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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,

    auf der Suche in Internet nach Informationen über Zahnmedizin, bin ich hier auf dieses Forum gestoßen.

    Weil ich durch das ungeschützte Herausbohren von Amalgamfüllungen sehr krank wurde, möchte ich auf diesem Wege meine Erfahrungen an angehende Zahnmediziner weitergeben, damit nicht noch mehr Menschen solche schlimmen Erfahrungen machen müssen.
    Es gibt eine Menge Menschen, denen es ebenso ergangen ist wir mir.

    Es interessiert mich besonders, ob während des Studiums solche Vorsichtsmaßnahmen vermittelt werden.

    Ich hoffe auf reges Interesse an diesem Thema.
    Meiner Meinung nach ist es endlich an der Zeit, dass hier in der Zahnmedizin ein Umdenken stattfindet.

    http://www.amalgam-info.ch/Amarisk5.pdf


    Grüße von Boaso



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    darf man fragen, was für eine krankheit du bekommen hast?
    also ich hab was anderes gelernt..



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  3. #3
    Zahnarzt Avatar von mc300
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    Und täglich grüßt das Murmeltier...



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  4. #4
    *hat sich verabschiedet* Avatar von hennessy
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    5.925
    na ja, man soll halt die Kirche im Dorf lassen.
    Ohne das Risisko jetzt runter zu spielen, möchte ich mal behaupten:
    Wenn Amalgam soooooo gefährlich wäre, gäbs schon lange keine Zahnärzte mehr. Allerdings sollte man schon ein paar Regeln beim Umgang mit Amalgam beherzigen oder eben Alternativen benutzen.



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  5. #5
    Banned
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    02.07.2008
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    Ich bin eigentlich sehr über die flapsige Art von Angehenden Medizinern erschrocken.
    Ich wurde durch Amalgam sehr krank und kann nicht verstehen, dass hier ohne sich zu informieren, so leichtfertig solche Aussagen gemacht werden.

    Ob und wie sehr jemand krank wird hängt von vielen Faktoren ab, wie genetische Disposition, individuelles Entgiftungssystem, wie GST, Cytochrome usw.

    Wenn angehende Zahnmediziner ihren hippokratischen Eid ernst nehmen wollen, sollten Sie sich einmal bei Amalgamselbsthilfegruppen erkunden, was Menschen durch Amalgam erleiden müssen.

    Ich möchte gerne auf die Frage von aisha20 eingehen und einige meiner schlimmsten Beschwerden schildern.
    Vielleicht ist hier doch mancher bereit etwas mehr darüber nachzudenken.

    Nachdem mir ungeschützt (ohne Dreifachschutz) Amalgam in mehrer Zähnen entfernt wurde, ging es mir nach kurzer Zeit gesundheitlich immer schlechter.
    Ich hatte mir da über Amalgam nie Gedanken gemacht und wurde von meinem Zahnarzt auch nicht auf die Gefahren aufmerksam gemacht, deshalb habe ich auch lange Zeit keinen Zusammenhang mit meinen Beschwerden darin gesehen.
    Später konnte ich anhand meiner Terminplaner sehen, dass meine Ärzte-Odyssee nach diesem Zahnarztbesuch begonnen hatte.

    Ab da litt ich ständig unter unerklärlichem Schwindel,
    hatte einen benebelten Kopf, so als hätte ich einen Schleier vor Augen,
    ich hatte schwere Beine und das Gefühl einen Zentner zusätzlich mit mir herumzutragen,
    ich war ständige müde,
    immer mehr fingen meine Gelenke und Muskeln an zu schmerzen,
    plötzlich hatte ich dauernd Infekte und Halsschmerzen, sowie Blaseninfekte.

    Obwohl ich die Jahre vorher nur in Ausnahmefällen in Arztpraxen vorstellig wurde, war ich jetzt bei Fachärzten Dauergast.
    Meine Werte waren immer unauffällig und mit der Zeit kam immer häufiger die Aussage psychosomatische Beschwerden.
    Nachdem ich mich schon ca. 2 Jahre so dahingeschleppt hatte, mich immer mehr zurückzog, weil ich an Aktivitäten, die vorher möglich waren nicht mehr teilnehmen konnte folge eine weiterer Zahnarztbesuch mit nochmaligem Entfernen von Amalgamfüllungen.
    Ab diesem Zeitpunkt ginge es mit meiner Gesundheit eigentlich nur noch Berg ab.
    Plötzlich bekam ich unerklärliche Zitteranfälle, Panikattacken, Hautausschläge, Herzrasen, Bluthochdruck und heftigste Darmprobleme.
    Manche Tage konnte ich mich mich nicht mehr auf den Beinen halten und musste im Bett bleiben.
    Auch geistig baute ich immer mehr ab. Ich hatte festgestellt, dass ich mir plötzlich keine Telefonnummern mehr merken konnte, und es mich ungeheuer anstrengte bei meinen Kindern nach den Hausaufgaben zu schauen.
    Inzwischen hatte ich mich völlig verändert und war nur noch ein verzweifelter Mensch.
    In den Beinen hatte ich inzwischen neurologische Beschwerden, in den Füßen waren fast ständig taub.
    Obwohl ich von Arzt und Arzt ging, konnte man nicht herausfinden woher all diese Beschwerden kamen, obwohl ich nur noch ein Schatten meiner selbst war.
    Da der Druck und die Benommenheit im Kopf immer mehr zunahmen hatte ich immer mehr das Gefühl, es muss irgendwie von Kopfbereich ausgehen.
    Ich war dann auch mehrmals bei meinem Zahnarzt, weil mir immer wieder mal die Mundschleimhaut aufschwoll und der Kiefer schmerzte, aber angeblich war immer alles bestens.
    Mit der Zeit wurden meine Kieferschmerzen immer schlimmer, endlich wechselte ich den Zahnarzt. Man ist ja so dumm und einfältig und will nicht einfach den Zahnarzt wechseln, wenn man dort schon mindestens 15 Jahre Patient war.
    Durch Zufall hatte ich von einem ganzheitlichen Zahnarzt erfahren, der sehr gelobt wurde.
    Er war der erste Arzt, der sich alle meine Beschwerden anhörte und aufschrieb. Nach eingehender Untersuchung sagte er mir dann, dass ich wahrscheinlich eine ersthafte Amalgambelastung hätte.
    Nachdem mir 5 Zähne gezogen wurden und mein Kiefer mehrmals ausgefräst wurde, habe ich trotz dem Verlust meiner Zähne vor Freude geweint, weil ich das erste mal seit vielen Jahren wieder klar sehen konnte und einen klaren Kopf hatte.
    Eine Schwermetallanalyse ergab über 1000 Mikrogramm Quecksilber in meinen Kieferknochen. Dieser Zahnarzt veranlasste einen DMPS Test, wo ebenfalls hohe Ausscheidungen an Quecksilber zum Vorschein kamen.

    Inzwischen wurde ich von einen Umweltmediziner untersucht, und es wurden endlich einmal die richtigen Untersuchungen veranlasst und nun kam zum Vorschein, dass viele Blutwerte eben doch nicht stimmten, die vorher nie untersucht wurden.

    Alles in allem hätte ich mir eine jahrelange Ärzteodyssee und viel Leid ersparen können, wenn manche Ärzte fähig gewesen wären etwas über ihren Tellerrand hinauszusehen.
    Wäre ich nicht an diesen Zahnarzt geraten, wäre ich jämmerlich zugrunde gegangen.
    Nachdem ich mich jetzt eingehend über Amalgam informiert habe, ist es mir unverständlich, warum ein so hochgiftiges Material, dass mit einem Totenkopf versehen ist und als das giftigste nichtradioaktivste Metall gilt, in Zähne gestopft wird.

    Vor allem interessiert mich, ob Studenten im Studium Dinge auch kritisch hinterfragen oder nur einfach auswendig lernen was ihnen vorgegeben wird.

    Ich habe viele Menschen kennengelernt, die ebenfalls durch Amalgam sehr krank wurden und vermute, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist, weil kranke Menschen nicht in diese Richtung untersucht werden.

    Gruß
    Boaso



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