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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    08.12.2021
    Beiträge
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    Zitat Zitat von davo Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders! Auch im Medizinstudium hat man viel Freizeit! Es ist also wichtig, sich einen Studienort zu suchen, der einem sympathisch ist. Der einem jene Freizeitmöglichkeiten bietet, die einem wichtig sind. Am dem man sich die Miete leisten kann. Usw.

    Mir war außerdem auch wichtig, dass die Lehrveranstaltungen nicht quer durch die ganze Stadt verteilt stattfinden, dass man in der Nähe der Uni wohnen und möglichst alles fußläufig erreichen kann.

    Und nein, man kann definitiv nicht davon ausgehen, dass die Lehre überall gut wäre, dass die Zufriedenheit überall hoch wäre. Da gibt es doch große Unterschiede.

    Heidelberg und München sind außerdem vom Konzept des Studiengangs her völlig unterschiedlich - und auch von der Stadt her. Zwei völlig unterschiedliche Welten. (Und in München ist die Klinik nochmal sehr unterschiedlich, je nachdem ob LMU oder TU.) Da sollte man sich schon sorgfältig überlegen, was einem eher liegt.
    Danke dir, das sind auf jeden Fall interessante Aspekte.
    Dass die Lehre und Zufriedenheit nicht überall gleich ist, ist mir klar. Ich habe nur zwei, drei Unis im Auge (Tübingen, Würzburg und eventuell noch Erlangen) und im Vergleich schneiden alle drei ähnlich gut ab, es kommt also eher auf die Stadt und das Leben an und natürlich spielt die Entfernung auch eine Rolle.
    Die Entscheidung kann mir ja keiner abnehmen, auch wenn eure Tipps wirklich hilfreich sind. Muss einfach noch mal drüber nachdenken



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  2. #12
    Vögelchen
    Mitglied seit
    21.05.2014
    Ort
    Freiburg
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    381
    In erster Linie mal wo du einen STudienplatz bekommst.

    Dass finde ich es sehr erleichternd, wenn man keinen weiten Weg von zu Hause zu den Unterrichtsorten bzw. Kliniken bzw dazwischen zu haben.
    Gerade in der Klinik kommt es immer vor dass man Veranstaltungen quer verteilt in der Woche hat und es bringt viel Vorteil, wenn man die Zwischenzeit sinnvoll nutzen kann. Sonst kann es vorkommen dass man von 7:30 - 20:00 wenns schlecht läuft irgendwo rumhängt und es noch nicht mal richtige Aufenthaltsräume gibt.



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  3. #13
    little red riding bitch Avatar von agouti_lilac
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    fetal position
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    Zitat Zitat von vanillamedigirl Beitrag anzeigen
    Danke für deine Antwort
    Was verstehst du unter heimatnah? Würdest du sagen 2-3 Stunden Fahrt zählen da noch dazu, wenn man nicht nur an Feiertagen oder in der vorlesungsfreien Zeit nach Hause fahren will?
    Das muss jeder für sich selbst wissen, bzw. erfahren. Ich hätte nicht gedacht, dass ich meine Heimat so sehr vermisse. Sie ist so weit weg, dass ich nicht für ein Wochenende nach Hause gefahren bin, denn dafür saß ich 8h im Zug. Im Nachhinein hätte ich für meinen Teil ganz sicher eine andere Uni gewählt. Wäre ich glücklicher geworden? Das weiss ich nicht.
    Calvin: “It's psychosomatic. You need a lobotomy. I'll get a saw.”



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  4. #14
    Randale und Hurra!
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    Kruppstahl und Beton
    Semester:
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    Heimatnah ist halt auch relativ. War erst an einer Uni, die 3 Stunden Autofahrt entfernt war. Mit dem Zug allerdings war ich mindestens 4 Stunden unterwegs. Wenn ich alle Anschlusszüge bekommen habe. Was fast nie der Fall war. Und > 70 €/Fahrt gezahlt haben, weil ich ICE fahren musste. Da war mal eben ein Wochenende zuhause schon schwierig. Später war ich an einer Uni, die genau zwei Stunden mit dem Zug entfernt war. Mit durchfahrender Zug ohne Umsteigen. Und den Großteil der Strecke gratis weil Semesterticket. Da bin ich auch schon spontan für 1-2 Tage nach Hause gefahren.

    Ich habe auch zuerst in einer Stadt studiert, in der ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt habe. Da ist mir erst klar geworden, dass die Stadt und die damit verbundene Lebensqualität durchaus relevant sind. Denn auch im Medizinstudium hat man ausreichend Freizeit und gerade wenn man nicht regelmäßig in die Heimat fährt, sollte man sich eine Stadt raussuchen, in der man gerne leben möchte.



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  5. #15
    SOS H20 Tatütata Avatar von Dooly
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    14.12.2019
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    769
    Meint ihr nicht, dass unabhängig von dem Elite Status der Unis, eine gewisse kompetitive - zumindest subjektiv - elitäre Stimmung förderlich sein kann? So strebt man eher nach höherem und treibt sich gegenseitig voran. Könnte natürlich auch in Widerlichkeit kippen, wobei ich das in der Medizin unter Studis eher nicht beobachtet hab.

    Ich hab von einer normalen Uni an eine Eliteuni gewechselt und ich erkenn da keinen Unterschied im Anspruch. Ist alles im Schnitt gleich einfach oder schwierig, je nachdem, wen man fragt. Meine neue Uni ist wesentlich besser organisiert und auch vom Studienaufbau smarter, aber ich denke nicht, dass das irgendwas mit dem Exzellenz-Kram zu tun hat. Ehrlich gesagt kenn ich mich auch nicht aus und dachte immer, dass der Status wegen anderen Kriterien (und sowieso meist wegen den technischen Fächern) verliehen wurde und mit der Medfak nix zu tun hat und sich daher auch gar nicht auf diese auswirkt.



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