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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Sait
    Mitglied seit
    29.06.2009
    Beiträge
    269

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    Hallo liebe Community,

    ich persönlich war noch nie auf einem Kongress. Überlege aber eins zu besuchen. Ich bin (noch) nicht tätig in dem Fach, dessen fachspezifischen Kongress ich besuchen möchte, würde mich aber sehr gerne für dieses Fach bewerben.

    Mir wurde von einem Kollegen empfohlen zum Kongress zu gehen, um einfach Kontakte zu knüpfen.

    Da solch ein Kongress mit Anfahrtskosten und Bleibe doch recht teuer ist, wollte ich einmal fragen, wie eure Erfahrungen sind? Macht es Sinn auf ein Kongress zu gehen, um ein bisschen Networking zu betreiben, selbst wenn man noch nicht im Fach tätig ist? Wie leicht fällt es mit anderen ins Gespräch zu kommen?

    Kann man sich dies in sein Lebenslauf schreiben, selbst wenn man kein wissenschaftlichen Vortrag gehalten hat?


    Ich bin gespannt auf eure Antworten und bedanke mich fürs Lesen!



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  2. #2
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
    Mitglied seit
    12.09.2002
    Ort
    Let the bad times roll!
    Beiträge
    35.086
    Also in den Lebenslauf schreibt man einen reinen Kongressbesuch natürlich nicht. Das wäre dann eher die Lachnummer.

    Inwiefern du mit anderen ins Gespräch kommst, hängt ein wenig von dir ab. Allerdings klappt es natürlich besser, wenn man schon im Fach arbeitet und vielleicht zumindest einzelne Personen kennt. Dann ist das mit dem Networking einfacher.

    Insgesamt sind Kongresse aber auch einfach fachlich interessant. Auch wenn das Networking nicht funktioniert.
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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  3. #3
    Platin Mitglied
    Mitglied seit
    30.01.2013
    Beiträge
    703
    Falls deine Klinik Fortbildungskosten übernimmt, kannst du den kompletten Kongress inkl. Fahrt- und Übernachtungskosten bezahlen lassen.

    Wenn nicht ist alles von der Steuer absetzbar. Generell bin ich nicht so der Networker, fand es aber nett mit ehemaligen und aktuellen Kollegen zu quatschen. Die Vorträge bei den Kongressen der in meinem Fall internistischen Fachgesellschaften fand ich erst interessant und nützlich, als ich tiefer in der Materie eingedrungen bin. Im Sinne eines Grund- oder Crashkurs für das jeweilige Fachgebiet sind sie nicht gedacht.

    Um einfach mal Kongressluft zu schnuppern suche dir etwas in der Nähe, nimm falls nötig eine günstige Unterkunft.
    Die Kosten kannst du bei der Steuer ansetzen.



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  4. #4
    Träumerin..
    Mitglied seit
    25.09.2005
    Ort
    war Berlin
    Semester:
    Öffentlicher Dienst- davor 4. WBJ Päd
    Beiträge
    53
    Ich war in meiner Studienstadt auf einigen Kongressen weil gratis für Medizinstudenten. Networking = 0, Benefit bescheiden.

    Als Berufsanfänger war ich auf facheigenen großen Kongressen- kein Networking, nett war, bekannte Namen und Kliniken persönlich gesehen zu haben, fachlicher Benefit gering. Teuer, anstrengend eines der wenigen freien Wochenenden zu opfern und ich von den Städten nichts gesehen. Ich habe als Anfänger deutlich mehr von spezifischen (Grund-)kursen profitiert, ALS, Sonokurse, Einführungskursen profitiert.

    Später war ich bei facheigenen, spezifischen, kleinen Veranstaltungen. Hier war Networking möglich weil sinnvoll und fachlicher Benefit war groß.
    Aktuell besuche ich Fortbildungen rein als Webinar und werde nach Covid gern wieder kleine spezifische Veranstaltungen besuchen, große Kongresse maximal weiter als Webinar- falls angeboten.



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  5. #5
    gamo lefuzi nibe
    Mitglied seit
    24.10.2009
    Beiträge
    3.148
    Ich war auf einigen Kongressen als Studentin, sowohl als aktive als auch als passive Teilnehmerin. Wenn man dort als "Nobody" aufkreuzt und nicht mal einen Vortrag oder Poster mitbringt, wird das mit dem Networking eher schwierig.



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