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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
    Back on Stage Avatar von Rico
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    Doppelpost
    Geändert von Rico (25.03.2004 um 18:33 Uhr)
    Definition of clinical experience:
    Making the same mistake with increasing confidence over an impressive number of years.



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  2. #17
    Back on Stage Avatar von Rico
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    Original geschrieben von zubin
    Tja differenziert ist die Antwort nur, wenn man sie auch so betrachtet ;)
    Original geschrieben von zubin
    Im Grunde würdest du "gegen" die BW arbeiten, weil du das, was Soldaten sich selber zuführen wieder gutzumachen versuchst.
    Da hilft auch die differenzierteste Betrachtung nix.
    Original geschrieben von zubin
    Ich bin lediglich der Ansicht, dass ich persönlich nicht als Wiedergutmacher von Schäden bei kriegsführenden Parteien fungieren will.
    naja... bei kriegsführenden Parteien ist es halt meistens so, daß sich nur eine von beiden für den Krieg entschieden hat, die andere kriegt ihn meist aufgezwungen.
    Auch diese Seite braucht jemand der sie verteidigt, in vielen Ländern sind dies nichtmal Leute, die sich das aussuchen konnten (Stichwort Wehrdienst).

    Ich persönlich bin der Ansicht, daß es für keinen Arzt einen Grund geben darf, einen Patienten nicht zu behandeln (außer der Patient selbst widerspricht dem im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, selbstverständlich).
    Niemand darf sich anmaßen hier Grenzen zu ziehen.
    Definition of clinical experience:
    Making the same mistake with increasing confidence over an impressive number of years.



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  3. #18
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    Rico, du hast natürlich Recht - als Arzt sollte man keine Prioritäten hinsichtlich seiner Patienten setzen. Dennoch geschieht das jeden Tag... Du sollst mich nicht falsch verstehen: Ich würde keinem Bundeswehrler abweisen, wenn er sich bei mir behandeln lassen würde und würde es genauso gern tun, wie bei jedem anderen ABER: Ich möchte nicht nur Soldaten als Patienten haben, weil ich eben die Bundeswehr in keiner Weise unterstützen möchte.



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  4. #19
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    hallo
    habe alles mitgelesen bis hierhin
    und, zubin, kann Deine Ausführungen gut verstehen
    behandeln würde ich auch verletzte Soldaten
    aber arbeiten wollen nur bei der BW würd ich auch nicht wollen
    und find das ganze auch jetzt nicht soo toll im allgemeinen
    auch wenn die schon durchaus ihren Sinn haben mag



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  5. #20
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    Habt ihr mal daran gedacht, dass die Ärzte in den BW-Krankenhäusern auch zivile Patienten behandeln? Das BWZK hat z.B. einen sehr guten Ruf und ich habe während meines Pflegepraktikums mehr als einmal erlebt, dass Patienten auf eigenen Wunsch dorthin verlegt wurden und habe im Rettungsdienst auch schon einige Verlegungen dorthin gefahren. Und da war kein einziger Bundi dabei!

    Abgesehen davon behandelt man kaum im Kriegseinsatz verletzte Soldaten! Oder wo führt die BRD derzeit Krieg?
    Bei Auslandseinsätzen betreut man in aller Regel die eigenen Soldaten, die, z.B. im Auftrag der NATO (siehe KFOR im Kosovo), den Frieden sichern sollen.
    Und zum Thema "Leute erschießen,etc.": Die Soldaten haben in aller Regel keine Schießerlaubnis und halten sich da auch im eigenen Interesse dran! Die Schießerlaubnis wird nur in ganz extremen Situationen erteilt (z.B. bei den letzten massiven Ausschreitungen im Kosovo, weswegen ja jetzt auch 600 weitere Bundis darunter müssen) und dient dann in erster Linie dem Selbstschutz der Soldaten.

    Und mir kann keiner erzählen, dass er sich lieber selbst erschießen lassen würde als selber der erste am Abzug zu sein!

    Vielleicht noch kurz was zu meinen Quellen: Ich habe das nicht aus der BW-Werbung (zweifelsohne wird einem da viel Mist erzählt), sondern aus erster Hand, sprich von Berufssoldaten.

    Also, die BW ist nicht sooo böse!

    Schönen Tag noch von der Hexe!



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