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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    bin grad mittn im abi, und weiss noch nich wirklich was ich machn will, überlege aber ernsthaft medizin zu studieren.
    einzige sorge: ist es wirklich so viel lernarbeit oder erreicht man grösstenteils auch etwas wenn man es versteht??
    ich habe nämlich ein ernsthaftes problem wenn es darum geht etwas zu lernen wo es um keinerlei verstehen geht!!
    bitte beratet mich!!
    was braucht man im medizinstudium vor allem? ist es nur ein grosser lernspeicher??
    danke!!



  2. #2
    Antagonist Avatar von synosoph
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    1.932
    Hmm, das ist wirklich ein interessante, aber auch nicht leicht zu beantwortende Frage.

    Meiner Erfahrung nach kann man mit Verstehen schon eine Menge Lernzeit sparen. Natürlich ist das abhängig vom Fach. In Anatomie mußt du auf jeden Fall auch mal "pauken" können. Aber in Biochemie und besonders Physiologe sieht das schon wieder anders aus. So viel kurz zur Vorklinik.

    In der Klinik, finde ich, profitiert man ganz entscheidend von den in der Vorklinik angeeigneten Grundlagen. Klar: Wenn du die Physiologie vom Herz-Kreislauf-System gut verstanden hast, dann fällt es z.B auch fiel leichter die Pathomechanismen zu verstehen oder die Eingriffsmöglichkeiten mittels Medikamententherapie.

    Ich merke jetzt in der Klink wieder ganz klar, wo und wann ich auf dem Weg zum Physikum gepennt habe. Das führt dazu, daß ich mir hin und wieder die vorklinischen Grundlagen eines Gebietes noch einmal reinziehe, um mich erst anschließend mit der Klinik zu befassen.

    Die Möglichkeit einfach alles auswendig zu lernen ist für mich undenkbar. Das entspricht weder meiner Art und geschweige denn meiner "Berufsauffassung".

    Außerdem bin ich faul...



  3. #3
    unsensibel Avatar von Lava
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    Mir ging's haargenauso wie dir, Küken. Mir fiel die Schule immer leicht - aber ich habe Fächer gehasst, in denen man stur Fakten pauken musste. Also Geschichte zum Beispiel...

    Leider muss ich dir sagen, dass es im Medizinstudium extrem aufs Fakten auswendig Lernen ankommt! Verständnis braucht man auch und es hilft sicher weiter, aber es führt einfach kein Weg vorbei an der Paukerei von Muskelnamen, -verläufen, -funktionen, -innervationen... oder halt Krankheiten, deren Ursachen, Entstehung und Therapie (dabei ist natürlich vieles logisch - aber das wäre im Endeffekt so viel Stoff, dass es doch einfacher ist, einfach die nackten Fakten ohne Erklärung zu lernen ).
    So sieht es aus! Aber ich hab's auch geschafft, mich dran zu gewöhnen. Und tausende andere Studenten auch. Sag dir einfach immer wieder, dass es schon Menschen vor dir gab, die dieses Studium bewältigt haben - und das waren ganz sicher keine überirdischen Lernmaschinen.
    "tja" - a German reaction to the apocalypse, Dawn of the Gods, nuclear war, an alien attack or no bread in the house Moami



  4. #4
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    Hallo ahnungsloses Küken,

    das, was ich an dem "Studium" am nervigsten finde, ist, daß es häufig kein "Studium" ist, sondern ein Reinhämmern in den Kopf von viel zu viel Stoff in viel zu kurzer Zeit.
    Klar kann man sich immer wieder ein Fach aussuchen, für welches man sich mehr interessiert und für das man dann auch mal ein dickeres Lehrbuch aufschlägt. Aber zum Hineinvertiefen in jedes Fach pro Semester fehlt die Zeit, wenn man keine Lernmaschine ist, Freunde hat, Sport treibt und auch mal schlafen oder faul sein will.
    Der Klausurenmarathon am Ende eines Semesters geht mir echt auf die Nerven. Von der Lernerei hat man nämlich nichts, außer ein Kurzzeitgedächtnis, welches für ein paar Tage gefüllt ist.
    Bisher habe ich zwar keinen Kurs zweimal machen müssen (will heißen: spätestens die Nachklausur bestanden ), aber es kommt mir nicht so vor, daß ich wegen einer bestandenen Klausur Ahnung vom jeweiligen Fach habe.



  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von anatombiene
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    Also, meine Meinung ist, wenn du wirklich überzeugt davon bist, Medizin studieren zu wollen, dann schaffst du das!
    Ich finde auch, wenn man sich erstmal ne Zeit an das Lernen gewöhnt hat, gehts von ganz alleine!
    Und ausserdem kann lernen für etwas was einen wirklich interessiert auch Spaß machen. So geht es mir zumindest!



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