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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo,

    gibt es hier welche, die sich langfristig in Unikliniken sehen, eine Professur anstreben usw?

    Mich interessiert eure Beweggründe. Seid ihr aus einem entsprechenden Familienumfeld, gibt es Schlüsselerlebnisse die euch dazu inspiriert haben, macht euch die Forschung wirklich Spass? Oder ist es ein "es sich selbst beweisen wollen" oder einfach nur das Prestige? Eine akademische Karriere ist ja mit vielen Entbehrungen verbunden, die sich finanziell überhaupt nicht lohnen und einem viele wertvolle Lebensjahre kosten

    Gibt es auch welche, die sich habilitieren lassen wollten und dann die Kehrtwende gemacht haben? Was waren eure Gründe?



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  2. #2
    Toastbrot im Regen
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    Ich forsche "ein bisschen" in meinem Fach, derzeit ausschließlich klinisch... ich hoffe, dass es nach meiner Rückkehr aus der Elternzeit wieder mehr wird. Habil wäre toll...allerdings nicht um jeden Preis. Ich habe zwei kleine Kinder und einen wundervollen Mann. Mit denen möchte ich auch gern Zeit verbringen, Sport machen etc. Ausserdem ist mir die Arbeit mit Patienten und eine fundierte klinische Ausbildung wichtig, als reine präklinische/ Grundlagenforscherin hab ich mich nie gesehen..

    Zu den Beweggründen:
    Ich fand Forschung schon im Studium faszinierend und hab da sowohl in der Psychiatrie als auch in der Mikrobiologie schon als Forschungsassistentin mitgewirkt- das Wissen in der Medizin verdoppelt sich ja aller 5 (?) Jahre. Nur wenn wir forschen und unsere Ergebnisse strukturiert erfassen, so werden wir heute schlecht oder nicht behandelbare Erkrankungen irgendwann heilen können.
    Hinzu kommt, dass ich mein Team und mein Arbeitsunfeld an der Uni hier wirklich grossartig finde. Wenn ich hier langfristig bleiben möchte und irgendwann Oberärztin werden möchte, führt kein Weg daran vorbei.

    Um Prestige ging es mir nicht wirklich - Ich tue mich leider extrem schwer damit, im Mittelpunkt zu stehen, und stehe mir damit manchmal selber im Weg - Vorträge und Präsentationen sind mehr lästige Pflicht, als dass es mir Freude bereiten würde. Da bewundere ich eher die anderen, die sich und ihre Themen einfach viel besser präsentieren können.
    Und finanziell kann man als Medizinerin sicher anderswo schneller besser dastehen.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von Lena19 Beitrag anzeigen
    Was mir als Studentin auffällt, ist dass der Professoren Job sicher einer der freisten Jobs im Angestellten/Beamtenverhältnis überhaupt ist. Dies ist so sicher einzigartig.
    was soll das denn überhaupt bedeuten.

    Ich finde in der Forschung gibt es eine hohe Dichte an Leuten, die selbst nicht wissen, warum sie es eigentlich machen. Einfach weil es Usus ist in einem universitären Umfeld.

    wieso benutzt eigentlich keiner mehr Signaturen



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  4. #4
    Randale und Hurra!
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    Zitat Zitat von Lena19 Beitrag anzeigen
    Ich meinte damit, dass man als Professor ja recht weisungsungebunden ist und sich den Tag, abseits der Lehre frei gestalten darf. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass die alle faul sind, aber es kommt auch niemand anspaziert und sagt mach dies oder mach das....

    Oder seht ihr das anders? Außerdem sind Professoren ja auch in der Lehre frei.

    Ist halt nur mein Eindruck
    Sag das mal meinem Chef oder LOA



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  5. #5
    Toastbrot im Regen
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    In den klinischen Fächern sind Professoren ja in der Regel in die klinischen Abläufe eingebunden.. Leiten Stationen, Ambulanzen oder haben andere Leitungsfunktionen.. Zudem müssen sie beispielsweise in meinem Fach noch die Diagnostik supervidieren und haben zT ambulante Patienten. Dazu kommen Studieninitierungen, Tumorboards und andere Besprechungen... Vorlesungen, Seminare und Praktika kommen dann noch on top...viel Spielraum zur freien Zeitgestaltung sehe ich da nicht.
    Geändert von ninakatharina (07.05.2021 um 13:12 Uhr)



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