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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    hallo, habe mir ein stethoskop gekauft (das von Littmann) und ich will wissen, welche seite ihr beim blutdruck messen benutzt? den trichter oder die Membran?
    welche auskultationsstellen benutzt man für die trichterseite, welche für die membranseite?
    danke!!!



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  2. #2
    Freizeitstudent Avatar von Strodti
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    Beim Blutdruckmessen ist es eigentlich ziemlich egal. Solange du die Korotkow-Geräusche sicher hörst. Ich nehme dazu die Membran.

    Der Trichter selektiert ja eher die tieferen Frequenzen und die Membran die hören. Ich nutze ein Littmann-Stethoskop mit dieser Dual-Frequency Membran und spiele etwas mit dem Schallkopf und versuche zuerst mit der Membran und dann mit dem Trichter die üblichen Auskultationsstellen abzuhören. Vielleicht kann einer der erfahreneren hier im Forum etwas dazu schreiben.

    Ich würde an deiner Stelle möglichst viel in Praktika, Famulaturen und Co auskultieren und dann bekommst du sicher ein Gefühl dafür.
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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    okay danke...nochmal ganz kurz blutdruckmessung weil ich bisher nur elektrisch gemessen hatte: orientiert ihr euch tatsählich an den korotkow schlägen oder auch an der ersten und letzten pendelbewegung des Zeigers? weil bei manchen hört man ja aus welchen gründen auch immer irgendwie nix. ^^



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  4. #4
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    Zitat Zitat von Caldesmon Beitrag anzeigen
    okay danke...nochmal ganz kurz blutdruckmessung weil ich bisher nur elektrisch gemessen hatte: orientiert ihr euch tatsählich an den korotkow schlägen oder auch an der ersten und letzten pendelbewegung des Zeigers? weil bei manchen hört man ja aus welchen gründen auch immer irgendwie nix. ^^
    Ich orientiere mich immer an den Geräuschen, wenn ich manuell Blutdruck messe (ehrlicherweise ist das seit Jahren nicht mehr vorgekommen. Aber ich kann es.). Auf irgendwelche Pendelbewegungen des Zeigers würde ich absolut nichts geben.
    Okay, ich hab keine harten Daten dazu, das mag tatsächlich eine valide Methode sein (dann steinigt mich bitte, ich sag dann auch artig Jehova :-P), aber für mich spielt das in der gleichen Liga wie die Superhengste, die palpatorisch Systole und Diastole bestimmen können. (Beziehungsweise das zu können meinen...)


    Wenn du nichts hörst, hörst du nichts. Das ist halt so. Gerade am Anfang. Und es ist lästig, wenn du jemanden holen musst, der das kann, und manchmal ist das jemand, der sich nicht mehr dran erinnert, dass er das auch mal lernen musste, und dann muss man sich blöde Sprüche anhören.
    Aber fang bitte nicht an, zu raten. Spekulative Blutdruckwerte sind eine schlechte Therapiebasis.

    Miss palpatorisch die Systole, damit du weißt, dass du im richtigen Bereich horchst.
    Und dann versuch es einfach in aller Ruhe noch mal.
    (Oder, wenn der Patient klinisch schlecht ist, hol dir halt einfach jemanden dazu, der es besser kann.)



    Ich finde, manuelle Blutdruckmessung ist eine absolute Basisfertigkeit für jedwedes medizinische Personal.
    Aber wie jede beliebige Fertigkeit: Auch das braucht seine Zeit. Und im Zweifel: Erst mal palpatorisch messen, dann weißt du zumindest in etwa, wo du stehst.


    Und nutze jede Gelegenheit, das zu üben.
    Die automatischen Geräte sind praktisch, keine Frage, v.a. weil sie Mitteldruck und Frequenz mit angeben.
    Aber sie verführen m.E. dazu, dass man das manuelle Messen gar nicht erst lernt. Und wenn dann gerade kein automatisches Gerät zur Hand ist, man aber jetzt den Blutdruckwert braucht, steht man verflucht blöde da, wenn man das nicht kann.



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  5. #5
    Kinder-Fraktion Avatar von THawk
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    11.09.2003
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    da wo die Sonne aufgeht
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    Nein, man misst nur richtig wenn man die Korotkow-Töne nimmt. Die Pendelbewegungen erscheinen nicht beim gleichen Druck.
    "Wir hatten Zeit. Er, weil er alt, ich, weil ich jung war."
    Eric-Emmanuel Schmitt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran



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