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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #38941
    Diamanten Mitglied
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    12.12.2004
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    Berlin
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    4. WBJ
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    Zum Teil etwas komische Antworten auf ein ziemlich häufiges Problem in chirurgischen Fachrichtungen.
    Letztlich ist (und war) es so in bisher allen Abteilungen in denen ich gewesen bin. Es ist natürlich auch fast nicht möglich es jedem Recht zu machen und deshalb wird sich immer jemand ungerecht behandelt fühlen. Ich hab bisher erlebt das Chirurginnen von Oberärzten gefördert wurden (letztlich, weil sie dann zusammen waren) oder ein Oberarzt einfach lieber Frauen mochte/eingeteilt hat (ohne eine Beziehung zu einer der Mädels zu haben). Als es mal meine Oberärztin gemacht hat, hat sie es nach Sympathie (geschlechterunabhängig) eingeteilt. In der anderen Klinik war es nach "Interesse" (sprich, unbezahlte Überstunden).

    Richtig mit System hab ich es bisher fast nicht gesehen und ich glaube auch, dass das schwer zu realiisieren ist. Die meisten OP Planer werden es nicht bewusst machen. Ich denke, wenn ihr euch im Assistententeam einig seid, würde ich Davos Vorschlag am sinnigsten finden. Wenn es sich nicht ändern lässt und du sehr unzufrieden bist, bleibt wohl langfristig nur wechseln.
    Doubt kills more dreams than failure ever will.



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  2. #38942
    ist ach so unsensibel
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    18.10.2007
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    altes Häschen
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    In meiner alten Klinik war es so, dass der LOA regelmässig rumging und Assistenten fragte, wie ihre OP-Kataloge aussehen. Es wurde tatsächlich versucht, gleichmäßig und dem Ausbildungsstand entsprechend einzuteilen. Das braucht aber auch ein Engagement des Chefs, der dieses Vorgehen explizit vorgeben muss.

    In der Urologie der Uni Mainz, ehemals Frankfurt, gibt es (oder gab es zumindest früher) eine Rotation, die „1. Mann“ heißt. Derjenige, der dran ist, operiert einfach alles weg. Ist auch eine Option, aber eher für kleinere Fächer und Abteilungen.

    Wenn eine offensichtliche Ungleichheit der OP-Einteilung vorliegt, empfehle ich, dies anzusprechen, zunächst in der Assistentenrunde, und unbedingt mit Zahlen aus den letzten 6-12 Monaten. Man sollte schon in der Lage sein, eine solche Behauptung eindeutig zu belegen.

    Wenn ein Assistenzarzt weniger eingeteilt wird, weil er eine Pfeife ist, dann ist es dennoch Aufgabe der Vorgesetzten, mit diesem Assi das Gespräch zu suchen.



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  3. #38943
    Dunkelkammerforscher Avatar von freak1
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    02.10.2010
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    WBA
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    Zitat Zitat von John Silver Beitrag anzeigen
    In der Urologie der Uni Mainz, ehemals Frankfurt, gibt es (oder gab es zumindest früher) eine Rotation, die „1. Mann“ heißt.
    Wenn das die Gleichstellungsbeauftragte hört ist der Chef dran.



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  4. #38944
    Platin Mitglied Avatar von CYP21B
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    21.04.2005
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    Hm schwieriges Thema. 100% fair wird es nie geben. Etwas Bevorzugungen wird es immer geben bzw auf der anderen Seite Leute die sich Ops "erschleichen". Einfach nur nach Anzahl verteilen ist auch nicht so sinnvoll da es Ops gibt die dem Assistent im 1. Jahr etwas bringen für den kurz vor Facharzt aber nicht bzw umgekehrt. Dazu ist es meist auch sinnvoll wenn derjenige irgendeinen Bezug zum Patienten hat. Sei es Aufnahme, Stationsbereich o.ä.. Und last but not least fand ich es immer besonders ärgerlich wenn jemand eine OP bekam auf die ich auch scharf war der sonst stinkefaul ist. Bzw ich dann deswegen seine Arbeit mit erledigen muss.



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  5. #38945
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
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    04.04.2003
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    So, hiermit neigt sich meine zweite KV-Dienstwoche am Stück den letzten Minuten entgegen und damit bin ich dienstfrei für den Rest des Jahres



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