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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    06.01.2003
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    16
    Hallo,
    da bin ich mal wieder!Aber nur ein paar kleine Fragen: Bekommt man bei einer schulischen Ausbildung, wie zum Beispiel zum MTA, keine Ausbildungsvergütung?Das find ich aber gar nicht so gut!kriegt man denn schüler-Bafög?wisst ihr wieviel das ist?Nun mal zur Ausbildung.Könnt ihr mir vielleicht eure Eindrücke, die ihr in der Aubildung zum Mta bis jetzt gesammelt habt, erzählen?Wie ist die Ausbildung?Na danach will ich dann Medizin studieren!Vielen dank!



  2. #2
    Heinz Wäscher
    Guest
    Nein ,es gibt kein Gehalt
    Du mußt sogar froh sein,an manchen Schulen nichts bezahlen zu müssen
    Bei Interesse schau mal unter "Kurs" bei www.arbeitsamt.de

    Mein Favourite war MTA für Funktionsdiagnostik,klingt echt interessant...



  3. #3
    zwischen Tür und Angel Avatar von Nico
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    war mal Hamburg und Mainz
    Semester:
    nix
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    889
    Original geschrieben von Heinz Wäscher


    Mein Favourite war MTA für Funktionsdiagnostik,klingt echt interessant...
    Interessant?
    Den ganzen Tag Geräte bedienen, EEG's und sonstiges anlegen....

    Die Ausbildung als solche ist interessant - was danach kommt, ist langweilige Routine. Zumindest geht es mir dabei so.
    Ach ja, auch noch zig Blutkonserven nachts kreuzen, wenn ein Unfallofer eingeliefert wird - und der diensthabende Arzt einem die Konserven ungekreuzt wegnimmt, weil es brandeilig ist.
    Dann ist das Kreuzen nur noch eine reine Formsache, für den Fall eines Zwischenfalls bei der Transfusion.

    Oder dringend ein Labor mit Verdacht auf einen HI - ich bringe die Ergebnisse (kein HI von den Laborwerten her im Labor) selbst auf die Intensiv und sehe, wie sie gerade erfolglos die Rea abbrechen. Patientin tot - laut EKG war es ein HI.
    Tja, die Enzyme im Blut waren noch nicht soweit......

    Am interessantesten waren dann doch die Nächte im Fernsehraum oder in der Notaufnahme.

    Und leider wird die Ausbildung nicht vergütet - aber man lernt dafür auch wirklich viel.
    (Was man allerdings später als MTA gar nicht mehr anwenden kann.)

    Gruß
    Nico



  4. #4
    Platin Mitglied
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    3. WBJ
    Beiträge
    714
    Bin momentan im 6.Semester der MTA-Ausbildung (LAbor) und kann dem, was Heinz und Nico gesagt haben nur zustimmen! Man erhält keinen Cent Ausbildungsvergütung, ich muß stattdessen noch ein monatliches Schulgeld von 150 Euro zahlen. Man fragt sich allerdings, wofür, denn wir arbeiten nur mit Reagenzien deren Verfallsdatum bereits im letzten Jahrhundert abgelaufen ist, Geräten, die in den 1960er Jahren up to date waren (kennt hier vielleicht noch jemand den Häkelautomat nach Schnittger & Gross?!?)....
    Ich mache die Ausbildung zur Wartezeitüberbrückung (und hoffe, dass ich im WS mit dem Medizinstudium anfangen kann!), und halte sie von dem Aspekt her auch für sinnvoll. Man lernt insgesamt auch wirklich viel, was man aber im eigentlichen Beruf später nicht mehr anwenden muß/darf (erlebe ich momentan im Praxissemester).
    Gut an der abgeschlossenen Ausbildung ist, dass man damit dann gut im Studium jobben kann (NAchtdienste etc).

    Grüße, Patella



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