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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    04.12.2010
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    Hey, schon seit längerer Zeit, durchstöbere ich alle möglichen Internetforen und habe mir auch schon hier, alle möglichen Beiträge durchgelesen. Da man aber überall etwas anderes liest und somit noch einige viele Fragen, die ich zu diesem Thema habe, nicht vollständig beantwortet wurden, habe ich mich mal hier angemeldet, denn wer könnte mir da besser helfen, als Leute, die sich viele dieser Fragen, bestimmt auch schon einmal gestellt haben, bevor sie schließlich, zu einem Medizinstudenten wurden.

    Derzeit gehe ich noch in Österreich zur Schule und mache meine Matura (2011), weswegen ich mich noch nicht zu 100%, über meinen Studienwunsch, erkundigt habe. Jedoch gibt es ganz in meiner Nähe das RIZ, ein Zentrum vom AMS, bei dem man sich über weiterführende Schulen, Berufseignung und eben auch Studienbereiche, informieren kann. Da ich sowieso noch vorhabe, nächstes Frühjahr, mal dort einen Termin zu machen, wollte ich aber vorab schon einmal ein paar Dinge wissen, um nicht ganz unwissend dazustehen. Und ehrlich gesagt, können mir diese Leute dort, bestimmt nicht so gut, gewisse Fragen beantworten, wie reale Medizinstudenten und Ärzte, die das schon alles selbst erlebt haben. Wahrscheinlich vergesse ich auch noch einige Fragen, aber falls dies der Fall sein sollte, kann ich diese bestimmt noch hier stellen.

    Ich entschuldige mich schon mal vorab, für die vielen Fragen, da meine Texte immer ellenlang werden und erwarte natürlich nicht, dass jeder, auf jede Frage antwortet. Wenn ihr zu einem Thema was wisst, einfach nur raus damit, jede Info kann mir auf alle Fälle weiterhelfen. Und ein weiterer Punkt, wäre natürlich, dass ich generell schon einmal alles im Vorhinein wissen möchte und mich nicht erst mit gewissen Themen auseinandersetze, wenn es soweit ist. Ich plane gerne schon viel früher und weiß lieber darüber bescheid, was mich noch alles erwarten wird.

    Gut, beginnen wir einmal damit, was ich schon alles weiß, das macht meine Fragestellungen, denke ich, etwas einfacher. Ich weiß immerhin schon, wie der Weg eines Mediziners aussieht. Matura, danach den EMS an der Uni, danach 4 Semester Physikum und dann 5. bis 12. Semester an der Uni und die letzten beiden Semester, beziehen sich ja auch auf das PJ. Danach startet man seine Assisntenzarztausbildung, meist an einem Krankenhaus, sag ich jetzt mal, die 4 bis 6 Jahre dauert. Die Werte schwanken da aber sehr, da ich auf allen Seiten, total verschiedene Infos gefunden habe. Ein genauer Wert dazu, wäre auf alle Fälle schön. Jah und danach ist man in seinem Bereich ausgelernter Facharzt.

    1. In Österreich, muss man ja diesen EMS, an den Unis machen, jedenfalls auch in Wien, wo ich studieren möchte, weshalb ich von solchen Programmen gehört habe, die Vorbereitungen dafür anbieten und angeblich, soll es dabei, eher um die Eignung, für das Studium gehen, als um das Abprüfen, von zuvor auswendig gelerntem Wissen. Jetzt wollte ich mal fragen, ob das denn wahr ist, ob diese Vorbereitungsseminare, auch wirklich etwas bringen und sie nicht nur leere Versprechungen machen und inwiefern, man sich so einen Test, denn vorstellen kann, auch vom Schwierigkeitsgrad her.

    2. Da ich mich sowohl für die Medizin, als auch die Psychologie, jedoch muss ich betonen, nur die Klinische Psychologie, interessiere, habe ich gelesen, dass man mit einem Medizinstudium, auch die Möglichkeit hat, als Psychotherapeut zu arbeiten und man deswegen, nicht Medizin und Psychologie, studieren müsste. Wobei wir schon bei meiner nächsten Frage wären, zu dieser ich herausgefunden habe, dass angeblich der Beruf des Psychiaters, eher das wäre, was ich mir darunter vorstelle, jedoch gab es auch dazu keinen wirklich genauen Erklärungen. Soweit ich aber in diesem einen Thread gelesen habe, kann der Psychiater, auch Medikamente verschreiben und beschäftigt sich eher mit psychischen Störungen, Neurosen, Depressionen und allem aus diesem Bereich. Aus diesem Grund, kommt bei mir jetzt die Frage auf, was denn im Gegensatz dazu, ein Psychologe und ein Psychotherapeut behandeln.

    3. Meine dritte Frage, beschäftigt sich damit, inwiefern denn die angegeben Werte, der Studiendauer stimmen, da ich Infos, von irgendwelchen Websites, jetzt nicht unbedingt blind vertrauen möchte. Ich habe nämlich gelesen, dass die normale Studiendauer für Medizin, ungefähr 12 bis 13 Semester beträgt und das eben angeblich, der normale Durchschnitt ist. Jetzt wollte ich eben wissen, ob das auch wirklich der Wahrheit entspricht, man meist eher länger braucht, oder sogar, auch frühzeitig fertig werden kann. Desweiteren wollte ich eben noch wissen, inwiefern einem in der gesamten Laufbahn, bestimmte Erfahrungen, Abschlüsse und was weiß ich alles, weiterhelfen können. Im Jahr 2011, mache ich eben eine ganz normale Gymnasiumsmatura, wobei ich einige Sprachen, aber auch Biologie und als erweitertes Fach Psychologie, gewählt habe. Ebenfalls wurde mir von meinem Humbold Betreuer (Fernlehrgänge), wo ich eben die Matura mache, geraten, danach noch in einem halben Jahr, die Handelsakademie, eine Art Wirtschaftsgymnasium, nach dessen Abschluss man, sowohl eine Matura, auch in den Wirtschaftsfächern, als auch eine abgeschlossene Ausbildung hat, noch nachzumachen. Auch werde ich nach meinem Abschluss, 6 Sprachen beherrschen. Aus diesem Grund wollte ich mich eben erkundigen, ob mir der Wirtschaftsabschluss und die vielen Sprachen, irgendwelche Vorteile einbringen werden.

    4. Und nun kommen wir wohl zur allerwichtigsten Frage, die mir eher die Personen beantworten können, die schon etwas Auslandserfahrung gesammelt haben. Da ich eigentlich schon immer in die USA auswandern wollte und das auch heute noch immer möchte, habe ich natürlich nie vor, hier in Österreich, Deutschland, oder sonst wo in Europa, im medizinischen Bereich zu arbeiten. Aus diesem Grund, habe ich natürlich einige Fragen, zu dieser ganzen Auslandsproblematik. Da ich gelesen habe, dass persönliche Kontakte, in den USA, eine sehr große Rolle spielen, wollte ich einmal, in meiner Studienzeit, ein Praktikum, in einem amerikanischen Krankenhaus machen und am liebsten wäre mir ja, jeden Sommer, ein Praktikum, in einem anderen Land zu absolvieren, um meine Sprachkenntnisse, noch mehr schulen zu können. Jetzt wäre eben die Frage, ob man da als Ausländer eben, überhaupt reinkommt, also mal auf die USA bezogen. Desweiteren habe ich auch mit dem Gedanken gespielt, ein, oder zwei Auslandssemester zu machen, aber nur, wenn mir diese eben angerechnet werden und ich dann eben nicht länger mit dem Studium brauche. Dass man diese Amerika-Step-Prüfungen benötigt, um in den USA, als Arzt tätig zu werden, ist mir natürlich auch klar und soweit ich gelesen habe, kann diese auch jeder ablegen, der das Physikum abgeschlossen hat, bis auf Step 3, soweit ich mich erinnern kann. Jetzt hätte ich eben noch die Frage, ob auch ein PJ, in den USA möglich wäre und nicht erst die Residency Ausbildung und welchen Score man denn benötigt, um an einem renommierten Krankenhaus, angenommen zu werden bzw. was man überhaupt alles als Ausländer dafür tun müsste, damit man da reinkommt. Und zum Schluss, stellt sich mir natürlich auch noch die Frage, mit dem Aufenthalt, in den Staaten (Visum?) und wie die medizinische Ausbildung dort abläuft, denn dass die ganzen TV Serien, mehr Humbug, als Wahrheitsgehalt besitzen, ist mir natürlich klar. Und vielleicht kennt jemand auch wirklich gute und empfehlenswerte Krankenhäuser, da meine Grundidee darauf beruht, eben schon mit dem Praktikum, in meinem Wunschkrankenhaus zu beginnen (Beziehungen).

    5. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, über welchen ihr mir überhaupt nirgends Klarheit verschaffen konnte, ist, dass man in den USA, angeblich in einem Bereich, schon ein ausgelernter Facharzt sein kann, während man in einem anderen Bereich, noch als kleiner Aisstenzarzt arbeitet. Ist das denn wirklich möglich? Denn solange ich auch überlege, ich kann mich zwischen zwei Fachrichtungen, einfach nicht entscheiden und denke nicht, dass ich das je können würde. Zum einen interessiert mich eben allgemein Chirurgie, wobei ich finde, dass das interessanteste Fachgebiet, eindeutig die Neurochirurgie ist, also für mich persönlich. Und das zweite Gebiet, würde eben in die Richtung Psychologie gehen, wie ich oben schon geschrieben habe und wohl der Beruf des Psychiaters sein. Da dieser, jedenfalls laut allen Info, die ich gefunden habe, den Beruf ausübt, den ich mir darunter vorgestellt habe. Lässt sich das denn irgendwie verbinden, oder war diese Info, über Facharzt und Aisstenzarzt zugleich, totaler Humbug?, also auf die USA bezogen. Und ebenfalls habe ich gelesen, dass man mit einem Medizinstudium, auch in der Forschung tätig sein kann. Da ich eben kein Mensch bin, der in den Tag hinein leben kann und fast durchdreht, wenn er nichts zu tun hat, wollte ich mich eben ekrundigen, ob man irgendwann, wenn man älter ist und schon lange als Mediziner tätig war, anstatt der Pensionierung, in die Forshcung umsteigen könnte.

    6. Und zum Schluss, stellt sich mir natürlich die Frage, über den Verdienst, da man hier eben sehr oft liest, dass die Ärzte in Deutschland?, anscheinend ein wirklich mieses Gehalt bekommen, während es in meiner Familie, eben genug Bekannte, die im medizinischen Bereich tätig sind, gibt, die nicht gerade klagen können, ihren Kindern, eine eigene Praxis bezahlen und was weiß ich alles. So unterschiedlich, stelle ich mir die Verhältnisse, Deutschland/Österreich, nun auch wieder nicht vor. Dass es hingegen in den USA, völlig anders abläuft, kann ich gut glauben, aber da ich mich nicht gerade, auf irgendwelche Websiten verlassen will, frage ich mal lieber hier nach. Soweit ich nämlich gelesen habe, hängt das vom Fachgebiet ab, den Überstunden, der Beteiligung an der Forschung und vielem mehr. Ich will kein Multimillionär werden, da wäre ich in Hollywood besser aufgehoben, aber ich muss mir eben Gedaken darüber machen, ob ich von dem Gehalt leben kann. Da ich aus einer nicht gerade armen Familie komme und das Wort 'Sparen', nicht wirklich in meinem Wortschatz vorhanden ist, wäre das eben eine berechtigte Frage.

    Jah, wie ihr seht, habe ich schon genaue Vorstellungen, welche ich mir irgendwie, über die zahlreichen Informationen, aus dem Internet, zusammengestellt habe und ich glaub, das war es mal und ich hoffe, dass mir ein paar von euch, einige Fragen, etwas beantworten können und vielleicht auch von ihren persönlichen Erfahrungen berichten.

    Liebe Grüße Juliet



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  2. #2
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    Hi Juliet,

    zu Deiner ersten Frage, inwiefern die Vorbereitungskurse sinnvoll als Vorbereitung für den EMS-Test sind, kann ich Dir nicht sagen. Man bekommt im Handel ja diese kleinen Heftchen, in denen Aufgaben gestellt werden, die in der Weise auch den Prüfungsaufgaben entsprechen. Ich denke mal, damit kann man sich schon ganz gut auf die Prüfung vorbereiten.

    zu 2: Ein Psychiater ist ein gelernter Mediziner, der seinen Facharzt in Psychiatrie gemacht hat. Dieser darf auch, wie Du schon richtig gesagt hast, Medikamente verschreiben und/oder eine Psychotherapie anordnen. Ein Psychotherapeut ist in der Regel jemand, der Psychologie studiert hat, also kein Arzt. Dieser darf demnach keine Medikamente verschreiben, sondern macht Psychotherapie.

    zu 3: die Angabe der Studiendauer entspricht schon der tatsächlichen Dauer. Es sei denn, die Lebensumstände lassen ein zügiges Studium nicht zu, weil man beispielsweise viel nebenbei Arbeiten muss, um das Studium zu finanzieren oder hat kleine Kinder, die versorgt werden müssen, ect..

    zu der letzten Frage: der Verdienst, wenn Du gerade anfängst als Arzt zu arbeiten liegt bei einer 42h/Woche so bei ca. 2.200 netto. Dazu kommen dann noch die Zulagen wegen der Schichtdienste, ect.

    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.

    LG



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  3. #3
    laboriert dahin
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    Zu 3. Regelstudienzeit ist 12.5 Semester, da man nach 12 eigentlich fertig ist, das Examen aber offiziell im 13. Semester liegt. Da es eine Mindeststudiendauer gibt, kann man nicht fertig werden, ich würde aber mal die gewagte Schätzung abgeben, dass bei uns in Mainz mindestens 1/3 der Leute mindestens ein Semester mehr drauf hat, aus diversen Gründen.

    Zu 4. Auslandssemester im eigentlichen Sinne gibts in Medizin für die USA nicht. Man kann Famulaturen und PJ drüben machen, ist aber durchaus mit Aufwand verbunden, ebenso wie die Steps, besonders wenn du dadurch nicht die Regelstudienzeit verlieren willst. Vor allem musst du als Ausländer immer besser sein als die Amis selbst, insofern nützen dir die Steps nichts, wenn du unterdurchschnittlich abschneidest. Psychiatrie ist zwar traditionell das am wenigsten begehrte Fach, aber man muss trotzdem schon einiges vorweisen können. Das Krankenhaus für solche Aufenthalte kann man sich nicht wirklich aussuchen, denn es nehmen ohnehin nicht viele Ausländer. Im Prinzip muss man schauen, was man kriegen kann. Dazu und

    Zu 5. Im US-System ist es ein wenig anders als bei uns. Man macht seine primäre Facharztausbildung (Residency) an einem Program und bleibt dort auch die gesamte Zeit. Wechsel, Abbrüche etc. sind nicht wirklich häufig und im Lebenslauf auch nicht gern gesehen. Das dauert je nach Fach zwischen 3 bis 8 (für kombinierte Residencies) Jahre, danach ist man in diesem (Basis-)Fach offiziell Facharzt (Attending/Consultant). Sprich: Der Internist ist Internist, der Chirurg ist Chirurg. Um eine Subspezialisierung zu bekommen, muss man noch eine weitere Ausbildung machen, ein Fellowship. Dort ist man dann ein Fellow, steht zwar über den Residents, aber unter den Attendings. Während also manche nach 3 Jahren als Internist arbeiten, sind manche im 5. Jahr zwar theoretisch auch Internist, aber immer noch in Weiterbildung. Mit der Forschung ist es eigentlich recht flexibel, denn man sucht sich ja sein Residency Program aus. Die Profile sind dann schon je nach Program eher forschungsarm oder eher forschungslastig, genauso dann mit Fellowships. Die enthalten aber meist ein bis mehrere Pflichtforschungsjahre. Da lässt sich also einiges machen.

    Zu 6. Du kannst dir ja einfach mal die Tabelle für den TV-Ärzte anschauen. Danach wird man hierzulande sicher nicht arm. In den Staaten sind die Verdienstmöglichkeiten natürlich ganz anders, wer dort nicht 6-stellig im Jahr verdient, der hat schon etwas falsch gemacht. Die Gehälter sind aber sehr fachabhängig, als Faustregel gilt: je interventioneller das Fach, desto mehr Geld. Chirurgen stehen deswegen eigentlich immer ganz oben, Psychiater eher nicht. Aber da gibt es mit Private Practice, Concierge Medicine etc. diverse Möglichkeiten, da etwas dran zu drehen.



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    Hey, danke für eure beiden Antworten.

    Dann werde ich mich dann, wenn es soweit ist, auf alle Fälle im Handel umsehen, welche Heftchen es denn da so gibt und vielleicht findet sich ja noch jemand, der schon mal, einen dieser Kurse besucht hat. Wenn nicht, werd ich es eben so probieren, oder mich nochmals bei diesem Berufszentrum beraten lassen, vielleicht wissen die darüber etwas und können solche Institute empfehlen.

    Oh, okay, danke, dann kenn ich mich jetzt aus, da ich lange Zeit nicht wusste, ob ich Psychologie und Medizin studieren müsste, wenn ich eben zwei Berufswünsche habe. Aber wenn beides mit Medizin geht, ist es natürlich perfekt.

    Okay, das trifft alles nicht auf mich zu und ich finde 12 Semester auch noch okay, aber wenn man dann in Wirklichkeit, 10 Jahre, oder so, studieren würde, wäre es doch etwas viel. Aber wenn es dann eben ein Semester mehr dauern sollte, ist es ja noch kein Drama.

    Das mit dem Verdienst, ist so wie ich es gelesen habe, da war nämlich auf einer Seite etwas, von 2.800 Dollar brutto und auf netto und € umgerechnet, dürfte es dann auf 2.200 kommen, wobei ich das ausreichend finde, wenn man vorher noch nie gearbeitet hat und mit den Schichtdiensten und so, oder mehr Arbeitsstunden, da ich 42, für einen Arzt, eigentlich wenig finde, kommt da sicher einiges zusammen.

    Du konntest mir auf alle Fälle weiterhelfen, danke.

    Achso, das mit den Auslandssemestern, wusste ich nicht, aber PJ, fände ich toll und als kleine Frage, was sind denn Farmulaturen?, hab ich irgendwo schon einmal gehört, aber sagt mir jetzt eben nichts. Das bei den Steps, ist mir klar, irgendwas ab 260, soll ja gut sein, oder?, habe ich mal gehört. Aber ich bin eh ne Perfektionistin und wenn ich aufstehe, lerne und schlafen gehe, nur um fast die komplette Punktezahl zu erreichen, dann mach ich das auch. Und das ist ja logisch, weil in Ö, nehmen sie auch lieber nen Österreicher, als einen Ausländer, von daher ist es in den USA, natürlich genauso. Wobei ich eben nach NY oder LA will, von daher ist mir das schon klar, dass ich besser als der Rest sein muss.

    Inwiefern meinst du, für sowas?, für die Residency Zeit, oder nur fürs PJ?

    Das mit dem Programm, habe ich auch schon gelesen und irgendwo, dass Neurochirurgie, dann 6 Jahre dauert, aber man so einen Katalog abarbeiten muss und dann eben auch viel länger brauchen kann. Aber das 'kombinierte Residencies' bedeutet, dass ich Neurochirurgue, plus Psychiatrie machen könnte? Weil wenn das wirklich möglich ist, wär mir die Dauer sowas von egal, da mir das eigentlich das allerwichtigste an der Sache ist. Und dazu ist mir jetzt auch wieder etwas eingefallen, was ich letztes Mal vergessen habe. In Deutschland, oder Österreich, also hier bei uns, wird die Psychiatrie, nämlich angeblich geteilt, also zwischen normalen Psychiater und Kinder & Jugend Psychiater, ist das denn in den USA genauso?

    Und das mit dem Verdienst klingt natürlich auch gut, wobei ich jah sowieso beides machen möchte, alos Neurochirurgie udn Psychiatrie und somit dann den hohen Chirurgengehalt und den neidrigeren Psychiatergehalt hätte. Weil in ne Privat Practice, würde ich eigentlich nicht wollen, dafür mag ich das Krankenhausfeeling zu gerne.

    Aber danke für eure beiden Antworten.

    edit: Mir stellt sich eben, nachdem ich einen Beitrag, hier im Forum gelesen habe, noch eine wichtige Frage. Da stand nämlich, dass man in Deutschland, sofort nach dem Studium, die Approbation erhält, in Österreich hingeen, erst nach dem Turnus, mit einigen Jahren Wartezeit. Und man kann ja erst mit der Approbation, die Facharztausbildung beginnen, sofern ich gelesen habe. Jetzt stellt sich mir eben die Frage, was diese Turnuszeit genau ist und inwiefern das mit dem PJ zu tun hat. Weil wenn ich mein PJ in den USA mache und dann hier meine Diplomarbeit schreibe, würde ich gerne, sofort nach dem Studium, in die USA gehen und nicht was weiß ich noch in Österreich machen müssen. Oder erübrigt sich das sowieso, durch die Steps, die man für die USA ablegen muss?
    Geändert von Juliet28 (13.12.2010 um 00:27 Uhr)



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  5. #5
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    ich möchte nur kurz anmerken, dass nicht nur Psychologen Psychotherpien durchführen, sondern sehr wohl auch Mediziner (sowohl Psychiater, als auch Psychosomatiker, bei letzteren steht die Psychotherapie sogar im Vordergrund.)
    Ein Doppelstudium Psychologie und Medizin lohnt sich daher meiner Meinung nach nicht.
    LG und viel Erfolg mit der Studienwahl!



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