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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hi ihr lieben.

    So. Nachdem ich mich jetzt sogut wie sicher bin, dass ich mich dieses WS auf nen Medizinstudienplatz bewerben werde, hätt ich mal ein paar Fragen.
    Und zwar ist es so, dass ich mit meiner Frau zusammen aktuell im Süden von Stuttgart (Vaihingen) wohne.

    Damit sie ihren aktuellen Arbeitsplatz behalten kann, würden für mich genau zwei Unis (ggf. auch eine Dritte) zur Wahl stehen. Und zwar entweder Tübingen oder Heidelberg.

    Wenn ich in Tübingen studieren würde, wäre die Überlegung unsere Wohnung zu behalten in Stuttgart-Vaihingen und dann mit dem Auto zu pendeln (Bahn halte ich für nicht ohne weiteres machbar... würde wohl locker mal drei Stunden fahrerei pro Tag kosten... sollte jemand das schonmal gemacht haben, so bitte ich drum sich mal zu melden, wie gut das ging).

    Wenn Heidelberg die Uni der Wahl wäre, würden wir gemeinsam nach Vaihingen/Enz ziehen. Sie könnte immernoch recht locker ihren Arbeitsplatz mit dem Auto erreichen und ich würde planen mit der Bahn (innerhalb von rund 30 Minuten) nach HD zu kommen... von dortaus dann mit nem klapprigen Drahtesel/Bussen zur Uni.

    Generell wären das mir die liebsten Optionen, weil ich somit weiterhin mit ihr zusammen leben könnte und sie trotzdem ihren Job behalten könnte. Was haltet ihr von diesen Plänen? Ist diese Pendelei eine Option? Hat jemand mit den Studien/Wohnortkombis schon erfahrungen sammeln können? Oder haltet ihr das alles für nicht wirklich praktikabel und würdet mir raten nen Studentenzimmer in der entsprechenden Stadt zu nehmen? Ich weiß z.B. dass Teile der Tübinger Uni ziemlich hoch liegen vgl. mit dem HBF... von daher geh ich eher davon aus, dass es kaum möglich wäre ohne Busse und stattdessen mit dem Fahrrad zur Uni/Klinik zu kommen... Wie sieht das z.B. in Heidelberg aus? Ist da das Fahrrad eine Option?

    Außerdem wäre noch eine Sache, die mich interessieren würde und ggf. meiner Ortspräferenz ausschlag geben könnte: ich hab auf den Webseiten der Uni Heidelberg vom Reformstudiengang HeiCuMed gelesen. Das ganze klingt für mich interessant und sinnvoll (zumal ich schon genug Leute über zu theoriebelastete Jung-Mediziner hab schimpfen hören)... jetzt ist nur die Frage: ist das alles auch so toll, wie es sich liest? Wär schön, wenn sich da mal jemand melden könnte, der damit Erfahrung sammeln konnte.


    Sooo, das wars auch schon wieder. Danke euch schonmal für eure Antworten (die hoffentlich reichlich und schnell kommen, damit ich meine Bewerbung bald abschicken kann).



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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von dr.moep
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    Die Frage ob Tuebingen oder Heidelberg bzw. ueberhaupt diese Unis musst du jenachdem auch abhaengig von deiner Qualifikation machen (es ist naemlich nicht gerade einfach in diese Unis reinzukommen).

    Was ist denn dein Abischnitt (inkl. Punktzahl)? Hast du am TMS teilgenommen? Wenn ja welches Ergebnis? Wann war dein Abitur? Zwischen drinn schon mal studiert, oder eine Ausbildung gemacht? Wenn Ausbildung, zu was und wie lange?



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  3. #3
    Rettungs-Zivi Avatar von Lateiner
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    208
    Ich bin jetzt über den Modellstudiengang in Heidelberg im speziellen nicht genau informiert, aber soweit ich weiß, lernt man in den Modellstudiengängen so ungefähr das selbe, nur in einer anderen Ordnung. Zum Schluss müssen ja auch alle das selbe wissen für das Staatsexamen haben..



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  4. #4
    Maximalinvasiv Avatar von Miyu
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    19.08.2008
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    1. WBJ Knochenkommando
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    Also ich persoenlich finde HeiCuMed genauso verschult wie die "Standardstudiengaenge", zumal bei uns ja trotzdem das klassische Physikum geschrieben wird. Ist also schon eher ein Modellstudiengang light, wenn man so will.
    Du hast halt keine Klausuren fuer jedes Fach sondern am Ende von Semester 2,3 und 4 eine Integrierte Klausur mit 90 Fragen ueber Histo, Biochemie und Physio. Allerdings werden die Faecher ganz klassisch getrennt voneinander unterrichtet und auch gelesen. Desweiteren gibt es noch ein integriertes Themenseminar, bei dem in Vortraegen klinische Themen "integriert betrachtet" werden - Sinn und Nutzen dahingestellt. Anatomie wird klassisch an der Leiche und in Vorlesungen im 1. gelehrt und in (frueher 5, jetzt weiss ichs nicht) teils muendlichen und teils schriftlichen Testaten abgefragt. In den Semesterferien gibts dann Chemie und Physikpraktikum.
    Nach dem Physikum hast du ein Semester Propaedeutikum mit den Modulen Mikrobio, Patho, Radio, Pharma, Praevention und Oekonomie und ein 2woechiges Blockpraktikum zum erlernen klinischer Grundfaehigkeiten. Die Dinger sind 2-4 Wochen lang und enden jeweils in einer Klausur.
    Innere und Chirurgie sind jeweils ein Semester mit Abschlussklausur (Innere + Klausur in Geriatrie, klin. Chemie und klin. Pharma und Patientenberichte).
    Die letzten 2 klinischen Semester hast du die "kleinen" Faecher, HNO, Kinder, Neuro und das ganze.
    Ein Semester (wenn du Regelstudienzeit einhaelst) ist zum freinehmen fuer Forschung und Doktorarbeit z.b. gedacht.

    Kurzum: So richtig reformiert ist das alles nicht. ;) MAn hat sich halt das System bei Harvard abgeguckt, HeiCuMed getauft und fuehlt sich jetzt sehr revolutionaer. Nen richtigen Unterschied zu Freunden an anderen Unis konnte ich in den letzten 7 Semestern nicht erkennen.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Heidelberg
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    Hey.

    Sorry, dass ich dazu nix geschrieben hab. Ich hab vor ziiiiiieemlich langer Zeit Abi gemacht. Nämlich 2003. Danach ein Jahr Zivi und im Anschluss drei Jahre Lang an der Berufsakademie 'studiert' ;)... mittlerweile hab ich dort meinen Abschluss und bin jetzt das dritte Jahr in meinem ausbildenden Betrieb angestellt.

    Nachdem ich mich heut morgen mit der ZVS unterhalten habe gelte ich immernoch als Erststudent, da ja mein Abschluss nicht Bundesweit anerkannt ist (der Bachelor, den ich hätte kriegen können wäre nicht gleichwertig mit dem FH-Bachelor gewesen). So. Und da ich auch schon vor einiger Zeit an der BA war werden meine drei Jahre dieses Zeitraums auch voll als Wartesemester angerechnet.

    Sprich: 1 Jahr Zivi + 3 Jahre BA + 3 Jahre Beruf = 7 Jahre = 14 Wartesemester. Mein Abischnitt war (und ist es immernoch) 1,7. Die Dame der ZVS versicherte mir, dass ich mit diesen Voraussetzungen zieeeemlich sicher in die Wartezeitquote rein kommen würde und auch an meine Wunschuni (wie gesagt Heidelberg oder Tübingen) kommen würde. Daher meine Überlegung was ich nun als erste Präferenz angeben sollte...

    Hoffe das macht es etwas klarer. Vielen Dank schonmal für eure Antworten



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