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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    17.07.2013
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    Hallo,
    ich habe dieses Jahr mein Abitur mit 2,5 bestanden. Da dies nicht für ein Medizinstudium in Deutschland ausreicht, will ich im Ausland studieren.
    Nach meiner Recherche kam ich zum Entschluss, dass Ungarn optimal wäre, da ich nach dem vorklinischen Teil nach Deutschland wechseln kann.
    Da es mittlerweile mit meinem Schnitt und ohne Praktika etc. sogar in Ungarn schwer ist reinzukommen, ziehe ich ein Vorbereitungsjahr in Betracht. Dies würde ich an der Uni in Szeged belegen.

    Nun zu meinen Fragen

    1) Ist es schwer in den Vorbereitungskurs zu kommen?

    2) Wenn ich mich komplett reinhänge, 100% gebe und dementsprechende Leistungen erziele, ist meine Aufnahme an der Uni so gut wie sicher; oder kann es sein, dass ich den einjährigen Kurs belege und dann trotzdem nicht angenommen werde?

    Grüße



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    22.02.2013
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    8
    zu 2.) Ich habe schon von mehreren gehört dass sie trotz super vorbereitungsjahr nicht reingekommen sind.
    es gibt doch noch viele andere unis in osteuropa, wo du ohne probleme nach dem vorklinischen teil wechseln kannst..
    Ist keine andere möglich, wo du sicherer reinkommst?
    LG



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  3. #3
    ehemaliger User_11062015
    Guest
    Hi Du
    also vorneweg: hast du dich trotzdem für den regulären Studiengang für Humanmedizin (oder zahnmedizin, weiß nicht was genau du studieren möchtest) beworben? Das Entscheidungsverfahren ist, wie ich bis jetzt feststellen konnte, trotz zunehmendem Konkurenzdenken in Ungarn immer noch sehr undurchsichtig. Vielleicht klappts ja noch direkt mit einem Studienplatz.

    Desweiteren und gegen der Meinung vieler hier, will ich sagen: das Vorbereitungsjahr war nicht schlecht. Klar das Geld, das man dafür zahlen musste, tat der Seele und dem geldbeutel gut weh, aber ich persönlich habs dennoch nicht bereut, weil ich, so wie ich gemerkt habe, echt sehr sehr viel nachzuholen hatte, was zum Beispiel Chemie anging. Es sei dir gesagt: es gibt billigere Alternativen im Ausland, als der weg übers VBJ, aber wenn du gut mitarbeitest, dich respektvoll den Professoren und den anderen lehrkräften verhälst, hast du nach dem VBJ zu 98% deinen Studienplatz, zumindest was Szeged angeht, wies in Budapest aussieht, weiß ich nicht.

    Zitat Zitat von medkid Beitrag anzeigen
    1) Ist es schwer in den Vorbereitungskurs zu kommen?
    Nein. Ich kenne nur einen Einzigen, der sich fürs VBJ in Szeged, als auch in Budapest beworben hat und nur in Budapest angenommen wurde. Dem Rest wurde das VBJ ja nach einer Absage für den regulären Studiengang eigentlich immer über Email angedacht und haben auch alle einen Platz bekommen.

    2) Wenn ich mich komplett reinhänge, 100% gebe und dementsprechende Leistungen erziele, ist meine Aufnahme an der Uni so gut wie sicher; oder kann es sein, dass ich den einjährigen Kurs belege und dann trotzdem nicht angenommen werde?

    Grüße
    Die Aufnahme ist so gut wie sicher.
    Es zählen genau zwei Kriterien, also zwei Hürden, die es zu überwinden gibt:
    1. ein einigermaßen passabler Notendurchschnitt in den beiden Semestern. Der ist eigentlich schon zu schaffen, wenn du ein bisschen was tust und mitlernst. (soll heißen, nicht nur einsen und zweien in allen fächern. 1 ist Ungarns schlechteste Note, 5 die Beste) Die Klausuren sind nicht unmenschlich schwer gestellt (naja gut, bis auf auf Physik wenn du Pech mit dem Professor hast, aber das ist bei der Uni zum Beispiel auch bekannt und wird erfahrungsgemäß auch nicht so sehr mitberücksichtigt)
    Um dir ein Stück weit die Angst zu nehmen: ich bin/war absolut kein Brain. Ich kann mich nicht mit einem besonders logischem und mathematisch herausragendem Verstand brüsten, das Einzige was mir ein klein wenig zu Gute kam, war, dass ich Bio bis zum Abi hinweg belegt hatte. Sprich: Ich tat mich am Anfang höllena*sch schwer so viel auf relativ kurze Zeit zu lernen. (da merkt man wieder, wie wenig man eig fürs abi gemacht... -.-) Aber es ging mit der Zeit immer besser und es hat mir auch irgendwann echt Spaß gemahct zu lernen. mein erstes Semesterzeugnis war ... durchwachsen. ums mal nett zu formulieren. mit meinem zweiten war ich dann zufrieden.

    2. Die Aufnahmeprüfung.
    Die musst du bestehen.
    In der regel legst du diese am Ende vom VBJ mündlich in Bio und in Chemie/Physik (kannst dir aussuchen) ab. Da ziehst du 2 Themen meistens eins aus dem ersten und eins aus dem zweiten Semester und referierst vor einer kleinen prüfungskomission darüber. Dabei is egal, wie du diese bestehst, hauptsache du bestehst. Aber selbst wenn das nicht klappen sollte, gibts noch eine Wiederholungsmöglichkeit. Und diese mündliche Abschlussprüfung war, wenn ich das VBJ jetzt mal so resümiere mit Abstand die Entspannteste.. also es is wirklich gut machbar alles. Wenn du dich nicht ganz auf die faule Haut legst, dann klappt das mit der Übernahme in den regulären Studiengang ziemlich gut.

    Wir waren ca. 40 leute. 2 bekamen in Deutschland einen Platz, 2 mussten die Aufnahmeprüfung noch mal wiederholen. der rest hat wenige tage nach den prüfungen ihre Zulassung bekommen.
    Im Vorjahr, so hieß es aus Hörensagen, hat nur ein Einziger keinen Platz von ca. 50 VBJlern bekommen.

    Wies in Budapest ist, weiß ich nicht, aber mit szeged fährt man wie gesagt mit einem VBJ ziemlich gut



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  4. #4
    Banned
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    04.07.2010
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    Magdeburg
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    IV
    Beiträge
    1.134
    Wegen Rainer Neugier ...

    Was kostet so ein Vorbereitungsjahr dort denn?



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  5. #5
    ehemaliger User_11062015
    Guest
    hab grad extra mein inforblatt hervorgekramt, da die frage sicher öfter gestellt wird:

    *hust* man möge sich mit beiden Händen an die Kinnlade fassen, um zu vermeiden, dass eben jene gefühlte 27. Stockwerke in Richtung Erdmitte falle:

    1. Semester: 4.045 Euro Studien und Immatrikulationsgebühren
    2. Semester: 3.150 Euro Studiengebühren
    Insgesamt: 6.995 Euro Studiengebühren.

    sprich 7000 Euro für ein Vorbereitungsjahr. Es. ist. immens. teuer.
    Hätte ich nicht das Glück, dass meine Eltern etwas für mich weggespart haben, wäre das für mich def. nicht möglich gewesen zu finanzieren. Ab nächstes Jahr werde ich, sollte ich nach einem jahr nicht nach deutschland wechseln können, auf Studienkredit angewiesen sein.
    wie gesagt, es ist eine ungeheure summe. Von daher kann ich definitv verstehen, wenn jemand auf günstigere Alternativen zurückgreifen möchte und das auch jedem anderen anrät. Ich hab mich trotzdem für das VBJ entschieden, weil es für mich einfach die einzige möglichkeit war zeitnah auf deutsch Medizin studieren zu können...
    Geändert von ehemaliger User_11062015 (17.07.2013 um 18:58 Uhr)



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