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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Platin Mitglied Avatar von Lion
    Mitglied seit
    07.04.2002
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    3. klin.
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    574

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    Hi Michi,

    naja, dann haben wir da eben unterschiedliche Ansichten. Ist ja nicht schlimm, oder?

    Das die Ärzt ihre Patienten über die Risiken deartiger OP's nicht aufklären ist schlichtweg falsch.

    Über die Nutzen: Wenn jemand vielleicht seit 20 Jahren davon träumt seinen immensen Nasenhöcker loszuwerden, warum soll man das nicht machen?

    Aber ist das denn wirklich ein Thema über das es sich lohnt großartig zu diskutieren? Ich habe vor einiger Zeit mal einen Thread geschrieben und gefragt wer sich noch für diese Richtung interessiert. Keine einzige Antwort. Soll heißen, ich bin nicht davon überzeugt, daß es hier so viele, in diesem Bereich, qualifizierte Leute gibt, die sich wirklich darüber äußern können.

    Ich würde zumindest nicht meine Kritik auf einen Artikel des Spiegel stützen.



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  2. #7
    Registrierter Benutzer
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    09.08.2002
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    192
    Man darf nicht vergessen das die Patientenbetreuung heutzutage von Frust durchsetzt ist. Warum im Krankenhaus bleiben anstatt sich seine Qualifikation anderswo besser bezahlen zu lassen? Ich finde es ist keine Schande den Schönheitswahn von heute auszunutzen.... zumindestens ist eine private Praxis allemal besser als das Krankenhausleben.

    Ich muss jedoch sagen das ich nicht ganz die Romantik verloren und noch an die Befriedigung durch Patientenbehandlung im Krankenhaus glaube, nur irgendwie hat sich bei den wenigsten, die ich in der Klinik kenne, jener auch über die ersten 5 Jahre gerettet. Naja, mal sehen.....

    noodles
    Out.



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  3. #8
    Gold Mitglied
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    13.11.2001
    Ort
    münchen lmu
    Semester:
    viel zu viele
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    367
    hi,

    das kann man doch überhaupt nicht pauschalisieren, und vor allem kann man nicht alles auf die plastische respektive schönheits-chirurgie schieben. der grund allen übels ist doch das lebensumfeld, permanent bekommt man perfekte körper vorgehalten und fängt dann selbstverständlich an, sich über "unschöne" stellen am eigenen körper gedanken zu machen, bzw. eine verbesserung derselbigen in erwägung zu ziehen. schönheitschirurgen nutzen nur diesen trend, sie haben ihn keineswegs erschaffen.

    auf der anderen seite kann man es aber durchaus nachvollziehen, dass sich eine frau, deren busen bis in die kniekehlen hängt, zu weihnachten eine op wünscht - der leidensdruck und die psychische belastung sind halt zu groß geworden.

    was ich sehr bedenklich finde sind einzig die extremen auswüchse (15 jährige, die aussehen wollen wie lollo ferrari; leute, die sich ausschließlich über ihr äußeres definieren etc.), ein verantwortungsvoller chirurg wird solche "patienten" aber abweisen (eine therapie wäre in derartigen fällen vermutlich angemessener). aber wie gesagt, schwarze schafe gibt es leider überall...

    grüße
    eva_luna



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  4. #9
    Back on Stage Avatar von Rico
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    31.01.2002
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    6.701
    Das Hauptproblem dieses Spiegelartikels war halt, daß die praktisch nicht unterschieden haben zwischen plastischer, also Wiederherstellungschirurgie und der ästhetischen, also der klassischen Schönheitschirurgie.

    Die nennen in einem Atmezug mit überflüssiger Schönheitschirurgie als Produkt unserer zunehmend verfallenden gesellschaft (so der Tenor) eine Resektion eines retrobulbären Fettkörpers bei M. Basedow, der den Augapfel gegen die Brille der Patientin gedrückt hat!

    Besonders gefallen hat mir der folgende Abschnitt:
    Richter [der Chirurg um den es da geht] leugent nicht: "Die Medizin ist zum geschäft geworden."
    Dafür wird Higtech geboten. Uni-Kliniker und staatlich geförderte Forschungsstellen denken sich immer neue Tricks aus:
    Chirurgen aus Aachen arbeiten am Traumbusen. Als Füllstoff dient in der Retorte vermehrtes Eigenfett.
    In München werden (nach der Geburt geweitete) Taillen mikroinvasiv gestrafft.
    In Freiburg ist es gelungen, ein zu drei Viertel zerfetztes Ohr mir "Haut aus der Tube" neu zu formen - und dem besitzer wieder anzunähen.
    So was fasziniert - und lockt patienten an. Ein unduldsame Offensive gegen alles Häßliche hat die Nation gepackt.
    Was will uns das sagen? Alles bloß Weicheier mit ihren zerfetzten Ohren, die blödsinnigen Schönheitsidealen hinterherhinken?
    Blasen die Unis Steuergelder raus, um 13-jährigen einen 95-DD-Busen zu bescheren?

    Mieser Artikel!



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  5. #10
    Über-Mod und Trollator Avatar von airmaria
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    Original geschrieben von noodles
    Ich muss jedoch sagen das ich nicht ganz die Romantik verloren und noch an die Befriedigung durch Patientenbehandlung im Krankenhaus glaube...
    Wobei letztendlich auch hier die Frage offen bleibt:

    Ist es befriedigender, einen glücklichen Menschen aus der Praxis zu entlassen, weil man ihm einen Traum erfüllt hat bzw. ihn von einem jahrelangen Leidensdruck erlöst hat...
    oder aber einen Patienten mit metabolischem Syndrom anbehandelt zu haben, der böse ist, weil er alles "gute" nicht mehr darf und man davon ausgehen muß, daß seine Compliance auch nicht so dolle sein wird?

    "Mary" airmaria
    Ruhe bewahren, wenn Ruhe verloren: Ruhe wiederfinden!





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