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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    Zitat Zitat von Rico Beitrag anzeigen
    Spricht denn was dagegen in einer anderen Stadt Dir wieder eine Stelle als Pflegehelfer zu suchen und damit das Studium wenigstens teilweise zu finanzieren? In einer Stadt mit niedrigen Mieten kannst Du ein Studentenwohnheimszimmer ja quasi mit dem Kindergeld (das Deine Eltern Dir ja fairerweise mindestens überlassen sollten wenn Du nicht bei Ihnen wohnst) finanzieren, den Rest des Lebensunterhalts per Nebenjob (nachts oder in den Semesterferien - da hast Du ja vermutlich viel Zeit, weil ja das KPP für Dich wohl entfällt, wenn Du schon als Zivi in der Pflege warst).
    Außerdem kannst Du ja versuchen nach Berlin zu wechseln wenn Du einen Studienplatz irgendwoanders hast...
    Berlin hat den Modellstudiengang, da kann man wechseln eig vergessen



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  2. #7
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    Zitat Zitat von Zrkh Beitrag anzeigen
    Wieviele Bonuspunkte hast du denn? Mit vollen 200 hätte man letztes SS sogar ne Direktzulassung bei 1,4 geschafft.

    Also es gibt viele Unis wo es klappen könnte, zB Magdeburg oder Hamburg, Gießen, Marburg, Düsseldorf, Leipzig... Wenn du den Kiel Bonus hast auch dort, mit genügend Bonus in den NWs auch in Würzburg.
    Zum letzten WS brauchte man 970 Punkte fürs AWG, zum SS 950 für die Direktzulassung. Sollten die NCs also nicht sinken (und sein wir mal ehrlich, das werden sie nicht ), dann wirst du im WS nicht am AWG teilnehmen können. Bleibt noch nächstes SS, danach kommt der Doppeljahrgang, dann ist es ohnehin vorbei...
    Da Berlin allerdings den Ruf hat lieber Wissenschaftler als praktizierende Mediziner auszubilden, nehmen sie angeblich lieber Leute, die direkt von der Schule kommen und daher kürzlich noch Kontakt mit den NWs hatten, als Bewerber mit praktischer Erfahrung. Wird also auch wieder schwierig.

    Ich verstehe dich voll und ganz, ich würde nach meinem Abi, dieses Jahr, ebenfalls gerne aus den von dir genannten Gründen meiner Stadt treu bleiben und werde es auch einmal im SS versuchen. Da bei dir die Chancen aber wirklich nicht besonders groß sind, solltest du über eine andere Stadt nachdenken. Schließlich verpasst du atm auch Zeit, in der du Gehalt bekommen könntest. Du könntest entweder im SS nochmal aufs AWG setzen und dann ggf. im WS danach hoffen, dass die oben genannten Unis immernoch "niedrige" NCs haben oder du nimmst halt einen ziemlich sicheren Studienplatz dieses Jahr mit.
    Das liegt dann an dir und deinen Prioritäten.
    LG
    Zrkh
    Für ausreichend Bonuspunkte hat mir Physik in der Oberstufe gefehlt... So bin ich auf 940 Punkte gekommen, was in diesem Fall natürlich besonders ärgerlich ist, da es mit 950 eben die Direktzulassung gab.
    Im WS würde ich es in Berlin auch überhaupt nicht versuchen. Und dass man an der Charité scheinbar eher Wissenschaftler statt praktizierende Mediziner ausbilden möchte, wurde mir nach dem Auswahlgespräch so auch von einem Oberarzt bestätigt, den ich vorher im Praktikum kennengelernt hatte - er hat sich da ziemlich drüber aufgeregt, dass die Auswahlgespräche zu einem enormen Teil von Grundlagenwissenschaftlern geführt werden, die Leute, welche schonmal eine Klinik von innen gesehen haben, regelrecht "aussieben". Der direkte Beitrag der Charité zum Ärztemangel...
    Aber theoretisch könnte ich ja noch das ein oder andere wissenschaftliche Praktikum machen und dann erzählen, dass ich nach dem Studium bloß niemals Arzt werden würde. Wahrscheinlich kommt das bei denen sogar gut an.

    Wie auch immer - ich tue mich momentan wirklich sehr schwer damit, ernsthaft in Erwägung zu ziehen, in einer anderen Stadt zu studieren. Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht meinen Abischnitt "verschwenden", indem ich in Berlin vielleicht tatsächlich erst über Wartesemester reinkomme... :/



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  3. #8
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    Zitat Zitat von Satellit Beitrag anzeigen
    Wie auch immer - ich tue mich momentan wirklich sehr schwer damit, ernsthaft in Erwägung zu ziehen, in einer anderen Stadt zu studieren. Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht meinen Abischnitt "verschwenden", indem ich in Berlin vielleicht tatsächlich erst über Wartesemester reinkomme... :/
    Kann ich verstehen, wie gesagt, gleicher Wunsch bei mir.
    Aber ich glaube ich würde mich mehr ärgern, wenn ich dann in 6 Jahren zu studieren anfange, in der Wunschstadt, aber ständig das Wissen habe, das ich schon FERTIG sein könnte!
    Mit 940 setzt man praktisch darauf, dass sich die NCs nicht verändern. Das kann sein, ist aber nicht besonders wahrscheinlich, immerhin steht in Bayern und Niedersachen (?) ein Doppeljahrgang an.
    Ich würde, so schwer es einem fällt, versuchen woanders unterzukommmen.



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  4. #9
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    Zitat Zitat von Rico Beitrag anzeigen
    Spricht denn was dagegen in einer anderen Stadt Dir wieder eine Stelle als Pflegehelfer zu suchen und damit das Studium wenigstens teilweise zu finanzieren? In einer Stadt mit niedrigen Mieten kannst Du ein Studentenwohnheimszimmer ja quasi mit dem Kindergeld (das Deine Eltern Dir ja fairerweise mindestens überlassen sollten wenn Du nicht bei Ihnen wohnst) finanzieren, den Rest des Lebensunterhalts per Nebenjob (nachts oder in den Semesterferien - da hast Du ja vermutlich viel Zeit, weil ja das KPP für Dich wohl entfällt, wenn Du schon als Zivi in der Pflege warst).
    Außerdem kannst Du ja versuchen nach Berlin zu wechseln wenn Du einen Studienplatz irgendwoanders hast...
    Das Problem ist, dass man für die Arbeit als Pflegehelfer in der Regel eine Ausbildung braucht. Das ist ein einziges Krankenhaus hier in Berlin, wo man mich auch ohne Ausbildung arbeiten lässt, weil man mich eben aus dem Zivildienst kennt und mir das dann angeboten wurde.

    Wechseln ist wegen des Modellstudiengangs in Berlin leider schwierig. Das wäre auch noch so ein Punkt, der mich eigentlich stark zu Berlin tendieren lässt - ich habe im Praktikum einen Studenten im ersten Semester kennengelernt, der vom Modellstudiengang sehr begeistert war und wirklich tolle Dinge berichtet hat. Das hat sich einfach viel besser und sinnvoller angehört, als diese Paukerei für's Physikum...



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  5. #10
    Banned
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    Es fördert durchaus auch die Persönlichkeitsentwicklung, wenn man seinen Hintern mal aus dem gemütlichen "Nest" herausbewegt.
    Diese Chance sollte sich ein (angehender) Akademiker eigentlich nicht entgehen lassen!



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