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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Diamanten Mitglied Avatar von Kleiner_Medicus_w
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    Hallo ihr Lieben...


    ich habe zur Zeit ein ziemliches Problem: Ich mache seit September letzten Jahres eine Ausbildung zur Medizinisch- technischen Radiologieassistentin. Zunächst hat mir die Ausbildung auch Freude bereitet, aber seit kurzem bereitet mir die Ausbildung keine Freude mehr. Ich bekomme nur 1en. Fühle mich total unterfordert. Mir kommt es so vor, als hätte ich bereits alles gelernt was ich zum Studium brauchen könnte(Anatomie, Biochemie usw) und als wäre der Stoff der jetzt kommt total nebensächlich. Ich hab die Ausbildung angefangen um im Notfall, sollte ich das Studium nicht schaffen, eine abgeschlossene Ausbildung habe, jedoch kann ich mir nicht vorstellen jemals in diesem Beruf zu arbeiten. Das ist alles so stupide. Wenn ich die Ärzte im Krankenhaus sehe, dann brennt es mir unter den Fingern. Ich würde so gerne mit dem Studium beginnen. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen nicht die Ausbildung abzubrechen, aber ich bin mir absolut nicht mehr sicher. Werde mich zum Wintersemester wieder bewerben und weiß das ich mit 2 WS und einem Abi von 2,0 chancenlos bin, auch wenn mein hauptwohnsitz in Rostock ist(mein Erstwunsch).
    Tut mir leid für das Gesülze, aber wem geht es genauso??? Brauche einfach ein paar leute die genauso verzweifelt sind wie ich

    Wünsche euch ein schönes Wochenende.

    Ganz liebe Grüße.



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  2. #2
    Jung&Sexy Avatar von Scrotum
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    Tja, bleib einfach dran. Was du lernst bringt dir auf jeden Fall was. Das merkst du spätestens, wenn du mit deinen zukünftigen Komilitonen vor nem Bild stehst und du auch tatsächlich was siehst, während sie sich noch überlegen, was links und was rechts und was hell und was dunkel erscheint.

    Wenn du wirklich unterfordert bist, kannst du ja versuchen, dir Zusatzwissen anzueignen, möglichst viel zu fragen und zu lernen. Setz dir einfach irgend ein Ziel, wie beispielsweise "Ende Jahr möchte ich ein Schädel-MRT einigermassen interpretieren können" und lerne alles was dazugehört. Neuroanatomie, etc.

    Damit bist du sicher nicht unterfordert und wirst dann im Studium gewaltige Vorteile haben...
    Smooth. That's how we do it.



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  3. #3
    Diamanten Mitglied Avatar von Kleiner_Medicus_w
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    wenn ich das nur auch so positiv sehen könnte. natürlich kann es nur von vorteil sein wenn man die rö.bilder interpretieren kann, nur das konventionelle röntgen ist mehr als eintönig. es ist einfach deprimierend 100 mal am tag patienten so zu positionieren das eine vernünftige thorayaufnahme dabei herauskommt. vielleicht wird es im 2. und 3. lehrjahr wieder interessanter, wenn nuklearmedizin und strahlentherapie dazukommen. *grübel*


    danke für deine nette antwort.

    gruß.



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  4. #4
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    Hallo,
    ich hoffe, dass ich dich ein bisschen beruhigen kann: also ich habe selber MTRA-Schüler in praktischer Nuklearmedizin unterrichtet und kann Dir sagen das es meiner Meinung nach eines der spannensten Fächer für MTA's überhaupt ist. Da wirst Du sicher noch richtig gefordert werden, was Physik und Informationstechnologie (Fourrier-Bild-Transformation und sowas) angeht. Ich habe die Zeit sehr genossen und von vielen Schülern habe ich gehört, dass Strahlentherapie auch sehr spannend sein soll. Lass den Kopf nicht hängen: Es gibt Sachen im Leben da muss man durch und das ist bei Dir im Moment eine kleine Durststrecke
    P.S.: Arzt zu sein unterscheidet sich am Anfang nicht großartig vom Job einer TA



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  5. #5
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    bald im 6. Wartesemester
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    Mir geht es genauso. Ich hab im Oktober 2005 eine Ausbildung als Arzthelferin in einer gastroenterologischen Praxis angefangen. Am Anfang war auch alles noch ziemlich spannend, ich hab viel gelernt aber mit der Zeit/Routine (so ungefähr nach 3 Wochen ) kam die Ernüchterung. Die Ärztin lässt mich zwar viel machen (weil sie weiß dass ich Medizin studieren will) aber die Schule ist ganz furchtbar langweilig... Der Tip mit dem Zusatzwissen ist zwar gut gemeint aber zumindest an meiner Schule interessiert das keinen. Da reicht es wenn du weißt wo das Herz liegt und das das Wartezimmer von den Patienten zum Warten genutzt wird (so stehts wirklich im Arzthelferinnen-Buch) Und wenn man das Wissen dann nicht anwenden kann, vergißt man es schnell wieder.
    Zudem wurden mir und ein paar anderen aus meiner Klasse, die auch Medizin studieren wollen, schon Schläge von Mitschülern angedroht weil wir uns zu oft melden.

    Jedenfalls spiele ich jetzt auch mit dem Gedanken abzubrechen- hab aber auch nicht wirklich eine Alternative mit meinen Wartesemestern außer nebenbei jobben natürlich.



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