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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #38571
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    15.06.2005
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    6.223
    Bei uns ist Weihnachten auch ein Dauerdiskussionsthema. Problem sind meine Eltern (Anfang 70 und fast 80 mit Vorerkrankungen), insbesondere, weil drei schulpflichtige Enkelkinder anwesend sein werden. Ich rede mir schon den Mund fusselig, damit meine Eltern wenigstens einsehen, dass es keine gute Idee, wenn das eine Enkelkind fast die ganzen Ferien bei ihnen direkt in der Wohnung verbringt. Mit Heilig Abend getrennt feiern brauche ich gar nicht kommen. Letztlich kommen dann da vier Haushalte zusammen (meine beiden Geschwister mir ihren Kindern, meine Eltern und mein Mann und ich). Jetzt wäre mein Konzept, dass meine Schwester (kommt von weiter her) mit Kind bei meinem Bruder und Familie übernachtet und meine Eltern sowie wir nur für wenige Stunden am 24. dazustoßen. Da würde ich dann auf regelmäßiges Lüften achten, Abstand, Händehygiene und ggf. FFP-Masken für die Risikopersonen (dafür bräuchte es aber wohl Überzeugungsarbeit). Was haltet ihr davon? Ist das vertretbar? Oder doof? Andere Ideen? Komplett getrennte Weihnachten kriege ich bei eh schon schwieriger Familiensituation und teils angeknackter Psyche wie gesagt nicht durch.

    Tests sind insofern auch nicht praktikabel, da sich bei falsch-negativen Ergebnissen unter Garantie der nicht-medizinische Teil der Familie in ggf. falscher Sicherheit wähnt.
    An Tagen wie diesen...

    ***20.07.2014***

    ***12.07.2015***

    ***17.07.2016***

    ***09.07.2017***

    ***01.07.2018***



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  2. #38572
    Diamanten Mitglied Avatar von Heerestorte
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    Meine Güte, so schnell gehts, schon darf ich hier einziehen



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  3. #38573
    Diamanten Mitglied Avatar von Fr.Pelz
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    10.011
    Herzlich Willkommen Heerestorte! Du solltest dich zur Feier des Tages in „Herrentorte“ umbenennen!


    Mir ist leider wenig zum Feiern zu Mute: mein Kollege und Rad- und Sportkumpel hat sich COVID eingefangen. Noch gestern morgen sind wir unsere üblichen 50min zusammen zur Arbeit geradelt (da trägt er Gottseidank immer einen Schlauchschal über Mund und Nase, ich denke nicht, dass ich mich angesteckt habe). Aber den ganzen Weg haben wir darüber geredet, wo in unserem Kreis das Impfzentrum gebaut wird und wann wir wohl geimpft werden und er hat von seinem Kumpel erzählt, den es erwischt hat und dass er sich so schnell wie möglich impfen lassen will, weil er Angst hat vor Long COVID etc... Blöderweise ist nicht nachvollziehbar wo er es auch geholt hat. Blöderweise hat er gestern noch zweimal mit Kollegen in der Kantine gegessen (mit Abstand). Blöderweise müssen seine Dienste neu besetzt werden und auch seine Frau, die niedergelassen ist, fällt in der Versorgung aus. Ach Mann ey...
    Das einzig Gute ist, dass er asymptomatisch ist und das quasi zufällig aufgefallen ist, weil er als Notaufnahme-Arzt einmal wöchentlich zum Test verpflichtet ist.
    Ich geh morgen wieder zum Test.
    And then again, it´s not out of the realm of extreme possibility...



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  4. #38574
    Diamanten Mitglied
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    Mülheim an der Schnur
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    FÄ für Neurologie/Psychiatrie und Psychotherapie
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    Zitat Zitat von abi07 Beitrag anzeigen
    Bei uns ist Weihnachten auch ein Dauerdiskussionsthema. Problem sind meine Eltern (Anfang 70 und fast 80 mit Vorerkrankungen), insbesondere, weil drei schulpflichtige Enkelkinder anwesend sein werden. Ich rede mir schon den Mund fusselig, damit meine Eltern wenigstens einsehen, dass es keine gute Idee, wenn das eine Enkelkind fast die ganzen Ferien bei ihnen direkt in der Wohnung verbringt. Mit Heilig Abend getrennt feiern brauche ich gar nicht kommen. Letztlich kommen dann da vier Haushalte zusammen (meine beiden Geschwister mir ihren Kindern, meine Eltern und mein Mann und ich). Jetzt wäre mein Konzept, dass meine Schwester (kommt von weiter her) mit Kind bei meinem Bruder und Familie übernachtet und meine Eltern sowie wir nur für wenige Stunden am 24. dazustoßen. Da würde ich dann auf regelmäßiges Lüften achten, Abstand, Händehygiene und ggf. FFP-Masken für die Risikopersonen (dafür bräuchte es aber wohl Überzeugungsarbeit). Was haltet ihr davon? Ist das vertretbar? Oder doof? Andere Ideen? Komplett getrennte Weihnachten kriege ich bei eh schon schwieriger Familiensituation und teils angeknackter Psyche wie gesagt nicht durch.

    Tests sind insofern auch nicht praktikabel, da sich bei falsch-negativen Ergebnissen unter Garantie der nicht-medizinische Teil der Familie in ggf. falscher Sicherheit wähnt.
    Ich fürchte nur, dass die Einsichtsfähigkeit für Hygieneregeln dann aber auch nicht gegeben sein wird. Ich bin auf dem 80. Geburtstag meines Vaters im Oktober dafür belächelt worden, weil ich ständig die Fenster aufgemacht habe. Kaum habe ich denen den Rücken zugedreht, wurde es von den älteren Semestern, voran meinem Vater, wieder zugemacht, weil es ja zu kalt dafür ist und zieht. Von Masken und Abstand hätte ich gar nicht anfangen brauchen, weil das Bewusstsein gar nicht da war. ("Corona spielt bei uns auf dem Land ja keine Rolle"). Weihnachten wird das nicht anders sein, deshalb bleiben wir als Kernfamilie diesmal kategorisch zu Hause. Da meine Familie, sollte sie komplett zusammenkommen, 12 Personen umfasst, konnte man das mit aktuellen Kontaktbeschränkungen verargumentieren...



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  5. #38575
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
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    Let the bad times roll!
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    Ich danke täglich Gott dafür, dass meine Eltern das sehr vernünftig und pragmatisch sehen und inzwischen auch ihren Freundeskreis zum großen Teil erzogen haben. Mit den anderen wird halt nur telefoniert.
    Meine Mutter ist traurig, dass sie an Weihnachten nicht wieder uns alle mit großem Tamtam bekochen kann. Aber hey, es geht halt nicht und wir holen es notfalls im Sommer nach. Zudem hat sie nächste Woche eine OP vor sich. Da kann sie an Heiligabend sowieso nicht so, wie sie gerne würde. Ist doof, aber was will man machen...
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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