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Thema: Radiologie

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    04.02.2013
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    Hallo zusammen!

    Ich möchte nach dem Abschluss Radiologie machen. Ich habe leider nie in Radiologie famuliert. PJ ist vorbei, Wahlfach war Uro.
    Wie findet ihr den Alltag als Radiologe (keine Station, keine Patienten)? Ist es nicht langweillig? Macht ihr viele Überstunden?
    Was war wichtig bei Bewerbung? Ob ich eine Chance habe, wenn ich keine Erfahrung mitbringe.



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    29.03.2013
    Beiträge
    18
    Ich misch mich mal ein, auch wenn ich selbst noch kein Assi bin und auch kein Radiologe werde. Ich hatte selbst mal mit dem Gedanken gespielt, Radio zu machen (die interventionellen Sachen fand ich sehr cool), und hab da mal 2 Wochen in einem mittelgroßen KH in einer mittelgroßen Stadt in NRW famuliert.

    Ich fand den Alltag eher etwas fade, weil man als Assistenzarzt verdammt viel Zeit damit verbringt, alleine in dunklen Kämmerchen zu sitzen und auf Bilder zu schauen. Wer gerne für sich arbeitet und seine Ruhe hat, der wird da vielleicht glücklich werden, ich fands etwas losgelöst von der Realität im KH-Alltag. Außerdem hat mich etwas gestört, dass man von den Patienten so gar nichts mitbekommt, und eigentlich so was wie der Dienstleister für alle anderen ist. Die Internisten und Chirurgen behandeln die Leute, und die Radiologen stehen nur in der Röntgenbesprechung Gewehr bei Fuß und zeigen Bilder, danach kann man die Patienten vergessen (wenn man sich überhaupt was zu ihnen gemerkt hat). Wenn man Facharzt bzw. Oberarzt ist, sieht das anders aus, weil man dann die interventionellen Sachen und so was wie Mamma-Stanzen machen kann.

    Überstunden haben die Ärzte in "meinem" KH allerdings kaum gemacht, und die Nachtdienste waren extrem gechillt, weil jeder Radiologe nämlich zu Hause einen PC hatte, der mit dem KH verbunden war. Und wenn der nachts was befunden musste, wurde der einfach aus dem Bett geklingelt, hat sich an den PC gesetzt, das Bild angeschaut, und konnte dann wieder schlafen gehen, ohne ins KH kommen zu müssen. Keine Ahnung, ob das irgendwie verbreitet ist.

    Gut ist natürlich, das man keine Stationsarbeit mit dem nervigen Papierkram hat, aber dafür sieht man die Patienten natürlich nur maximal beim Viggo-legen fürs Kontrast-CT. Muss man eben wissen, ob man so arbeiten will.

    Zu Bewerbung und so kann ich nichts sagen, ich weiß nur, dass in "meinem" KH eine PJlerin sofort nach dem Examen eine Stelle gekriegt hat, ohne ihr PJ in der Radio gemacht zu haben (kannte das Haus von der Chirurgie und Inneren).



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  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von gk#3
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    Ort
    Lübeck
    Semester:
    fertich :)
    Beiträge
    149
    Moin!

    Ich fang jetzt Mitte Mai in der Radiologie an! Hatte mich erst bei einigen Unis beworben (ohne Erfolg) und dann bei ein paar Maximalversorgern (also Nicht-Uni) und hätte da bei 3 Häusern im Norden anfangen können. Ich selbst hatte kein Radio im PJ, hatte lediglich eine 4wöchige Famulatur in der Neuro-Radio und 2 Wochen in einer Praxis, aber die wenigsten haben danach gefragt.

    Einfach munter drauf los bewerben, bei mir waren eigentlich alles Initiativ-Bewerbungen (wobei ich auch auf ein paar Anzeigen im Ärzteblatt geantwortet hab und Einladungen zum Vorstellungsgespräch bekommen habe...)

    Einfach versuchen, wird schon klappen

    Und klar, man hat vor allem am Anfang eher wenig Patientenkontakt, meist beginnt man als Anfänger im Röntgen... aber das ändert sich dann später, wenn man in den Interventionen anfängt (und das machen nicht nur die OÄ oder Chefärzte, sondern auch Assis... gehört nämlich zum Themenkatalog...)
    Geändert von gk#3 (28.04.2013 um 16:41 Uhr)
    A yawn is a silent scream for coffee!





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  4. #4
    im Süden Avatar von blond
    Mitglied seit
    03.04.2006
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    Im Süden
    Semester:
    Fertig
    Beiträge
    227
    1. Warum möchtest du in die Radiologie?
    2. Bewirb dich doch, und nutz dann die Gelegenheit, ein paar Tage zu hospitieren. Dann wirst du sehen, wie das Klima ist, wie gearbeitet wird usw.

    Ich habe kein PJ in de Radiologie gemacht und habe auf meine 1 Bewerbung hin die Stelle bekommen. Zu wenig Patientenkontakt? Wieso? Es gibt doch so viele Durchleuchtungsuntersuchungen mit mehr als genug Patientenkontakt. Wir haben recht viele ambulante Patienten. Irgendwann muss man ja auch sonografieren, dann hat man oft die Nase voll vor lauter Stress mit Patienten. Dann gibt es noch Interventionen im CT oder in der Angio., also wieder Patientekontakt... Für mich echt ausreichend, für meine Kollegen auch. Übrigens- vom dunklen Kämmerchen kann ich nicht berichten. Wir sitzen im Erdgeschoss in schönen Räumen. Klar sind die Fenster abgedunkelt, aber die Welt können wir dennoch sehen. Und wir haben echt viel Spass bei der Arbeit. Ohne fände ich es schrecklich... Jeder muss seine Fachrichtung finden, die ihm Spass macht. Und glücklicherweise kann man ja wechseln, wenn es einem nicht gefällt....



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    *push*

    Ich hab mal eine Frage an die älteren Assis bzw auch die jüngeren, die vielleicht schon ihre Strategie gefunden haben. Hab jetzt schon sehr viel Rö Thx und Knochen gemacht und das klappt auch ganz gut. Als nächstes würde für die Diensttauglichkeit das cCT auf dem Plan stehen. Hab mir das schonmal ein bisschen angesehen. Neuroanatomie ist ja schon ein bisschen her, weswegen ich mir wieder ein paar Anatomiebücher zur Hand genommen habe. Allerdings ist da ja alles mega ausführlich erklärt, wie man es ja aus der Vorklinik noch kennt mit jedem einzelnen Kern und jeder Faser. Meine Frage... für das Verständnis ist es ja super, das alles bus ins Detail wieder verstanden zu haben, aber braucht man das für die Befundung in derartiger Ausführlichkeit? Wenn ich mir allerdings die Befunde der anderen ansehe und dann nicht mehr vor Augen habe, wie die einzelnen Regionen der Schichten zueinander stehen und ob das zur angegebenen Klinik passt, dann ist es ja auch unmöglich, da durchzublicken. Mir fehlt so ein bisschen die richtige Strategie da ran zu gehen. Wenn ich Anatomie büffel ohne zu wissen wie detailliert, dann verlier ich irgendwie den Fokus und wenn ich von den Befunden ausgehe, merke ich, dass ich schnell an meine Grenzen komme, was die Nachvollziehbarkeit bei fehlendem anatomischem Wissen betrifft. Wisst ihr, was ich meine? Das klingt irgendwie blöd und unbeholfen und vielleicht istbes das auch gerade, aber vielleicht hat ja der ein oder andere, der so ein anfängliches Problem auch hatte, ja einen Tipp für mich!?
    Wäre super dankbar!

    LG



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