Sowas lernt man am besten mit Eselsbrücken und bildhaften Verknüpfungen. Stur Auswendiggelerntes bleibt seltenst hängen. Bei den Nervenabgängen zB. "in Indien gibts kein frisches Obst" (Lumbalplexus) und "Marylin Monroe und Cing Cong rudern..." o.ä. (Armplexus) u.a.m.
Ich lern eigentlich gar nichts auswendig, ich beschäftige mich in entspannter Lernatmosphäre mit den Sachen bis sie sich von selbst einprägen, eben auch mit diesen Merkhilfen und gezielten Widerholungen. Ich denke, wenn man das Gefühl hat, man hat was "verstanden", dann macht mans richtig. Zugegeben, das ist sicher individuell verschieden und bekanntlich führen viele Wege nach Rom.

Der Unterschied zw. Medizin u.a. naturwissenschaftlichen Studiengängen liegt eher darin, dass man in der Medizin hauptsächlich lernt, was bereits erforscht ist und wie man es sinnvoll anwendet und bis auf die Dr.Arbeit, die im Vgl. zu anderen Fächern bei Medizinern auch recht leicht sein soll, macht man keine Forschung/Wissenschaft. Das ist in anderen Fächern ganz anders. Biologen, Chemiker u.a. lernen im Studium, wie man forscht, Studien konzipiert und zu neuen Erkenntnissen gelangt, eben Wissenschaft macht.