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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich entschuldige mich im voraus, falls die folgenden Fragen bereits gestellt wurden. Ich bin mir bezüglich einiger Dinge nicht 100% sicher und wollte daher einfach mal fragen.

    Folgendes Szenario:
    Ich bewerbe mich per Hochschulstart für einen Medizinstudiumplatz und erhalte keine Zusage. Demnach werde ich ja - vorausgesetzt ich möchte das - auf die Warteliste gesetzt, richtig?

    Fragen:

    1) Wirkt sich die Durchschnittsnote des Abiturs auf die Wartezeit aus? Es verwirrt mich, dass im Internet ständig von 12 Wartesemestern die Rede ist. Des Weiteren lese ich viel von Personen mit einem 1,5 Abi, die einfach nicht wissen, was sie machen sollen, weil sie ja 6 Jahre lang warten müssten. Aber das kann doch gar nicht sein, oder?
    Es kann doch nicht sein, dass Person A mit einem Abi Schnitt von 1,5 genauso lange warten muss wie Person B mit 2,8? Denn wenn ich mit 1,5 auf die Warteliste gesetzt werde, sollte ich ja wohl weniger als 6 Jahre warten müssen, oder?

    2)Nehmen wir an ich mache ein Abi mit 1,5 und lande wieder auf der Warteliste.
    Manche Unis vergeben Boni für abgeschlossene Berufsausbildungen etc. Ich absolviere also während ich Wartesemester sammle eine Berufsausbildung, was mir einen einmaligen Bonus von 0,5 beschafft. Demnach ist meine Durchschnittsnote nun 1,0. Die Ausbildung hat 2,5 Jahre gedauert aber ich sollte doch jetzt - vorausgesetzt 1,0 ist gut genug - einen Platz erhalten, oder nicht? Rutsche ich auf der Warteliste jetzt ganz nach vorne? Ich meine ich habe jetzt eine 1,0 oder stehe ich komplett auf dem Schlauch?

    3)Ich weiß ja nicht, wie die Antwort auf meine zweite Frage aussieht, deswegen muss ich diese Frage auch noch loswerden: Wenn ich in der Warteliste nicht nach vorne "rutschen" kann, - dessen ich mir ja nicht sicher bin - macht es dann Sinn mich gar nicht erst auf diese Warteliste setzten zu lassen? Dann würde ich beispielsweise für 2,5 Jahre eine Ausbildung machen, hätte einen Bonus von 0,5 und somit einen Abischnitt von 1,0. Ich bewerbe mich jetzt also mit 1,0 und sollte nun nach "nur" 2,5 Jahren einen Medizinstudiumplatz haben, oder? Dann müsste ich ja nicht diese 6 Jahre (12 Wartesemester) warten, von denen immer im Internet gesprochen wird.

    Wie ihr seht habe ich hier noch nicht den kompletten Durchblick und würde mich freuen, wenn jemand sich die Zeit nimmt mir zu helfen.
    Tut mir leid, falls es ein bisschen unstrukturiert geworden ist. Ich habe versucht das Durcheinander in meinem Kopf zu "Papier" zu bringen.

    Liebe Grüße



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  2. #2
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    Lies am besten die FAQ bei HSS:
    http://hochschulstart.de/index.php?id=2896

    Du musst dich um Wartesemester zu sammeln nicht auf eine Liste setzen lassen. Nach deinem Abi bekommst du automatisch WS, sofern du nicht in Deutschland in einen Studiengang immatrikuliert bist.
    Aber deine Abiturnote verbessert sich NICHT je länger du wartest. Wenn du dich in der Wartezeitquote bewirbst, zählen in 1.Linie nur die WS (z.Z. 12), nachrangig dann deine Note. Wenn du dich über deine Note (Abiquote oder AdH) bewirbst, sind deine WS hingegen irrelevant.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    01.05.2012
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    Danke erst einmal für deine Antwort.

    Okay, es gibt also keine Liste.
    Zu folgendem Auszug aus den FAQ's habe ich aber trotzdem noch eine Frage: "Die Wartezeit wird für jeden Bewerber zu jedem Verfahren wieder neu berechnet und ergibt sich aus dem Zeitraum zwischen Erwerb der Studienberechtigung und der Bewerbung."
    Das bedeutet wenn jemand mit 18 Jahren sein Abitur macht und danach beispielsweise eine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert und in diesem Beruf arbeitet bis er 24 ist hat er ja praktisch 12 Wartesemester. Wenn er sich jetzt überlegt, dass er gerne Medizin studieren würde, würde er sofort einen Platz erhalten? Weil er ja 12 Wartesemester hat?


    Zitat Zitat von Tim.1 Beitrag anzeigen
    Aber deine Abiturnote verbessert sich NICHT je länger du wartest.
    Ja, das weiß ich. Mir ging es um was anderes. Sagen wir ich habe einen Abischnitt von 1,5 und mein Freund einen von 2,8. Wir bewerben uns zum selben Wintersemester für Medizin und erhalten beide eine Absage. Nun sammlen wir ja beide automatisch Wartesemester, richtig? Nun steht bei Hochschulstart, dass man nach 12 Wartesemestern in der Regel einen Platz erhalten kann. Mir kommt es jetzt aber ein bisschen komisch vor, dass ich - der ja ein viel besseres Abi hat als mein Freund - genauso lange warten muss (nämlich 12 Wartesemester) wie mein Freund um einen Studienplatz zu erhalten. Oder verstehe ich hier etwas falsch?



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  4. #4
    Diamanten Mitglied Avatar von mathematicus
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    Zitat Zitat von Vilsa Beitrag anzeigen
    Danke erst einmal für deine Antwort.

    Okay, es gibt also keine Liste.
    Zu folgendem Auszug aus den FAQ's habe ich aber trotzdem noch eine Frage: "Die Wartezeit wird für jeden Bewerber zu jedem Verfahren wieder neu berechnet und ergibt sich aus dem Zeitraum zwischen Erwerb der Studienberechtigung und der Bewerbung."
    Das bedeutet wenn jemand mit 18 Jahren sein Abitur macht und danach beispielsweise eine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert und in diesem Beruf arbeitet bis er 24 ist hat er ja praktisch 12 Wartesemester. Wenn er sich jetzt überlegt, dass er gerne Medizin studieren würde, würde er sofort einen Platz erhalten? Weil er ja 12 Wartesemester hat?



    Ja, das weiß ich. Mir ging es um was anderes. Sagen wir ich habe einen Abischnitt von 1,5 und mein Freund einen von 2,8. Wir bewerben uns zum selben Wintersemester für Medizin und erhalten beide eine Absage. Nun sammlen wir ja beide automatisch Wartesemester, richtig? Nun steht bei Hochschulstart, dass man nach 12 Wartesemestern in der Regel einen Platz erhalten kann. Mir kommt es jetzt aber ein bisschen komisch vor, dass ich - der ja ein viel besseres Abi hat als mein Freund - genauso lange warten muss (nämlich 12 Wartesemester) wie mein Freund um einen Studienplatz zu erhalten. Oder verstehe ich hier etwas falsch?
    Zum 1. Teil: Ja, allerdings entscheidet bei gleicher Wartesemester-Anzahl die DN darüber, wer zugelassen werden kann. Ist Wartezeit+DN gleich, wird gelost...

    Daraus ergibt sich auch die Antwort auf den 2. Teil deiner Frage: In der Wartezeit-Quote entscheidet die Wartezeit über Zulassung, die Abinote spielt da keine bzw. eben nur eine nachrangige Rolle... ;)



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  5. #5
    Diamanten Mitglied
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    Berlin
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    Oh man,

    hast du die Seite wirklich gelesen?
    Es gibt 3 Quoten für einen Studienplatz.
    1. Abibestenquote - hier geht es (fast) NUR nach deiner Note. Je besser, desto höhere Chancen. Bei Gleichheit entscheiden weitere (nachrangige) Kriterien.
    2. AdH (Auswahlverfahren der Hochschulen) - hier gilt, je nach Hochschule, die Note, eine Ausbildung, Praktika, Leistungskurse etc. pp. Das ist dann je nach Hochschule unterschiedlich und ist auf deren Seiten (und glaube auch auf Hochschulstart.de) zu finden.
    3. Wartzeitquote - hier geht es (fast) NUR um die Wartzeit. Bewirbst du und dein Freund dich kommt es (fast) nur darauf an wieviele WS ihr habt. Bewirbt sich dien Freund mit 12 WS und 3,6 und du mit 11 WS und 1,5 bekommt er den Platz vor dir. Hättest auch die 12 WS bekommst du den Platz vor ihm (da bei gleichen WS dann u.a. die Note zählt).

    MfG Thomas

    P.S.: Du brauchst dich nicht bewerben um WS zu sammeln. Die sammelst du ab dem erhalt des ABI´s automatisch (solange du nicht in einer deutschen Hochschule eingeschrieben bist).

    P.S.S: Sorry falls da zu scharf klingt! Das Physikum macht mich fertig :P
    Ich hoffe die Fragen haben sich geklärt. Nix für ungut.
    Geändert von ][truba][ (01.09.2012 um 11:46 Uhr)
    Doubt kills more dreams than failure ever will.



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