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  1. #1
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    Hallo!
    Was genau ist der Unterschied zwischen Osteoporose und Osteopenie? Ich weiß, dass ersteres ein Knochenmasseverlust und letzteres ein Mineralisationsdefizit darstellt, aber verstehen tu ichs trotzdem nicht. Und noch eine Frage in dem Zusammenhang...führt ein Hyperparathyreoidismus zu einer Osteoporose oder Osteopenie?



  2. #2
    unsensibel Avatar von Lava
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    Osteopenie ist sowas wie die Vorstufe der Osteoporose. Also gleiche Krankheit, unterschiedliches Stadium. Die Unterscheidung wird aufgrund einer Knochendichtemessung getroffen. ab soundsoviel Abweichung vom Normwert ist es eine Osteopenie, ab soundsoviel eine manifeste Osteoporose. Genaue Werte bitte nachlesen
    "tja" - a German reaction to the apocalypse, Dawn of the Gods, nuclear war, an alien attack or no bread in the house Moami



  3. #3
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    Aha, danke! Und was ist der Unterschied zwischen Osteoporose und Osteomalazie?



  4. #4
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    Sinnlos im Labor...
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    Malazie bedeutet Knochenerweichung, Folge eines Vitamin D Mangels. Bei Kindern wird sie auch Rachitis genannt, wo es dann zu regelrechten Fehlbildungen des Skeletts kommen kann, die Betroffenen sehen relativ typisch aus. Es handelt sich um eine Mineralisierungsstörung, betrifft also primär die anorganische Knochensubstanz (Hydroxyappatit).

    Osteoporose kann durch Bewegungsmangel, niedrige Östrogen/Testosteronspiegel, Kortisoneinnahme und vieles andere bedingt sein. Dabei wird auch die Knochenmatrix abgebaut und die organische Knochensubstanz in Mitleidenschaft gezogen, so dass das Frakturrisiko (wie bei der O.malazie auch) erhöht ist. Teilweise kommt es auch zu unerkannten Wirbelbrüchen die bei Dislokation durch eine falsche Bewegung zu einer Kyphose(starke Krümmung der Brustwirbelsäule) "verrutschen" können. Es kommt auch zur Demineralisierung, der Knochen geht allgemein "futsch". Eigentlich ist es eine normale Alterserscheinung besonders nach den Wechseljahren, da nichts stärker osteoprotektiv wirkt als Estrogene.

    Es gibt auch das sogenannte Osteoprotegin-System, welches die Osteoklasten(bauen Knochen ab) hemmt und die Osteoklasten aktiviert; dieses wird durch Kortison unterdrückt und Estrogene aktiviert; diese können auch als einzige Substanzen die Osteoblasten aktiveren(bauen Knochen auf).

    Im gesunden Zustand arbeiten die O.klasten gegen die O.blasten im Gleichgewicht, so dass die Knochensubstanz weder ab noch zunimmt. Wenn das gestört ist, was auch durch zu viel Schilddrüsenhormone, am allermeisten aber zu wenig Sexualsteroide, bedingt ist.



  5. #5
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    Zitat Zitat von Evista Beitrag anzeigen
    Malazie bedeutet Knochenerweichung, Folge eines Vitamin D Mangels. Bei Kindern wird sie auch Rachitis genannt, wo es dann zu regelrechten Fehlbildungen des Skeletts kommen kann, die Betroffenen sehen relativ typisch aus. Es handelt sich um eine Mineralisierungsstörung, betrifft also primär die anorganische Knochensubstanz (Hydroxyappatit).

    Osteoporose kann durch Bewegungsmangel, niedrige Östrogen/Testosteronspiegel, Kortisoneinnahme und vieles andere bedingt sein. Dabei wird auch die Knochenmatrix abgebaut und die organische Knochensubstanz in Mitleidenschaft gezogen, so dass das Frakturrisiko (wie bei der O.malazie auch) erhöht ist. Teilweise kommt es auch zu unerkannten Wirbelbrüchen die bei Dislokation durch eine falsche Bewegung zu einer Kyphose(starke Krümmung der Brustwirbelsäule) "verrutschen" können. Es kommt auch zur Demineralisierung, der Knochen geht allgemein "futsch". Eigentlich ist es eine normale Alterserscheinung besonders nach den Wechseljahren, da nichts stärker osteoprotektiv wirkt als Estrogene.

    Es gibt auch das sogenannte Osteoprotegin-System, welches die Osteoklasten(bauen Knochen ab) hemmt und die Osteoklasten aktiviert; dieses wird durch Kortison unterdrückt und Estrogene aktiviert; diese können auch als einzige Substanzen die Osteoblasten aktiveren(bauen Knochen auf).

    Im gesunden Zustand arbeiten die O.klasten gegen die O.blasten im Gleichgewicht, so dass die Knochensubstanz weder ab noch zunimmt. Wenn das gestört ist, was auch durch zu viel Schilddrüsenhormone, am allermeisten aber zu wenig Sexualsteroide, bedingt ist.
    Großes Danke
    Sehr hilfreich



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