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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    17.07.2012
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    439
    Hallo,

    ich bin seit längerem dazu entschlossen, Medizin zu studieren.

    Da ich jedoch kurz vor einem ersten akademischen Abschluss stehe bleiben natürlich auch immer gewisse Zweifel, da ein Zweitstudium ja auch nach der Zulassung immer so eine Sache ist.

    Ich habe mit vielen Medizinern geredet; trotzdem, die Zweifel bleiben. Nun habe ich bereits das Pflegepraktikum zugesagt und frage mich: Kann man währenddessen einigermaßen abschätzen, ob man mit dem Arztberuf einigermaßen klarkommt? Taugt das Pflegepraktikum also als "Gefühls-Indikator", ob man für Medizin geeignet ist? Die Mediziner, mit denen ich geredet habe, meinten mehrheitlich "nein", also dass das Pflegepraktikum eher abschreckt und man sich davon bloß nicht verunsichern lassen soll.
    Mal aus einer anderen Perspektive gesehen habe ich die Angst, dass meine Zweifel durch Negativerfahrungen in diesem Praktikum so verstärkt werden, dass ich das Medizinstudium streiche, obwohl ich es eigentlich doch machen will und, wenn ich es angefangen hätte, auch zuende bringen wollte.

    Was sagt ihr dazu?



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  2. #2
    Diamanten Mitglied Avatar von Miss_H
    Mitglied seit
    13.10.2010
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    Home is where the Dom is
    Beiträge
    4.731
    Das Pflegepraktikum hat wenig mit dem Beruf als Arzt zu tun.
    Als ein gewisser Indikator dient es trotzdem (meine ganz persönliche Meinung). Du bist wenigstens schonmal im Krankenhaus und bekommst auch einen kleinen Einblick in Arbeitsabläufe. Du kannst schonmal sehen, ob dir das Sprechen und der Kontakt zu den Patienten Spaß macht oder ob sie dich gar nicht interessieren. Leider muss man (auch abhängig von der Klinik) Dinge machen, die einem überhaupt nichts bringen wie z.B. Betten und Nachttische desinfizieren.
    Ich glaube so richtig sicher ist man sich nie, ob das wirklich 100% das Richtige ist, was man tut. Ich habe auch schon ein abgeschlossenes Studium und habe dann mein Pflegepraktikum gemacht. Mir hat es richtig gut gefallen. Vorallem auch, weil ich ziemlich gutes Stationspersonal hatte. Ich hatte aber auch Spaß daran mit den Patienten zu sprechen und ihnen behilflich zu sein, außerdem fand ich es spannend verschiedene Krankheitsbilder kennen zu lernen, auch wenn ich keine Ahnung davon hatte.
    Einfach mal ausprobieren. Wenn du merkst, dass du keine Lust hast später jeden Tag mit Menschen zu arbeiten, dann lass es. Lass dich aber nicht vom täglichen Patienten waschen, Bettpfannen leeren und desinfizieren abschrecken, denn das später nicht deine Aufgaben. Solltest du eine Station mit desinteressiertem/unfreundlichen Personal erwischen, dann scheu dich nicht bei der PDL zu fragen, ob du nochmal auf eine andere Station wechseln kannst.
    So weit meine persönliche Meinung zum Thema.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    07.08.2011
    Beiträge
    929
    Wenn du wirklich merkst das du Probleme mit kranken Menschen hast, kannst du auch im Labor arbeiten und bekommst von dem Leiden anderer nicht sehr viel mit. Die Fachbereiche sind breit gefächert. Arzt sein ist halt auch nur ein Beruf. Ich verstehe diese ganzen Verkomplikationen nicht.
    Oder meinst du mit "klar kommen" die langen Arbeitszeiten, oder der geringe Stundenlohn, das lange stehen im OP, die Allergie gegen Handschuhe oder Desinfektionsmittel, der Überdruck im OP-Saal, die Unbequemen Schuhe oder das schlechte Kantinenessen?

    Wenn du dich von einem Praktikum abschrecken lässt welches nicht einmal primär mit dem Arztberuf zu tun hat, gehst du falsch an die Sache ran. Aber wovor hast du angst? Menschen die Krank sind? Immerhin verdanken wir denen unseren Job, muss man doch mal so sagen. Mach das Praktikum um zu sehen wie der Alltag auf Station ist. Wenn es dich abschreckt dann mach weitere als "Arztpraktikant" in verschiedene Fachbereiche.



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  4. #4
    Diamanten Mitglied Avatar von SuperSonic
    Mitglied seit
    31.01.2006
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    2.798
    Ich habe mein KPP auch nach einem ersten Studienabschluss abgeleistet und obwohl ich das Praktikum ziemlich bescheiden fand, hat es mich nicht von meinem Studienwunsch abgehalten. Wieso auch? Es hat nur wenig mit der späteren Arzttätigkeit zu tun. Auch deswegen, da einem als Mediziner sehr viele Türen offen stehen. Man muss nicht im Krankenhaus Dienste schieben oder sich in einer Praxis niederlassen... Wenn man die Lernerei und Ausbeutung nach 6,5 Jahren überstanden hat, kann man alles Mögliche machen!



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  5. #5
    Los! Tanz deinen Namen! Avatar von Leelaacoo
    Mitglied seit
    12.09.2003
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    Wo bin ich? Hier? Wo ist das? Und wieviele?
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    Zitat Zitat von SuperSonic Beitrag anzeigen
    Wenn man die Lernerei und Ausbeutung nach 6,5 Jahren überstanden hat, kann man alles Mögliche machen!
    Süß....

    LG Lee (net bös sein, aber das Studium hat tatsächlich nur begrenztes Vorbereitungspotential und "überstanden" ist sehr hoch gegriffen...und ein KPP hat mit dem späteren Schaffen auch nicht viel mehr zu tun...)



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