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  1. #1



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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von ohusa
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    Es ist schrecklich! Gestern hatten wir schon eine öffentilche Senatssitzung hier in Lübeck und wir (die Studenten, aber natürlich auch die Professoren, Mitarbeiter der Universität, und der Uniklinik) versuchen jetzt alles in unserer Macht stehende, um die Schließung abzuwenden.

    Ganz wichtig dabei ist, dass diese Frechheit bundesweit bekannt gemacht wird. Also erzählt allen, die ihr kennt davon!
    Es kann doch nicht sein, dass bei dem Ärztemangel, der in Deutschland herrscht, einfach so knapp 200 Studienplätze pro Jahr an einer der best-gerankten Unis geschlossen werden!!!!



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  3. #3
    Z.n. Studium Avatar von *milkakuh*
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    Das ist wieder mal ein schönes Beispiel dafür, wie unterschiedlich auf Bundes- und Landesebene gearbeitet wird. Phlipp Rößler (Gesundheitsminister FDP) machte die Bürger vor ein paar Wochen noch darauf aufmerksam, dass in Deutschland langfristig gerade auf dem Land die Ärzte fehlen. Wie kommt also dann die Regierung CDU/FDP in Schleswig-Holstein auf die Idee, an Bildung und Versorgung zu sparen? Konsolidierung der Haushalte ist nötig, sparen sollte man aber an anderen Stellen. Für mich zeigt das nur einmal mehr, dass Bildung nicht Landes- sondern Bundessache sein sollte.

    Ich denke nicht, dass in Lübeck das letzte Wort schon gesprochen ist. Wie dem Artikel zu entnehmen denke auch ich, dass es sehr großen Protest geben wird (vielleicht ja sogar auch auf Bundesebene?).



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  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von ohusa
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    Die Politiker hier in S-H argumentieren damit, dass es im Vergleich zur Größe S-H hier ZU VIELE Studienplätze geben sollte. Leider vergessen sie dabei aber völlig, dass wenn sie das Medizinstudium in Lübeck abschaffen, nicht nur das zugrunde geht, sondern auch die anderen 4 Studiengänge hier, die alle stark mit der Medizin verbunden und aus ihr hervorgegangen sind.
    Sobald die Medizin weg ist, werden auch die anderen Studiengänge hier untergehen! Zur Zeit gibt es 1500 Medizinstudenten hier und 1000 andere. Eine Uni mit 1000 Studenten nimmt doch keiner mehr ernst!



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  5. #5
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    S-H ist komplett pleite, der Bund scheint nicht auszuhelfen (warum auch ?) und es ist in der Tat nur schwer einzusehen, wieso es in einem ökonomisch rel. armen Flächenland wie S-H mit gerade mal 2,8 Mio Einwohnern 2 (!!) Unikliniken der Maximalversorgung geben soll. Ditto Mäc-Pom.

    Zumal ja offenbar Kiel und Lübeck seit Jahren nicht dazu in der Lage sind, als Unikliniken ernsthaft zu kooperieren und Einsparungspotentiale auszuschöpfen.

    Daß die Gesundheitspolitik (Ärztemangel) in D ein einziges Chaos und eher symbolisch (= nichtssagend) zu sehen ist, steht auf einem anderen Blatt. Gerade in einem Flächenland wie S-H.......

    Gut: Ab nächstem Jahr beginnen die in Ö ausgebildeten Deutschen sicherlich in die Heimat zurückzuströmen, aber ob diese vorwiegend nach S-H (ohne bes. Anreize) gehen werden, darf bezweifelt werden.

    Muß S-H eben deutlich höhere Löhne und deutlich bessere Ausbildungsbedingungen bieten, um dann Jungärzte zu gewinnen. Auch nicht schlecht. Den Ärztemangel ernsthaft bessern dürfte aber auch das nicht.

    Politiker hier in S-H argumentieren damit, dass es im Vergleich zur Größe S-H hier ZU VIELE Studienplätze geben sollte. Leider vergessen sie dabei aber völlig, dass wenn sie das Medizinstudium in Lübeck abschaffen, nicht nur das zugrunde geht, sondern auch die anderen 4 Studiengänge hier, die alle stark mit der Medizin verbunden und aus ihr hervorgegangen sind.
    Sobald die Medizin weg ist, werden auch die anderen Studiengänge hier untergehen! Zur Zeit gibt es 1500 Medizinstudenten hier und 1000 andere. Eine Uni mit 1000 Studenten nimmt doch keiner mehr ernst!
    Und WO soll dann in S-H konkret gespart werden ? Florianiprinzip ? Eine Uni mit 1000 Studenten kann verdammt gut sein (oder werden....).

    Entweder die Medizinerausbildung wird dem Bund überantwortet oder die Sache wird auch in anderen Ländern (Mäc-Pom, Sachsen-Anhalt, Saarland....) teils den Bach hinuntergehen. Luxus kostet eben.



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