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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    03.06.2002
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    Zitat Zitat von Kimal Beitrag anzeigen
    Ich habe immer gedacht das Tolle an Medizin ist dass man immer noch was lernt, aber jetzt motiviert mich nicht mal das. Ich mache noch eine Zusatzbezeichnung und habe jettz schon Angst wenn dieses Ziel erreicht ist dass das nächste schwarze Loch kommt.
    Manchmal fürchte ich dass die ganze Zeit und die ganze Arbeit für etwas war wofür ich gar nicht wirklich brenne. Und dann ja baer alles umsonst war wenn ich jetzt anfange zu töpfern (oder freiberuflich Notarzt zu fahren, um mal klein anzufangen). Aber ich denke immer öfter daran "ganz was anderes" zu machen.
    Geht oder ging es euch ähnlich? Also so eine Krise obwohl man ja eigentlich das Schlimmste geschafft hat?
    All Work and no play make Kimal a numb Doc...

    Der Job ist nur für den Cash Flow da. Bei deinem Einkommen, smart investiert (und minimalistisch -also unter deinen Möglichkeiten konsumiert), kannst du mit Anfang/Mitte 40 tatsächlich den "F*ck you money" Status erreicht haben -und dein Job im sozialistischen Gesundheitssystem mit allen negativen Begleiterscheinungen (inkl. Augenrollender Op Schwestern, dich um interessante Ops streiten müssen etc.) ist nur noch optional. Du könntest jetzt schon genügend Freizeit und Ressourcen aufbauen, um dich an der eigentlichen Herausforderung zu messen: das erfüllendste und interessanteste Leben zu haben, das Du leben kannst. Just my take.



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  2. #12
    Diamanten Mitglied
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    15.03.2005
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    1.943
    Spannender Thread. Ich finde mich wieder, wenn auch anders.

    Meine Ziele waren immer: Eigene, große, gut gehende Praxis, ein schönes Haus, ein sehr guter Verdienst und das alles mit der 80/20 Methode. Habe ich seit ein paar Jahren und ich war wirklich auch in einem Loch.

    Plötzlich hatte ich die Praxis mit mehreren angestellten Kolleginnen und Kollegen und sie lief sehr gut. Plötzlich hatte ich das Haus, das ich immer haben wollte und es ging nicht mehr viel nach oben. Wobei das wichtigste immer schon die Familie war, das wird immer so bleiben...

    Was hier in anderen Posts schon angeklungen ist: Man darf und sollte mal inne halten und das ganze genießen, weil man sehr viel Arbeit und engagement reingesteckt hat. Und dann: Am besten auf zu neuen Ufern. Bei mir sind das eher private Dinge. Job mäßig will ich den Status quo erhalten bzw. den Praxisumsatz langsam weier steigern, aber ich würde hier keine weitere Extr-energie mehr investieren. Man könnte jetzt auch versuchen ein großes Zentrum zu gründen und weitere 10 Jahre vollgas geben, aber mir persönlich fehlt da der Sinn.

    Ich denke, man muss selbst sehen, wo man seine Prioritäten hin verlagert. Familie, nachwuchs, Beziehung zu den Eltern pflegen so lange es noch geht, Reisen, Auslandsaufenthalte, Charity, Sport, Natur, es gibt so vieles.

    Das Thema Job habe ich mit Mitte Ende 30 abgehakt, hier habe ich alles was ich will (Ok, die 4 Stunden Woche habe ich noch immer im Kopf, aber das ist vielleicht etwas übertrieben https://www.amazon.de/Die-4-Stunden-.../dp/3548375960 ;) )



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  3. #13
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Thomas24 Beitrag anzeigen
    All Work and no play make Kimal a numb Doc...

    Der Job ist nur für den Cash Flow da. Bei deinem Einkommen, smart investiert (und minimalistisch -also unter deinen Möglichkeiten konsumiert), kannst du mit Anfang/Mitte 40 tatsächlich den "F*ck you money" Status erreicht haben.
    Das wollte ein Bekannter von mir auch mit 50, es kam Familie, ein teures Haus und 3 Kinder mit Studium dazwischen.

    Zitat Zitat von DrSkywalker Beitrag anzeigen
    Ich denke, man muss selbst sehen, wo man seine Prioritäten hin verlagert. Familie, nachwuchs, Beziehung zu den Eltern pflegen so lange es noch geht, Reisen, Auslandsaufenthalte, Charity, Sport, Natur, es gibt so vieles.

    Das Thema Job habe ich mit Mitte Ende 30 abgehakt, hier habe ich alles was ich will (Ok, die 4 Stunden Woche habe ich noch immer im Kopf, aber das ist vielleicht etwas übertrieben https://www.amazon.de/Die-4-Stunden-.../dp/3548375960 ;) )

    Geändert von daCapo (16.03.2021 um 17:46 Uhr)



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  4. #14
    Registrierter Benutzer
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    21.02.2021
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    Vielen Dank für die vielen und ausführlichen Antworten.
    Ja, alles an den Nagel hängen will ich eben nicht, dazu mache ich es fachlich/handwerklich zu gerne.
    Und man würde ja gerne sagen „scheiss auf Geld und Status „, aber gleichzeitig vergleicht man sich dauernd mit anderen. Ich habe lange auch gedacht, alle werden Oberarzt, ich muss jetzt auch.
    Am Ende muss man sich bestimmt von den Erwartungen anderer freimachen, ist nicht so leicht....
    Wie habt ihr denn „euren Weg“ gefunden? Brauchte es eine richtige Auszeit? Oder reichten ein paar Sonntagnachmittage?



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