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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von haroffee613
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    es sieht so als dass die MKG-chirurgen in deutschland langsam aussterben und ihre aufgaben von den oral - und plastischen chirurgien übernommen werden...
    auch die HNOler mischen mit grund : der weg zum super MKGchirurg ist steinig und lang.

    wie seht ihr das ? lohnt es sich MKG anzustreben ?
    peace for israel ! ey ey ey melech hamoshiach!



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  2. #2
    Ärztliches Mitglied Avatar von EzRyder
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    Hast du denn dafür Quellen? Nimmt die Zahl denn wirklich ab? Gibt ja auch immer wieder Gerüchte dass da bezüglich Oralchirurgie und MkG Reformen anstehen. Who knows?
    Geburtenrückgang und Gurtpflicht sind halt auch nicht gerade förderlich für das Gebiet



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Das ist richtig. MKG-steht in der Tat in den nächsten 30 Jahren vor schwierigen Zeiten. Heutige MKG-ler in der Ausbildung müssen sich aber keine Sorgen machen.

    Ich habe ca. einen Monat an einem Uniklinikum nahezu alle Ärzte ausgefragt. Vom Chefarzt bis zum neuen Assistenzarzt.


    Ich weiß, dass man überlegt, eine EU-einheitliche Regelung einzuführen. Bei MKG-Leistungen wird ja in Deutschland, wo eine Doppelapprobation notwenidg ist, nach GOZ und GOÄ abgerechnet. Je nach Spielraum für eine Leistung rechnen die MKG-Kliniken so ab, sodass sie den höheren Betrag bekommen. Drastisch vereinfacht heißt es,dass für eine MKG-Operation die am höchsten dotierten Beträge in den beiden Gebührendordnungen abgerechnet werden. Wie aber oben gesagt, kommt es immer drauf an, wie viel Spielraum bei der erbrachten Leistung da ist.
    Die Sorge der Unikliniken ist nun folgende: Sollten EU-einheitlich für die MKG-ler nur noch GOÄ abgerechnet werden dürfen, so fallen ein beträchtlich großer Teil der Einnahmen weg.

    MKG gibt es nur an Unikliniken. Wie bereits von anderen gesagt, werden die Tätigkeiten aber auch von HNO-Chirurgen, Oralchirurgen (Fachzahnärzte), PHW-lern (Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirugen mit Spezialisierung auf ästhetishe Chirurgie) durchgeführt. Was eigentlich ausschließlich Aufgabe der MKG-Ler ist, sind die Dysgnathien (also operative Kieferumstellungen) und die Tumoroperationen im Gesicht. Da sollte man sich in der Tat fragen, ob sich dafür der weite Weg bis zum MKG-ler lohnt.
    Langfristig gesehen, gehen also die Aufgaben der MKG-ler, die auch von anderen Fachdiziplinen gemacht werden, den MKG-lern verloren. OPs im Mund, machen die Oralchirurgen, am Hals die HNO-ler und Ästhetik die PHW-ler. Die sind nämlich spezialisiert auf diese Bereiche. Allerdings muss man sagen, dass sich die die PHW-ler im Gesicht, zb bei der Ästhetik nicht so gut "auskennen" wie die MKG-ler.

    Daher kommt nun auch die Überlegung der EU. Denn wenn dem MKG-ler langfristig gesehen, wirklich nur die Kieferchirurgie (also die Dysgnathien) und die Tumorchirugie und evtl. noch die ästhetische Chirurgie, die ja meist nicht in Kliniken stattfindet, sondern nur in niedergelassenen Praxen durchgeführt wird, dann macht es auch mehr Sinn an der Stelle ausschließlich nach GOÄ abzurechnen.

    Diese Sachen habe ich mir nicht aus den Fingern gesagugt, sondern es wird schon an den Unikliniken sehr intensiv darüber geredet. Die Uniklinik, an der ich war, meinte, dass der Wegfall der Teilgebiete wirklich erst in 10 oder 20 Jahre kommen könnte. Aber die neue Abrechnungsordnung könnte schon bald (in 5-10 Jahren) wirklich kommen. Zudem muss man auch sagen, dass in nur einem kleinen Teil der europäischen Ländern für MKG eine Doppelapprob. nötig ist. Im Großteil der Länder weltweit und europaweit ist MKG ausschließlich ein Facharzt, für den keine Doppelapprob. nötig ist, und ein Humanmedizinstudium ausreichend.



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  4. #4
    Freizeitstudent Avatar von Strodti
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    Zitat Zitat von Ezio Beitrag anzeigen
    MKG gibt es nur an Unikliniken.
    Wie kommst du denn da drauf? Es gibt MKG-Praxen mit Belegbetten und Maximalversorger (ohne Uni) mit MKG-Abteilung.
    Buchmacher - Wetten aller Art zu jedem Einsatz!!!



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  5. #5
    Zweitstudium
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    182
    ja die mkg`s....bald ausgestorben,

    ...werden nicht von kliniken und niedergelassenen heiss begehrt weil es doch die oben erwähnten konkurrenten gibt...da schließt man doch lieber seine eigene praxis/tagesklinik als mkg oder als klinikum die ganze station...

    ...im gesicht rekonstruieren lassen möchte man einen unfallpatienten natürlich auch lieber von einem plastiker aus der abteilung hno oder phw, denn wer hat schon ansprüche im gesicht...

    ...mkg`s sind verloren auf dem arbeitsmarkt und müssen gar um ihre existenz bangen.

    manche sind echt amüsant, glaubt ihr das wirklich oder wollt ihr einfach reizend herausfinden wie andere denken?



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