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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Zitat Zitat von Fienchen1988 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    teilweise wurde dieses Thema auch schon in anderen Foren thematisiert, ich möchte es dennoch einmal als neuen Thread aufgreifen.
    Meine Situation ist Folgende: Wie bei so vielen anderen bin ich durch eine Reihe von Fehlentscheidungen in einem Job gelandet, der mich nicht erfüllt. Ich habe nach dem Abi eine Ausbildung zur Tierarzthelferin gemacht, danach Sozialwissenschaften studiert und schließlich einen Master in BWL, woraufhin ich angefangen habe, im Personalbereich zu arbeiten. Seit ungefähr zehn Jahren ist es so, dass immer mal wieder der starke Wunsch hochkommt, Zahnmedizin zu studieren. Die Mischung aus Medizin und Handwerk reizt mich ungemein und ich habe das Gefühl, in diesem Job meinen Traumberuf gefunden zu haben.
    Nun bin ich leider schon 33 und Mutter einer sehr kleinen Tochter. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, mich im kommenden Jahr auf einen Zweitstudienplatz zu bewerben. Die Chancen sind relativ gering, das ist mir bewusst. Dennoch würde ich es versuchen wollen. Die Krux ist, dass ich, sollte ich den Studienplatz bekommen (und hier ist leider aufgrund äußerer Umstände nur Kiel möglich), den Studienplatz dann auch annehmen muss. Ansonsten würde ich mich wahrscheinlich noch bis zum Ende meiner Tage totärgern. Dies hat also zur Folge, dass ich mir im Vorfeld schon sehr darüber im Klaren sein muss, was das für mich bedeuten würde.
    Finanziell wäre es kein Problem. Ich habe einiges durch meine derzeitige Berufstätigkeit angespart und könnte das Studium finanzieren, auch wenn es natürlich schade um die Ersparnisse ist. Was mich eher beschäftigt ist das Problem, dass ich als Mutter eines Kindes natürlich familiär eingespannt bin und um ehrlich zu sein, möchte ich mein Kind auch aufwachsen sehen und seine Entwicklung mitverfolgen. Zudem wünsche ich mir auch irgendwann nochmal ein zweites Kind und die Uhr tickt bekanntlich... Nun ist meine Frage: Ist das überhaupt in irgendeiner Form möglich??
    Hat jemand schon Erfahrungen als Mutter im Zahnmedizinstudium gemacht? Und wie ist es, wenn man im Studium schwanger wird? Sicherlich kann man dann einige Kurse gar nicht belegen aufgrund der Infektionsgefahr bzw. der Gefährdung des Ungeborenen, oder? Zudem ist es ja so, dass dieses Studium zu einem der anspruchsvollsten gehört und ich muss sagen, dass mein Interesse für Medizin zwar sehr groß ist, Physik und Chemie allerdings schon so weit in der Vergangenheit liegen, dass ich quasi bei null anfangen würde, was meine Kenntnisse betrifft.
    Und schließlich frage ich mich natürlich, ob es das alles überhaupt wert ist. Hat schonmal jemand im "betagten Alter" sein Traumstudium aufgenommen und kann hinterher sagen, dass es die richtige Entscheidung war?
    Was würdet ihr grundsätzlich zu meiner Situation sagen?

    Ich wäre euch sehr dankbar für eure Antworten!
    Liebe Grüße
    Klar es gibt ja auch alleinerziehende Mütter die arbeiten gehen. Das Problem wird halt sein wie du das finanziell bewältigen willst. Wenn du finanziell gut aufgestellt bist, macht es ja keinen Unterschied ob du jetzt arbeiten gehst oder studierst.



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  2. #7
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    Danke für den Tipp! Ich hatte kürzlich mal mit einer Zahnärztin gesprochen, die in Kiel studiert hat und sie hatte mir auch erzählt, dass man als Medizinstudent in Kiel wesentlich flexibler ist als im Zahnmedizinstudium. Das kommt mir natürlich nicht so gelegen. Ich werde sie dazu nochmal genauer befragen.



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  3. #8
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    Das ist wahrscheinlich an jedem Studienort so. Der klinische Studienabschnitt im Humanmedizin-Studium ist viel lockerer als der im Zahnmedizin-Studium. Liegt also glaub ich eher am Studiengang als an Kiel.



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  4. #9
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    Hallo Fienchen88. Hast du einen Studienplatz in Zahnmedizin bekommen? Mir geht es ähnlich mit der Situation. Vielleicht können wir uns austauschen. Würde mich über eine Nachricht freuen.



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  5. #10
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    Ich würd's machen. Ich kenne eine Mutter, die mit Mitte 30 angefangen hat, Humanmedizin zu studieren, nach einem vorherigen Studium. Ich kenne auch jemanden, der mit 40 ein Zahnmedizinstudium aufgenommen hat.
    Habe selbst keine Kinder, aber ich stelle mir vor, dass man auch bei der Arbeit eine Betreuung haben muss.



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