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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Guest
    Hallo allerseits !

    Ich bin zur Zeit noch an der Uni Frankfurt, würde aber gern zum PJ nach Düsseldorf wechseln.

    Kann mir jemand sagen wie's dort an der Uniklinik so abgeht?
    Gibt's 'nen Studientag?

    Grüße,
    Sassan



  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    27
    Hallo Sassan,
    schwer zu sagen ob empfehlenswert oder nicht. Hier ein Paar Infos: 1. Der Studietag wird z.Zt. gerade abgeschafft.
    2. Die externen Häuser werden ebenfalls (aus Kostengründen?! lt. persönlicher Aussage eines Prof.) abgeschafft, d.h. alle Düsseldorfer landen ausnahmslos an der Uni!! 3. Falls sie zu Deiner Zeit noch existieren sollten finden die Prüfungen der externen Häuser (ab Jetzt!) trotzdem unter dem Vorsitz der Uni statt.
    Die einzelnen Institute sind qulitativ natürlich sehr variable. Bei uns gibt es (natürlich unbezahlt und unausgeglichen) Bereitschaftsdienste, die die gesamte Nacht dauern. Wenn Du etwas lernen willst hängt es stark vom Institut, von Deinem eigenen Einsatz und den vor Dir zu berücksichtigenden Assistenten und AIPlern ab. Bevor es zu negativ klingt, es gibt wirklich gute und engagierte Dozenten - leider eine Rarität. Anästhesie ist allerdings ziemlich klasse!!
    Im Moment wird bei uns viel geändert um das Studium zu verbessern - allerdings läuft das auf Massenbetrieb und verschärfte Prüfungen anstelle von verbesserten Kursen und Vorlesungen heraus!!! Die wenigsten unserer Dozenten sind in der Lage sich selbst kritisch in Frage zu stellen ( so ist eine schlecht besuchte Vorlesung generell auf unsere Faulheit und nicht etwa auf Inkompetenz des Dozenten gewachsen). Trotzdem viel Glück ,Jana2



  3. #3
    Guest
    Hmm.. vielleicht etwas weniger pauschal und etwas differenzierter..

    Also, betrifft deine Frage weniger, aber die peripheren Häuser sollen keinesfalls aus Kostengründen abgeschafft werden, es gibt allerdings Bestrebungen einzelner Professoren, v.a. Uro, doch bitte erst alle Planstellen der Uni zu besetzen, bevor auswärtige Häuser bestückt werden. Das wären 60 Plätze pro Semester, die erst an der Uni verteilt werden, Härteanträge ausgenommen.

    Zum allgemeinen Klima, das ist sicher sehr Haus - und auch Persönlichkeits- abhängig. Es kommt halt darauf an, was du willst. Wenn du unbedingt an der Uni bleiben möchtest, musst du einen gewissen Massenbetrieb wohl in Kauf nehmen. Aber auch da gibt es durchaus Ausnahmen. Welches Fach strebst du denn an? Das ermöglicht eigentlich erst die Hauptaussage.
    Was ich durchaus empfehlen kann, wäre Pädiatrie, Derma, Anästhesie......
    Innere gibt es sehr gute Bereiche!!, andere, wie zum Bsp Kardio würde ich für PJler keinesfalls empfehlen!

    Letzendlich gilt aber auch hier, du fühlst dich im PJ so, wie du halt zu den aktuellen Kollegen passt und dementsprechen akzeptiert wirst. Meine schönste Zeit hatte ich auf einer Station, die von anderen bitter beklagt wurden.



  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Beiträge
    27
    Hallo Unbekannt,
    die Aussage mit den Kosten stammt von einem der Entscheidungsträger persönlich. Somit ist sie , denke ich, die zutreffendere Begründung. Immerhin werden pro Student/Jahr 15000 Euro (30000 DM) bezahlt;ausserdem für jeden Bereitschaftsdienst an das Haus(nicht Student) nochmal 230 DM!! Das andere ist wohl mehr die Tünche zur Verpackung, insbesondere da die Verträge für die auswärtigen Häuser bereits gekündgt wurden!! Es solllen nur noch die PJ extern gehen,die beim besten Willen nicht mehr an die Uni passen.
    Die Wahlmöglichkeit Massenbetrieb gg. chance zum Lernen ist doch damit gelaufen.
    Das das PJ an der Uni nicht generell über den Kamm geschert werden kann ist klar - aber Du hast,wenn es Dich erwischt hat kaum eine Chance etwas zu machen.
    Ein paar Zitate?
    Wenn der Chef der Kardiologie die Station betritt, muss der Student gehen. Er mag nämlich keine.
    "Ob Sie hier etwas lernen oder nicht ist mir egal. Es reicht dass ich meine Zeit hier mit Ihnen verschwenden muss." (Pädiatrie)
    Mir fallen noch ein paar ein,doch würde das dann doch den Rahmen sprengen. Und bevor das ganze dann aufs persönliche abdriftet;ich denke, dass ich kein schwieriger Mensch bin. Ausserdem sind dies Aussagen ,die auch von anderen immer wieder so geäussert werden.
    Mfg,jana2



  5. #5
    Guest
    Vielen Dank für die Auskünfte !

    Hört sich zwar nicht durchweg positiv an, aber ich glaube Massenbetrieb ist wohl an den meisten Unikliniken angesagt...

    Das mit dem Studientag trifft mich allerdings hart ;)

    Weil ich nach Wersten ziehen möchte habe ich die Uniklinik trotzdem als Erstwunsch angegeben mit Neuro als Wunschwahlfach...

    Viele Grüße,
    Sassan



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