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Thema: Entscheidung

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Mein Problem ist wohl etwas merkwürdig: Nach dem Abitur wusste ich überhaupt nicht, was ich studieren sollte. Wir sind dann für viel Geld zu einem Berufsberater nach Zürich gegangen (ich komme aus Norddeutschland, so viel zu meiner Verzweiflung), der jegliche Tests mit mir durchführte und mir zuletzt ans Herz legte, Jura zu studieren. Die Idee erschien mir zu Beginn recht anregend. Zur Zeit befinde ich mich für ein Jahr in Amerika und langsam kommen mir so die Zweifel. Momentan liebäugele ich mit Medizin, obwohl ich mich noch nie so richtig für Naturwissenschaften interessiert habe (meine Noten haben darunter aber nicht gelitten: Für gute Noten gebe ich mich selbst mit uninteressantem Stoff ab, was irgendwie traurig ist). Wahrscheinlich stelle ich mir diesen Studiengang einfach lebhafter vor als den juristischen. Nun meine Frage(n): Könnte ich theoretisch auf Medizin umschwanken, obwohl ich sowohl Chemie als auch Physik nach der 11. abgewählt und nur Biologie als Grundkurs beibehalten habe? Macht es Sinn, einem vagen Gefühl zu folgen, oder soll ich lieber alles auf die Ergebnisse des Berufsberaters setzen? Meine Abiturnote ist 1,3, meine Leistungsfächer waren Deutsch und Geschichte, meine Prüfungsfächer Mathematik und Latein. Meine Eltern sind beide Mediziner und mein Vater hätte es schon immer gerne gesehen, dass auch ich Medizin studiere. Bis jetzt habe ich ihnen noch nichts von meinen Zweifeln erzählt, da der (kostspielige) Gang zur Berufsberatung dann umsonst gewesen wäre. Vllt hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir mitteilen, was für ihn letztendlich die Entscheidung zum jeweiligen Studiengang herbeigeführt hat.
    Vielen Dank, Johanna



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  2. #2
    Bayer auf Abwegen
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    Zur Thematik naturwissenschaftliche Faecher in der Schule:

    Wie du hier oft lesen kannst spielt die Wahl der Abiturfaecher eher eine untergeordnete Rolle, da alle naturwissenschaftlichen Grundlagen wie Physik, Chemie, Bio usw. von Grund auf im Studium drankommen. Von daher also kein Problem!

    Die Frage mit den Selbstzweifeln laesst sich nicht so leicht beantworten. Letztendlich musst du selbst wissen, was du studieren willst. Dich von einem Berufsberater abhaengig zu machen halte ich fuer keine besonders gute Idee, da sich die natuerlich auch irren koennen.
    Ich denke, wenn du deinen Eltern ueberzeugend vermitteln kannst, dass dich die Medizin am ehesten interessiert, werden diese dafuer Verstaendnis haben, auch wenn der Test teuer war. Denn letztendlich zaehlt der Studienerfolg, und der ist imho in dem Fach am groessten, das einen selbst am meisten interessiert, und nicht dort, wo dich ein Berufsberater gerne sehen wuerde.



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  3. #3
    =Y= Avatar von little_lunatic
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    Klingt nicht so als würde dir Jura sonderlich Spaß machen. Ob ein Berufsberater was bringt oder nicht - naja.. könnte man sich jetzt drüber streiten... also ich höre lieber auf mein Bauchgefühl als auf jemanden der für (viel) Geld ein paar halbherzige statistische Auswertungen macht und mich 5 Minuten kennt. Zu Jura kommt das Ergebnis wahrscheinlich weil du gerne liest, ein gutes Abi hast, dich gut durchsetzten kannst, dich für andere einsetzt usw. Finde das sagt eher was dir leicht fallen würde oder wofür du geeignet bist und das ist nicht zwangsläufig dass was dich glücklich macht und wo du mit leidenschaft dahinter stehst. Mit einem 1,3er Abi hättest du kein NC-Problem und könntest zum nächsten Semester gleich loslegen. Naturwisschenschaften sind so ne Sache.. hab persönlich genau wie du physik und chemie nach der 11 abgewählt und nur bio durchgezogen. lag nicht daran dass ich die fächer zu schwer fand. hab die letzte physik-klausur sogar mit 15 punkten gerockt . okay, ich studier noch nicht, aber irgendwie schafft man´s schon die nawis nachzuholen. fängt soweit ich weiß vom stoff her erstmal bei null an. bin aber noch kein studi von daher ist das vielleicht auch senf. Dass das Studium Zeit, Arbeit, Nerven, Hirn und Beziehungen frisst wird dir sicherlich nicht neu sein.
    Fragt sich natürlich ob dir Medizin Spaß macht. Versuch dich z.B mal an ein paar Praktikas. Da merken die meisten ob ´s ihnen liegt oder nicht.



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  4. #4
    Abiturientin-007/aOMTM Avatar von Wombat
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    Die Schulfächer sind egal. Mit nem Abi von 1,3 kriegste auch sicherlich einen Studienplatz, egal ob mit oder ohne Wartesemester. Wenn das deine einzigen Bedenken waren, dann nix wie los zum Studium...
    "For I am John Dorian, King of the Nerds."



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  5. #5
    Es gibt Studien, ... Avatar von Bille11
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    02.02.2003
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    Münster
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    du schreibst nur über deine idee, welcher studiengang dir mehr spass machen könnte, wg. lebhafter..

    überleg dir doch eher mal, was du später im beruf machen willst.. und wo und wie. (usw.)

    ggf. hilft es dir zur weiteren entscheidungsfindung, wenn du praktika machst.. im krankenhaus, in einer praxis, in einer anwaltskanzlei, beim gericht, usw. *vorschlag*

    harmlos, naiv & unschuldig.
    Gut bekannt mit lauter ehemaligen Chorknaben.

    "Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
    "Ich brauche Sonne, Freiheit
    und eine kleine Blume."



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