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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    immer im Dienst ;-p
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    29.08.2008
    Semester:
    Feeertig... :-))
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    Huhu,

    wir haben die Möglichkeit im Rahmen des Chirurgie-Tertials 4 Wochen Anästhesie zu machen...Hmh...

    So ein totaler Anästhesie- und Op-Freak bin ich ja nicht
    Viele erzählen,das es so laaangweilig sei,während den OPs?

    Aber ein bißchen Einblick sollten man ja schon haben,oder?!?!
    Ich weiß nicht-ja oder nein...

    Wer war im PJ in der Anästhesie und was mußtet/durftet/solltet Ihr so machen?
    Wie war Euer Tagesablauf?

    Danke und lg,MP



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  2. #2
    wieder an Bord :-) Avatar von Muriel
    Mitglied seit
    04.04.2003
    Ort
    Oche -> Kölle
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    26.301
    Ich meine, es kommt darauf an, was Dir dort geboten wird. Sprich doch mal mit denen, die es schon gemacht haben. Wenn Du z.B. Intubieren lernen kannst, mal mit auf dem NEF fahren kannst, oder auch einfach "nur" siehst, was zu einer ordentlichen Narkose gehört, lohnt es sich sicherlich. Ich hätte dieses Angebot jederzeit angenommen, auch wenn Anästhesie wohl mit das letzte Fach wäre, das ich machte.



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  3. #3
    Schwancus Longus
    Mitglied seit
    12.07.2008
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    140
    Ich studiere zwar noch nicht einmal, aber ich habe bei einem Praktikum bei vielen OPs zuschauen dürfen, immer neben dem Anästhesisten.
    Während der OP war es fast immer sehr langweilig für die Anästhesie, kam mir zumindest so vor.
    Da wurde dann rumtelefoniert, mit den Anästhesieschwestern gequatscht etc.!

    Aber ich konnte auch Anästhesisten auf der Intensivstation erleben und das fand ich wahnsinnig spannend. Es war nur blöd, dass auf einer 9 Betten IPS eines kleinen Krankenhauses nicht gerade oft ein Anästhesist gebraucht wurde und ich schon das Gefühl hatte, dass viele Anästhesisten nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen, sodass sehr ausführliche Protokolle über jeden Patienten geführt wurden, was ich in der Inneren zum Beispiel noch nie gesehen habe.

    Wie gesagt, nur der Eindruck eines Praktikanten.



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  4. #4
    ist ach so unsensibel
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    19.10.2007
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    unterm Bett
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    Bin derselben Meinung wie Muriel. Wenn Du dabei intubieren lernst etc., dann ist es auf jeden Fall eine sehr gute Sache. Wenn Du aber nur Zugänge legst und sonst nur zuschauen darfst, ist es außerordentlich langweilig.
    "Du willst etwas verbessern? Wieso? Das haben wir schon immer so gemacht!"



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  5. #5
    its-knecht Avatar von Xela
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    Berlin
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    freut mich wie umfassend birko mein fach zusammengefasst hat: da anästhesisten sich permanent langweilen wird telefoniert, mit der schwester gequatscht und ausführlich protokoll geschrieben. da internisten wenig langeweile haben schreiben sie auch keine protokolle. aha. was man noch hinzufügen sollte sind natürlich die geregelten arbeitszeiten und der viele kaffee, was die langeweile etwas mildert..

    mal polemisch gefragt- was kann langweiliger sein als 4 wochen haken halten? die wenigen male, die ich im chirurgie-pj nadel/faden oder gar instrumente in die hand bekommen habe kann ich an zwei händen abzählen.. den rest der zeit hab ich weggezoomt. ich hätte die gelegenheit zeit in der anästhesie zu verbringen sofort beim schopf ergriffen, in meinem lehrkrankenhaus wär das aber absolut undenkbar gewesen- wer hätte sonst im op assistiert?

    4 wochen in der anästhesie entsprechen ja quasi ner famulatur mit pjler-status. die zeit sollte also zumindest reichen um etwas einblick in das fach zu bekommen und einige dinge zu lernen. bei uns würdest du in vier wochen grundlagen der narkose(-führung), der medikamente, des monitorings usw. kennen lernen. an manuellen fähigkeiten maskenbeatmung (sollte meiner meinung nach jeder arzt können! und ist am anfang gar nicht so einfach.), legen großlumiger kanülen (grau + orange), intubation (4wochen reichen nicht um sicher intubieren zu können, aber immerhin hast du es dann mal gemacht), vielleicht auch legen arterieller zugänge und mit ganz ganz ganz viel glück mal nen zvk. weiterhin wirst du bei regionalen zuschauen können (glaub nicht, dass dich da wer punktieren lässt).

    ich empfinde das als tolles angebot deiner klinik. wenn du dich motiviert zeigst besteht die chance einiges zu lernen. auf jeden fall bekommst du einen blick "auf die andere seite" - gerade für angehende chirurgen fände ich den wichtig.. ich will hier jetzt keine anästhesie-vs.-chirurgie-diskussion starten, meiner meinung nach würde sowas das zusammenarbeiten im op einfach verbessern..

    spitze betonen!
    Geändert von Xela (04.01.2009 um 11:11 Uhr)
    wenn ich nicht xela wäre, dann wollte ich diogenes sein.



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