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  1. #1
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    Ich hätte eine Frage:

    Ich mache momentan meine erste Famulatur und bin nach offiziellem Dienstschluss häufiger länger da, weil mich einige Ärzte dann gerne mitnehmen und ich mithelfen kann und natürlich dabei auch noch viel mehr mitnehme als während des Tagesablaufes, der oft stressig ist und halt weniger Zeit zum erklären lässt.

    Jetzt meinte eine Ärztin, dass ich während dieser Zeiten nicht versichert sei.

    Ist dem wirklich so?
    Gibt es nicht vom Marburger Bund oder dem Hartmann Bund eine Versicherung für alle "Klinikzeiten" während einer Famulatur/ eines PJ?

    Würde mich über Anmerkungen sehr freuen!



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  2. #2
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    Zitat Zitat von Haarwunder Beitrag anzeigen
    Ich hätte eine Frage:


    Jetzt meinte eine Ärztin, dass ich während dieser Zeiten nicht versichert sei.
    Naja, kommt drauf an, welche Versicherung Du meinst.

    Was die Berufshaftpflicht angeht: Da bist Du genauso gut oder schlecht abgesichert, wie jeder andere Famulant, und die Absicherung hängt nicht an deiner Arbeitszeit. Bei Interesse einfach mal im Klinikum fragen, welche Absicherung besteht.
    Für die Haftpflicht gibt es vom Marburger Bund tatsächlich gute (kostenlose?) Angebote für Studenten. Man muss nur daran denken, rechtzeitig vor Berufseintritt zu kündigen, wenn man keine kostenpflichtige Mitgliedschaft will.
    Ob man das als Famulant wirklich schon braucht, wo man ja eigentlich nur unter Aufsicht arbeiten sollte, sei mal dahingestellt. Eventuell kann es einen aber ruhiger schlafen lassen und ist wie gesagt kostenlos oder sehr günstig zu haben.

    Ein anderes Thema ist die Unfallversicherung. Als Arbeitnehmer und als Student in einem Praktikum ist man gegen Unfälle auf der Arbeit bzw. auf dem Weg zur Arbeit hin/von der Arbeit nach hause gegen Unfälle versichert. Das gilt aber nur für DIREKTE Wege direkt vor/nach der Arbeit. Also besteht dieser Schutz eventuell nicht für Überstunden, wenn sie nicht im Vorhinein angemeldet sind bzw. wenn dadurch die maximale gesetzlich zulässige Arbeitszeit überschritten wird (gilt auch für fertige Ärzte!).
    Hier würde dich nur eine private Unfallversicherung schützen. Ob der Marburger Bund auch eine Unfallversicherung vermittelt, weiß ich nicht. Generell sind Unfallversicherungen am Markt jedoch sehr günstig zu haben.
    Und es sei erwähnt, dass es strittig ist, ob man sie braucht. Die Unfallversicherung zahlt nur bei einem DAUERHAFTEN Schaden durch Unfall, also z.B. nicht bei einem gebrochenen Arm oder so, sondern nur wenn Du den Arm dauerhaft verlierst. So etwas ist aber in der Regel sehr selten. Habe irgendwo gelesen, dass nur 2% aller Berufsunfähigkeitsfälle auf Unfälle zurückgehen.
    Außerdem leisten die Unfallversicherung in der Regel auch nur Einmalzahlungen um hohe Kosten nach Unfällen auszugleichen.

    Also, meine persönliche Meinung (ohne Gewähr!) ist, dass eine private Unfallversicherung nicht notwendig ist. Darüber würde ich mir nicht den Kopf zerbrechen, da dauerhafte Schäden durch Unfälle sehr selten sind.
    Eine eigene Berufshaftpflicht dagegen kann sehr sinnvoll sein und ist für Studenten günstig zu haben (Achtung Kündigungsfristen beachten!). Hier kann es sich lohnen beim Marburger Bund anzufragen. (Du kannst auch mal bei deinem Lehrkrankenhaus und/oder beim Studiendekanat deiner Uni nachfragen, ob von dort eventuell eine Haftpflichtversicherung besteht. Ist ja jeweils nur eine kurze Email. Darauf verlassen würde ich mich allerdings nicht. Im Gegenteil gehe ich eher davon aus, dass Famulanten nicht automatisch versichert sind. Daher würde ich mich da, spätestens zum PJ, auch selbst drum kümmern. Nichts ist schlimmer, als bei einem Schadensfall, der an sich schlimm genug ist, allein im Regen stehen gelassen zu werden und auch noch auf den Kosten sitzen zu bleiben. Aber da BHV für Studenten auch kostenlos angeboten werden, kann man sich ja selbst eine besorgen... das ist aber prinzipiell unabhängig vom Thema Arbeitszeit/Überstunden.)

    Ich hoffe, das hat deine Frage beantwortet.
    Geändert von Nefazodon (24.07.2021 um 12:18 Uhr)



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  3. #3
    Diamanten Mitglied Avatar von Heerestorte
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    Zitat Zitat von Nefazodon Beitrag anzeigen
    Und es sei erwähnt, dass es strittig ist, ob man sie braucht. Die Unfallversicherung zahlt nur bei einem DAUERHAFTEN Schaden durch Unfall, also z.B. nicht bei einem gebrochenen Arm oder so, sondern nur wenn Du den Arm dauerhaft verlierst. So etwas ist aber in der Regel sehr selten.
    Das stimmt so nicht ganz.
    Meine Mutter hat sich bei der Arbeit den Finger gebrochen, UV hat 1000€ gezahlt. Nennt sich Gipsgeld.
    Folgeschäden hat sie keine.



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  4. #4
    Gold Mitglied
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    Zitat Zitat von Heerestorte Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht ganz.
    Meine Mutter hat sich bei der Arbeit den Finger gebrochen, UV hat 1000€ gezahlt. Nennt sich Gipsgeld.
    Folgeschäden hat sie keine.
    Okay, mag sein, dass es so etwas gibt. Die Frage ist aber, ob es sich lohnen würde, für solche Beträge noch zusätzlich eine private UV abzuschließen. Ich würde sagen, eher nein.
    Die 1000 Euro werden nicht kriegsentscheidend gewesen sein, so oder so...

    Es ging hier ja um den Fall, dass der Threadersteller bei Überstunden nicht mehr über die gesetzliche UV abgesichert ist. Wegen solcher eher kleinen Beträge würde ich aber keine extra private Versicherung abschließen.



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  5. #5
    Diamanten Mitglied Avatar von Heerestorte
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    Nein, natürlich nicht. Ne private UV lohnt sich eh nicht und würde ich mir auch nie holen.
    Ich finde dein Posting (auch wenn es eh informativ ist) eh etwas "overkill" auf die Frage des TE.
    Hätte gereicht "Ja, ist versichert über die Uni/BG-lich, weil Studierendenstatus."

    Außerdem: Wieso sollte eine private BHV haften, wenn gegen das AZG verstoßen wird, wenn es die normale BHV nicht tut, die man im Status eines Studierenden eh hat?

    Und vor allem sagst du oben:
    Was die Berufshaftpflicht angeht: Da bist Du genauso gut oder schlecht abgesichert, wie jeder andere Famulant, und die Absicherung hängt nicht an deiner Arbeitszeit. Bei Interesse einfach mal im Klinikum fragen, welche Absicherung besteht.
    hier aber dann:
    Eine eigene Berufshaftpflicht dagegen kann sehr sinnvoll sein und ist für Studenten günstig zu haben (Achtung Kündigungsfristen beachten!). Hier kann es sich lohnen beim Marburger Bund anzufragen.
    Wat denn nu?



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