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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,

    mich würde mal interessieren, ob ihr im PJ eigene Patienten hattet/habt und wie sich das so abgespielt hat? Habt ihr die komplett alleine versorgt, sprich alleine visitiert, alleine über Anordnungen entschieden und selber unterschrieben (dürfen man das überhaupt?)?
    Oder war es eher so, dass ihr eure 'Ideen' für eure Patienten mit dem Stationsarzt jeden Tag besprochen habt und dieser dann letztendlich doch die Anordnungen gemacht hat?
    Wie selbstständig habt ihr im PJ gehandelt? Und wie lange hat es gedauert, bis ihr euch halbwegs eingearbeitet hattet und ein Gefühl dafür hattet, welche Anordnungen wann sinnvoll sind?

    Wie sind eure Erfahrungen in Deutschland so gewesen?

    Grüße
    Hepar



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Medikamente darf man z.B. erst als approbierter Arzt verordnen.
    Untersuchungen mit möglichen Nebenwirkungen (z.B. Röntgenstrahlen, CT) ebenfalls. [Alternativ wäre Gegenzeichnung durch Stationsarzt möglich]
    Anordnung von Sonos (bisher keine relevanten Nebenwirkungen bekannt) u. Krankengymnastik ginge als PJ-ler.

    Ich hatte damals (Akademisches Lehr-Kh.) keine eigenen Pat.



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  3. #3
    unsensibel Avatar von Lava
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    schon wieder woanders
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    In meinem Wahlfach in D (Neurochirurgie) hatte ich keine eigenen Patienten. In Chirurgie und Innere in der Schweiz haben mich die Stationsärzte schon vesucht zu motivieren, mal selber Patienten komplett zu betreuen. In Innere hab ich das versucht, mich aber dann aber doch nicht so richtig getraut, weil Rheumatologie einfach sehr komplex ist und ich von Innere schlichtweg viel zu wenig Ahnung habe. So richtig eigene Patienten hatte ich dann nur in dem einen Monat chirurgische Ambulanz. Da habe ich Patienten selbst behandelt, zwar immer einem Assistenz- oder Oberarzt berichtet, aber teilweise haben die sich die Patienten dann gar nicht selber angesehen. Ich finde aber nicht, dass das der Sinn des PJs ist. Man kommt schon noch früh genug dazu, selbststndig handeln zu müssen. Im PJ finde ich es völlig OK, wenn ein Arzt nchmal ein Auge auf alles hat und alles nochmal absegnet. Auch wenn jemand im PJ gar keine eigenen Patienten hat finde ich das nicht schlimm. Man muss nicht von einem PJler erwarten, dass der schon so viel Überblick hat, selbst alles zu können.
    "tja" - a German reaction to the apocalypse, Dawn of the Gods, nuclear war, an alien attack or no bread in the house Moami



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  4. #4
    The Dark Enemy Avatar von morgoth
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    Ich bin auch froh drüber, wenn (zumindest am Anfang des PJ) noch jemand da ist, der auf alles noch ein Auge hat. Was man alles noch nicht weiss, ist ja brutal %-)



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Schön, dass zu hören! Ich hab nämlich schon eigene Patienten und mein Stationsarzt macht mir fast jeden Tag Vorwürfe, weil ich noch nicht in der Lage bin, sie komplett alleine zu betreuen (bin doch grad mal 10 Tage da und es ist mein 1. Tertial und dazu noch Innere)..
    Und wie ist das jetzt mit den Anordnungen? Mein Stationsarzt meint, dass ich ruhig unterschreiben könnte, weil er ja immer noch ein Auge darauf hat (haben muss), was ich mache, allerdings zeichnet er nicht gegen!
    Geändert von Hepar (30.08.2009 um 09:03 Uhr)



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