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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Liebe Mit-Träumer,
    ich hatte mich hier schon ab und zu zu Wort gemeldet, aber bin nun etwas desillusioniert und würde gerne mal eure Meinung hören, ob ihr Ideen habt oder was ihr machen würdet.

    Mein Situation: Bin seit diesem Semester zum Master in Basel, bin 25, hab nen Bachelor in Biologie und schon immer viel darüber nachgedacht, Arzt zu werden. Nun, da ich durch meinen Freund (der selbst Arzt ist) sehr viel davon mitbekomme, weiß ich zum ersten mal endlich, dass ich etwas wirklich will. Mein aktuelles Studium macht mir absolut gar kein Spaß, ich will nicht in die Forschung, die Perspektiven sind einfach nur schlecht. Als Arzt wäre ich flexibel, kann praktische und theoretische Fertigkeiten lernen, uvm.. Darüber habe ich schon viel geredet und reflektiert.
    Nun habe ich ein paar Kurse schon fast anerkannt und sollte ins zweite Semester eingestuft werden, denke ich. Als Zweitstudienbewerber sind meine Chancen mit meiner Bachelor-Note von 2,9 (Abi:1,8) sehr schlecht, weshalb ich mir so keine Chancen ausmale. Als Quereinsteiger sind sie wohl auch nicht viel besser, außer ich versuche es mit einer Klage, für die ich selber kein Geld habe. Dann stünden die Chancen wohl ganz gut. Mein Vater ist zwar unterhaltspflichtig und müsste die Kosten dann auch übernehmen, wird es aber nicht. Ich müsste ihn quasi für die Finanzierung meiner Studienklage verklagen, hat mir ein Anwalt heute gesagt. Denn solande man unterhaltsberechtigt ist, gibt es auch keine Prozesskostenbeihilfe.

    Die gute Seite meiner Entscheidung, nach Basel zu kommen: ich bin hier in der besten Beziehung, die ich mir vorstellen kann, seit fast fünf Monaten. Das will ich nicht aufgeben. Aber es schränkt natürlich auch etwas ein bei der Ortswahl. Dass er Arzt ist, ist spannend, aber auch belastend, wenn ich höre, was er alles macht, während ich es evtl. nie werde tun dürfen.

    Nun bin ich ziemlich frustriert, dass ich soo schlecht dastehe. Wie denkt ihr darüber ? Was würdet ihr machen ?

    Ist es irrsinnig, sich darauf zu fixieren, Arzt zu werden oder wird es sich immer lohnen ?

    Besten Dank für eure Kommentare !



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  2. #2
    Göttingen Registrierter Benutzer
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    du brauchst nicht für jeden neuen aspekt einen neuen thread aufmachen
    ob es sich immer lohnt, arzt zu werden, musst du dir selber beantworten.
    brich dein studium ab, wenn du es eh nicht magst. such dir nen job um geld für ne klage zu verdienen. lass dir deine scheine anerkennen und bewirb dich überall um einen platz. sooo schrecklich schlecht stehen die chancen für einen quereinstieg nicht, man muss nur ortsflexibel und geduldig sein. zweitstudium sieht wohl in der tat schlechter aus, aber das kann ich nicht beurteilen.
    probier es doch mal in witten.
    will dein freund dich heiraten? dann könntest du doch den ems machen.
    mit 25 ist man nicht zu alt. aber beziehungen in unserem alter können schneller vorbei sein als man denkt, ich spreche aus eigener erfahrung. daher würde ich auch den studienplatz vorne anstellen.



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  3. #3
    Diamanten Mitglied Avatar von PrinzessinAmygdala
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    Da du in Basel studierst, gehe ich erstmal davon aus, dass du Schweizer bist und in Deutschland studieren willst, oder? Solltest du Deutscher sein, verstehe ich die Aussage mit der Unterhaltspflicht nicht. In Deutschland ist man nach dem 18. Lj. nur solange unterhaltspflichtiges Kind, bis dass man einen ersten berufstätigen Abschluss erworben hat und da du schon deinen Bachelor hast, gehe ich mal davon aus, dass du es demnach nicht mehr bist. Also dürftest du doch Prozesskostenbeihilfe bekommen.

    Aber mal abgesehen davon, würde ich es doch erstmal so probieren.



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  4. #4
    Göttingen Registrierter Benutzer
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    ne, er ist deutscher, wie ich das verstanden habe. um in der schweiz studieren zu können müsste er seinen freund heiraten. das plus einen sehr guten ems und der platz wäre dir sicher, die einfachste möglichkeit. aber nach 5 monaten zu heiraten ist auch ziemlich krass. außer meinen eltern haben das wohl noch nicht so viele gemacht^^
    aber prozesskostenhilfe zu bekommen ist glaube ich ziemlich schwer.. was war das denn für ein anwalt? einer, der studienplatzklagen macht?



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  5. #5
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    Ich bin Deutscher, richtig. Ein erster Master zählt auch noch zur Erstausbildung, weshalb ich noch unterhaltsberechtigt bin.
    Ich habe bei einem Anwalt angerufe, den ich auf studienplatzklage-pro.de (oder so) gefunden habe. Ich habe danach viel nachgedacht und mit Freunden geredet und bin darauf gekommen, dass man im prinzip auch selbst klagen kann, weil es nicht soo komppliziert ist. Wenn jemand einen guten Leitfaden dafür möchte, kann er mich ja fragen. Ich hab was Gutes vom Asta gefunden.
    Ich werde einfach Zweitstudienbewerbung und Quereinstieg versuchen und ggf. die rechtlichen Schritte selbst einleiten. Kostet zwar immer noch, aber eben nicht mein Anwalt.



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