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  1. #71
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    Guten Abend,

    ich habe meine Prüfung heute bestanden. Die Protokolle hier haben mich gut geholfen.

    Prüfungsort: Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster, 15. Aug. 2020

    Angenehme Atmosphäre. Corona Maßnahmen: Maske + Abstand + Nur 10 Minuten vor der Prüfung darf man rein in der Gebäude.
    Small Talk über meine Weiterbildung und warum mache ich Notfallmedizin.

    1. Prüfer:
    Sie werden nachts zu einem Patienten mit ACS (Akutes Koronarsyndrom), wie läuft der Notfall.
    Wir kommen zum Patienten und wir müssen mit ABCDE anfangen, wenn der Patient ist wach und ansprechbar, dann A und B sind frei. Ich spreche mit dem Patienten und gleichzeitig wird der Monitor angeschlossen. Ich frage den Patienten, seit wann hat er die Beschwerden? Plötzlich angefangen oder nicht. Ich frage den Patienten nach SAMPLER Schema. Dann wird die EKG gedrückt, ich gucke ob der Patient ST Hebung oder Senkung hat, ob die T-Welle erhöht ist. Ich soll wissen ob er ein STEMI oder NSTEMI hat. Ich soll auch die Blutdrück in beide Hände messen und den Puls in den Beinen fühlen; manchmal ist es eine Aortendissektion und die Koronarostien sind getroffen. Die Behandlung bei Aortendissektion ist anderes als bei Akutes Koronarsyndrom.

    In EKG hat der Patient ein ACS, jetzt welche Medikamente geben Sie?
    Heparin 5000 I.E. i.v.
    Aspisol 500 mg i.v.
    Morphin 2+3 mg i.v.
    Vomex 62,5 mg i.v.
    Nitro Spray 2-3 Hub, wenn der systolische Blutdruck über 120 mmHg

    Dann Disskussion über Nitro, soll man geben oder nicht mehr?
    Ich habe gesagt, Nitro dilatiert die Koronargefäße und das hilft den Patienten, aber vorher soll die systolische Blutdrück über 120 mmHg.

    Sie haben jetzt die Medikamente gegeben, jetzt wie geht es weiter?
    Wenn ich sehe, dass der Patient stabil und transportfähig ist, frage ich mein Assistent, ein Krankenhaus mit Herzkatheter Labor zu kontaktieren und ich möchte ein Arzt zu Arzt Gespräch. Wenn der Patient ein STEMI hat, den spreche mit dem Kardiologen direkt, damit wir den Patienten direkt ins Katheter Labor bringen.

    Sehr gut, wie ist es mit Lyse Therapie, haben Sie schon mal gemacht?
    Die Regel ist so, wenn der Transport über 90 Minuten dauert, dann kann man Lyse Therapie geben. Normalerweise sind die Krankenhäuser mit Herzkatheter Labor in der Nähe, deswegen war bis jetzt noch nie gebraucht. Wenn ich Lyse Therapie gebe, dann muss ich vorher die Kontraindikationen gucken, danach habe ich die Kontraindikationen gesagt.
    Gut, jetzt Sie möchten die Lyse Therapie geben, wie geben Sie die Lyse Therapie? Wir haben in NEF Metalyse, und diese Medikamente geben wir nicht oft, deswegen muss ich die Dosierung zuerst gucken! Der Prüfer: diese Antwort gefehlt mir, ich muss auch die Dosierung gucken, letztes Mal habe ich Lyse Therapie gegeben war vor 7 oder 8 Jahren.

    Der 1. Prüfer war zufrieden mit den Antworten



    2. Prüfer: Frage nach Medikamente in NEF für Narkoseeinleitung
    Es gibt zwei Möglichkeiten:
    Erste Kombination: Propofol – Fentanyl – Rocuronium oder Succinylcholin
    Zweite Kobination: Ketanest – Dormicum - Rocuronium oder Succinylcholin

    Dann habe ich die Dosierungen gesagt (er hat mich nach den Dosierungen nicht gefragt).

    Frage nach Ethomidate, wann benutze ich Ethomidate? Wenn ich Sedierung für kurze Zeit brauche. Zum Beispiel, ich hatte ein Patient und sein Finger war gebrochen und ich wollte sein Finger reponieren, dann habe ich Ethomidate benutzt (Dosierung 0,3 mg / Kg) oder bei Kardioversion zum Beispiel kann man Ethomidate benutzen. Nach 5-10 Minuten ist der Patient wieder wach und er hat auch Amnesie, was ist passiert.

    Frage: Welchen Hilfsmitteln haben Sie für Atemwegssicherung?

    Maskenbeatmung ist ganz wichtig und damit kann ich eine von zwei Hilfsmitteln benutzen: Geudel Tubus kann man benutzen und wird durch den Mund eingeführt, aber es ist ganz wichtig, dass der Patient kein Schutzreflexe mehr hat, sonst mit Gag Reflex wird der Patient erbrechen und aspirieren. Wenn der Patient noch Schutzreflexe hat, dann kann man Wendl Tubus benutzen, die durch die Nase eingeführt werden.
    Endotrachealtubus gilt als Goldstandard in Atemwegssicherung.

    Wenn Sie den Patienten mit Endotrachealtubus nicht intubieren kann, was kann man noch machen?
    Larynxtubus funktioniert fast immer.

    Was kann man sonst machen?
    Larynxmaske kann man benutzen, aber es ist nicht immer da.
    Sonst kann man Koniotomie machen.

    Wie machen Sie die Koniotomie?
    Koniotomie ist Ultima Ratio der Atemwegssicherung; wenn ich in der Situation „can’t intubate, can’t ventilate“, dann muss ich Koniotomie machen.
    Dafür gibt es zwei Methoden:
    A) Koniotomie mit Punktionsset in NEF, dann habe ich beschrieben wie mache ich das genau.
    B) Chirurgische Koniotomie: Schnitt von 3-4 cm vertikal oberhalb den Kehlkopf, die Gewebe weiter mit Mosquitoklemme vorbereiten bis zum Ligamentum cricothyroideum. Wegen Blut kann man nichts sehen, deswegen muss man nur mit Fühlen arbeiten, dann mit Skalpell das Ligamentum quer schneiden und das Loch mit Hacken oder wieder mit der Klemme erweitern. Danach kann man ein Endotrachealtubus reinlegen und blockieren, aber nicht tief stecken.

    Der 2. Püfer hat mir danach gesagt, wenn ich Koniotomie brauche, dann lieber die Chirurgie Koniotomie, schneller und besser.

    Der 2. Prüfer war auch mit den Antworten zufrieden.

    Prüfungsdauer: ca. 25-30min

    Viel Erfolg!



  2. #72
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    Hallo, ich habe heute auch meine Prüfung bestanden.
    Prüfungsort: München

    1. Prüfer (Internist):
    Fallbeispiel Mann 55Jahre mit Thoraxschmerz; DD? Vorgehen? ; dann wurde ein EKG mit eindeutigen Hebungen über der Hinterwand gezeigt; Weiteres Vorgehen

    Dann noch zu Tranexamsäure: Wirkmechanismus, Wirkbeginn, Nebenwirkungen; Wollte Sekung der Krampfschwelle hören

    2. Prüfer (ich denke Pädiater)
    Fallbeispiel: 10jähriges Radiusfraktur; Vorgehe; Analgosedierung intranasal mit Dosierungen von Ketamin, Midazolam, Fentanyl

    Häufige Erkrankungen im Kindesalter aufzählen; Therapie Fieberkrampf, Pseudokrupp


    Insgesamt gute Prüfungsathmosphäre; Dauer ca. 30 Minuten



  3. #73
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    Prüfungsort: ÄrztekammerWestfalen-Lippe, Münster*- Juli 2020
    *
    Das Prüfungskomitee bestand aus einem Prüfungsvorsitzend sowie zwei Prüfern (Anästhesist und Leitender Notärztin) .
    Insgesamt eine herzliche*, freundliche und Kollegiale*Atmosphäre.Ich selbst befinde mich inder Weiterbildung zum Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin .
    Kleidung:Sakko*mit*Hemd , die anderen Kollegen aber in Anzug oder in gehobener Freizeitkleidung war auch kein Problem.
    Mund-Nasenschutz tragen war während die Prüfung nicht notwendig.
    Prüfungsdauer: ca. 25-30min**

    1. Prüfer, Anästhesist:*
    Fallbeispiel : Sie wurden alarmiert*zu ein Unfall wo ein hochhaus wird gebaut . Ein mitarbeiter*ist von Ca. 3 Etage gestürzt , er lag primär bewusstlos dann war er wach aber Somnolenz . beim eintreffen Feuerwehr*und RTW war vor ort , die kollegen haben zugang gelegt und Vitalparameter gemessen* . HF. 110/min , RR 110/70 , Spo2 : 92% , BZ : 215 .
    wie gehen Sie vor ?*-*Erster Schritt*Eigenschutz (Einsatzort*war schon Sicher da die RTW schon angefangen haben, aber trotzdem habe ich nochmal erwähnt) und Kommunikation mit Feuerwehr. Danach Versorgung des Patienten nach*cABCDE-Schema.
    - c : Kein kritisches Blutung ( mindestens nach außen nicht "sagt die prüfer")
    - A : Atemwege Frei , und hier habe ich gesagt dass ich kein HWS- Immobilisation mit Stif-neck machen will bei V.a. SHT ( wegen Blut*rückfluss ).
    - B : bds belüftet,* Spo2 : 92%.
    - C : kein Blutung , RR Stabil , Puls: 110/min , Rekap. Zeit Normal .
    - D : GCS*Schema wollte der Prüfer wissen:
    Augen öffnen
    spontan – 4 Punkte
    auf Aufforderung – 3 Punkte
    auf Schmerzreiz – 2 Punkte
    keine Reaktion – 1 Punkt
    beste verbale Reaktion
    orientiert – 5 Punkte
    Verwirrt oder desorientiert – 4 Punkte
    inadäquate Äußerungen – 3 Punkte
    unverständliche Laute – 2 Punkte
    keine Reaktion – 1 Punkt
    beste motorische Reaktion
    Gezielt*auf Aufforderung – 6 Punkte
    Gezielt*auf Schmerzen**– 5 Punkte
    Ungezielte auf Schmerzen – 4 Punkte
    Beugesynergismen – 3 Punkte
    Strecksynergismen – 2 Punkte
    keine Reaktion – 1 Punkt*- Mein Pat. konnte sein Augen*auf Schmerzreiz offnen "2" , auf die Frage (welches Jahr befinden wir?) hat nur mit Laute geantwortet "2", und bei Motorische untersuchung*sagt mir die prüfer*dass der Pat. konnte*sein beide beine nicht bewegen aber sein Arm auf schmerzen ungezielt . "4"* ..... overall GCS VON 8 .
    - BZ : 215 mg/dl( Hier habe ich vergessen zu sagen dass ich im Augen gucken will,* wegen die Pupillen ; habe ich mit E dann gesagt und war für Ihm auch OK ... Isokor , Lichtreagibel ) und hier habe ich gesagt dass ich jetzt ein stifneck legen will und war zufrieden -
    - E : Evaluation mit Body Check: Normothermie , Pathologische*befunde ( Thorax re. crepitation , Becken Stabil aber Pat. hat Schmerzen bei Feste Drücken , re. Sprunggelenk dislocation ) .*
    was machen Sie next ?Bei GCS von 8 habe ich nicht Intubiert (aber immer als Standby vorbereitet) . Sprunggelenk unter Ketamin und Midazolam reponiert nach DSM-Schema , Das Becken stabilisierte ich*mit Hilfe einer Beckenschlinge.*Hierzu kam eine Nachfrage, wie ich genau vorgehen würde. Wichtig war dem Prüfer*wo zu positionieren (in Höhe von Trochanter major).**Danach immobilisierte ich der Pat. mit Hilfe einer Schaufeltrage in einer Vakuummatratze . und ab ins Auto da ich hypothermie vermeiden wollte und wie schnell wie möglich*ins Krankenhaus fahren möchte*.
    - Im RTW habe ich gesagt dass ich Second Survey (cABCDE-Schema wiederholung ) machen möchte, hier Sagte die prüfer nur ( Das GCS ist jetzt bei 7 ) was machen Sie ? habe ich natürlich Intubation gesagt dann sofort ins Ziel Krankenhaus fahren. (hier war ich kurz glücklich da ich Anästhesist*bin und wollte paar minute über narkose durchführen und dosierungen quatschen"leider hat nicht funktioniert")* .
    - dann Sagte mir das während*der fahrt wird der Pat. Tachykarder bis 170/min , RR 75/40 , SpO2 fällt*runter* , was denken Sie ?mein Antwort war , das ist ein form von Schock (eher Spannungspneumothorax ) wurde bestätigt bei Lunge abhören "Kein Atemgeräusche*re. zu hören*" , sofort Entlassung Nadel*nach Monaldi (wo genau ? 2.-3. ICR Medioklavikularlinie) habe ich auch gesagt dass ich die Orangene Zugang benutzen*will da ist einfacher und Schneller zu finden . danach legte ich ein Thoraxdrainage nach Bülau . wollte genau wissen wie ?? (*Steriles Equipment ,* Desinfektion und sterile Abdeckung ,3-cm-Inzision mittels Skalpell am Oberrand der Rippe, 5 Stumpfe Präparation mittels stumpfer Schere und digitaler Palpation , Orientierung am Oberrand der Rippe , Durchtrennung der Pleura parietalis , Digitales Austasten der Pleurahöhle, um evtl. Verwachsungen auszuschließen , Sicherung des Präparationserfolgs mit dem Zeigefinger, Die Thoraxdrainage wird am Zeigefinger entlang in den Pleuraraum vorgeschoben, Fixierung der Drainage mittels Tabaksbeutelnaht,* Fixierung des Drainageschlauchs mittels zweiter Naht, Sterile Abdeckung, An die Thoraxdrainage wird ein Heimlich-Ventil angeschlossen, über das Sekret und Blut in den nachgeschalteten Auffangbeutel abfließen kann )

    *
    2. Prüferin*,*Leitender Notärztin* *:*
    1.**Meldung "MANV" . Was denkst du zuerst*? ob ich als erstes NEF vor Ort !!* (Ja, Sicher)
    -was bist du ? Kommissarische*LNA bis die richtige LNA kommt mache ich übergabe dann bin ich wieder NA . Was ist dein Sani? –*Kommissarische**OrgL. Was macht euch zusammen? – Die Vorläufige Sanitätseinsatzleitung.
    Sehr*Wichtig: Auf Feuerwehr warten. IMMER auf Eigenschutz beachten !*
    was machst du sofort ?*Rechtzeitig an Leitstelle melden ( Unfall Mech. , zahl Verletzte mit klassifikation nach SK) .*wie kannst du*Triage machen ?**- Sichtungskategorien nach STaRT-Schema (Simple Triage and Rapid Treatment) "StaRT dauert pro Patient nur etwa 60 Sekunden, ist für medizinisches Personal aller Qualifikationsstufen geeignet und benötigt keine besonderen Hilfsmittel":
    - Sichtungskategorie III (grün): Alle gehfähigen Patienten werden aufgefordert, sich an einen Sammelpunkt zu begeben.*Wer gehfähig ist, wird automatisch in die SK 3 eingeordnet.**
    - Sichtungskategorie I (rot): akute, vitale Bedrohung (Atemfrequenz <10/>30, spritzende Blutung,*Rekapillarisierungszeit > 2 Sekunden**,Starke Blutungen werden mittels Druckverband oder Tourniquet gestillt*,Bewusstlosigkeit oder inadäquate Reaktion auf Ansprache**): Sofortbehandlung
    - Rest(Alle anderen Patienten werden in die SK 2 eingeteilt): Sichtungskategorie II (gelb): schwer verletzt: dringliche Behandlung.- Sichtungskategorie V (schwarz) tot:*Patienten mit Atemstillstand gelten als verstorben, wenn der Atemstillstand nach Freimachen der Atemwege persistiert.* **
    - Sichtungskategorie IV (blau): palliativ ((sie wollte Blau nicht hören* ))**

    -was gibt es von Zusatzkennzeichnung zu benutzen in MANV Einsätze mit SK ? (das wüsste ich nicht ) - sie meinte die Buchstabe K "Kontamination" .
    - Was von*MANV Stufen gibt es bei euch im Kreis ? MANV 7 ( bis 7*Patienten) / MANV 15 / MANV 25 / MANV 50
    - wer ist die Einsatzleiter*? Feuerwehrleiter .
    - wer ist die*Einsatzleiter bei Terroriste Einsätze ?* Polizei leiter und er gibt die Freigabe*für Rettungsdienste die Pat. zu behandeln .
    *
    Ich hab die Prüfung viel schwieriger vorgestellt, war aber ganz nett.
    Ich hoffe mit dem Protokoll helfen zu können , weil ich von euch alle viel profitiert.*
    VielErfolg* **.**



  4. #74
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    Prüfungsprotokoll Zusatzbezeichnung Notfallmedizin München 08/2020

    Prüfer haben sich ohne bezichnung Vorgestellt, einer hat sich im Verlauf herausgestellt war Anästhesist, der andere denke ich auch

    Insgesamt nüchterne Atmosphäre, eher Prüfung als Gespräch, war sehr aufgeregt, man sitzt wie im Verhör hinter Glasscheiben, hat nen Monitor vor sich,

    Ohne viel Geplänkel 1 Fall älterer Mann, Alarmierung Dyspnoe wohnt bei Ehefrau Wohnung 3 Stock

    Ich als erstes beim Eintreffen ABCDE, er meinte sie stellen sich erstmal vor um merken der hat keine Dyspnoe, dann ABCDE abarbeiten, Sättigung wurde nachgefragt, bei C Ödeme alles nichts, im War wichtig das das bei C ist ( ich habs zuerst in der Aufregung zu E gepackt), D Neurologie und E Temepratur. Temperaturgerät defekt, weiteres ist unten im Wagen, würden Sie es sofort hohlen, ich nein, aber spätestens im Wagen muss eine Temperatur gemessen werden,

    Patient hat subjektiv keine Atemnot, ich frage nochmals die Ehefrau nein keine Atemnot was nun, frrage warum haben Sie mich gerufen (er richtig, alles auf 0 ), er habe Rückenschmerzen gehabt, und sei irgendwie schwach, ich daraufhin 12 Kanal EKG, kein Hinweis auf Stemi, wohl aber schrittmacherträger, dann ich Schmerzen Untersuchungen, auf LWS höhe Lokalisierbar, Differntialdiagnosen: Ich zuerst Aneurysma, er ok, was gibt’s es für welche, Bauaortenaneurysma, ich taste leistenpulse, er fragt wie wahrscheinlich ich sage eher bei der Klinik unwahrschienlich, er fragt weiter was kann es noch sein, ich Spondylodiszitis oder Urosepsis, er sehr gut, Anamnese positiv auf Schüttelfrost Fieber, kein Hinweis auf HWI, trägt der Patient Fremdkörper ich ja was könnte es sein ich eventuell Endokarditis mit sekunäderer Spondylodiszitis.n Er fragt nun nach den Sepsis Kriterien, habe qSofa gesat mit AF, HF und BD (Ups haben wir den gemessen, ich so bestimmt oder jetzt)100 mmHg, AF ups naja jetzt 25, letztendlich wurde ich gleich korrigiert, das qsofa ein Schock/Organausfall anzeigt, aber per se keine Sepsis. Fieber messen nun doch, ja er hat Fieber 39,1 also gut, Vor ort behandlung der Sepsis mit Volumen und Sauerstoff (da keien Ab auf Wagen) und Verdachtsdiagnose Sepsis bei Spondylodiszitis DD Urosepsis. Ich hab ehrlich gesagt den ein oder anderen Schnitzer gehabt, aber es war nicht so schlimm weil ich die Sepsis gleich erkannt habe, er war damit zufrieden, Fall war auch Spondylodiszitis bei Schrittmacherinfekt


    2 Prüfer (auf jeden Fall Anästehsis) Sie werden zu Kleinkind gerufen mit Atemnot häusliches Umfeld was machen Sie. Ich ganz vorsichtig agieren, Kind versuche nicht zu beunruhigen, bei Mamma lassen, ABCDE, Stridor, Tachypnoe, was ist normale AF von 4 Jährigem Kind, ich 24-30 er ok, Sättigung ca 90 %, ich mache vorsichtig kurz beim Schema zuende, dann Ich Differezialdiagnosen, er so ok, hätte er später gemacht ginge auch jetzt, ich als Krupp, Pseudokrupp, Epiglotitis, Anaphylaxie, Fremdkörper,ich hat es Fieber er ja ich ok, am ehesten doch Pseudogrupp also Aderenalin, er wie genau ich 1/1000 2-3 ml, er meinte ob verdünnen, ich ich hab leider bisher beides gelesen, Anästhesie eher unverdünnt 4-8 ml, Pädiater eher verdünnt, er so er sei Anästhesist unverdünnt, ich ok, dann Prednisolon 100 mg rektal, wie ich das mache, naja Zäpfchen eingltischen, wer schiebts rein, ich die Mutter, er genau, dann ab in die Klinik, unter welchen Unständen würden sie es da lassen, ich eigentlich unter keinen, da Adrenalin kurz wirksam und sympütomatik sich verschlimmern kann, letztendlich nur symptomatische Behandlung ohne genau Differenzierung der Ursache (Epiglotitis z.n.) er ja nur wenn bekanntes Pseudokrupp Kind aber die würden ja auch nicht den Notarzt rufen. Weiter zu Ihren Diagnosen, was es noch sein könnte, 2 Fehlen noch, ich hab Rumüberlegt, Asthma, Pneumonie und was noch, er wollte auf Trauma heraus, habs aber erst fast vor ende erraten, dann Therapie Epiglotitis, Fieber Senken Adrenalin, sauerstoff, Oberkörper hoch bei der Mutter, Kind wird schlechter (ich fahrt schneller), was tun sie tortz aller maßnbahm, ich Kind mit Beutel und Higfloew unterstürtzen er so ja sehr gut, was gäbe es noch, ich Intubation aber das sei extremst gefährlich auch mit Videolanryngoskop, da nur 1 Versuch, und bei Schwellung supraglotischer Atemweg nicht mehr zugänglich und Koniotomie draußen eine fatale Situation bei einem (nun plötzlich 1,5 Jährigen Kind), er hat das selbe dann nochmal gesagt, es muss mit dem Beutel gehen nicht intubieren und nicht Koniotomieren, das würd ein der Katastrophe enden, der anderer hat dann noch ne geschichte von sich erzählt, ein befreundeter Neurochirurg habe mal ein 1,5 Jähriges kInd mit Durchtrennung des Rückenmarks nach Koniotomie bekommen also nicht machen auch wenn theoretisch möglich, nur wenn man sich wirklkich auskennt,

    naja dann wars vorbei ich musste raus, dann wieder rein, hab bestanden das wars,
    Insgesamt darf man Fehler machen, wenn man das wichtigste dann doch erkennt ist es ok,



  5. #75
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    Prüfungsprotokoll Zusatzbezeichnung Notfallmedizin München 07/2020

    1. Fall (Unfallchirurgie/Reanimation)
    Sie kommen mit Ihrem NEF-Fahrer zu einem Verkehrsunfall auf einer Landstrasse (gezeigt wird eine Luftaufnahme des Schadensereignisses als Skizze). Darauf ist ein PKW zu sehen welcher auf der Strasse steht. Darin in ca. 50 Jahre alter Mann am Fahrersitz sitzend. Davor liegt ein Motorrad auf der Strasse. Daneben ein ca. 40 Jahre alter Mann (Motorradfahrer). Am Seitenstreifen liegt eine 60 Jahre alte Dame. Dann folgte noch folgende Zusatzinformation: Der Motorradfahrer hat ein offene Oberschenkelfraktur links welche stark blutet. Die Dame auf dem Seitenstreifen wird von 2 Bundeswehrsoldaten reanimiert. Um das Unfallereignis herum stehen 12 Gaffer. 2 RTW, ein NA, Polizei und Feuerwehr sind auf Anfahrt. Eintreffen des nächsten Rettungsmittels in ca. 10 Minuten. Strasse ist bereits sicher. Keine Eigengefährdung. Was machen sie?

    Ich bin zuerst am Auto mit dem Fahrer vorbeigegangen weil das auf dem Weg du den anderen Patienten lag. Ich hab gesagt dass ich einen kurzen Blick in das Auto werfe wie es dem Fahrer geht. Prüfer sagt, dass man keine offenen Verletzungen sieht, er rosig sei und rufe "Mir geht es gut, helfen Sie meiner Frau". Dann wollte ich kurz zum Motorradfahrer und nach dem MANV-Algorythmus einen Turniquet anlegen und dann zur Reanimation weiter. Der Prüfer sagt jedoch, dass der Motorradfahrer den Turniquet nicht toleriert. Ich bin dann etwas ins Schleudern geraten weil ich unbedingt die Blutung stillen wollte bevor ich zur Reanimation gehe. Aber laut Prüfer war das nicht so einfach möglich so dass ich schlussendlich weiter zur Reanimation bin. Dabei hab ich vergessen, dass ich eigentlich den NEF Fahrer beim Motorradfahrer hätte lassen können. Dort sofort Paddels drauf. Er sagt ich sehe ein Kammerflimmern. Schock mit 360 Joule biphasisch (während dem Laden noch drücken) und anschliessend sofort weiter Drücken durch Laienhelfer (sollen sich abwechseln). Dann kamen Fragen zur Drucktiefe und Frequenz. Anschliessend dann natürlich sofort Maske-Beutel Beatmung und ich meinte dann, dass während der NEF Fahrer einen i.o. Zugang legt, ich die Intubation vorbereite. Es kam die Frage was ich alles vorbereite. Die Intubation sei mir gut gelungen und der Zugang liegt gut. Jetzt komme ich zur dritten Rhyhthmusanalyse und sehe wieder Kammerflimmern. Was mache ich? -> Schock mit 360 Joule biphasisch. Ich habe dann gesagt dass ich Amiodaron 300mg und Adrenalin 1mg i.o. verabreiche. Es kam die Frage ob wirklich direkt nach dem 3. Schock. Ich habe ja gesagt. Er meinte, dass es besser sei bei der Rhythmusanalyse vor dem 4. Schock. Die Reanimation läuft nun gut. Dann weiter zum Motorradfahrer. Was mach ich bei ihm. Kopf immobilisieren (Helm war bereits vom Motorradfahrer selber abgenommen). cABCDE Schema. Analgesie dann für Tourniquet. Wollte hier keine genauen Medikamente und Dosierungen wissen. Dann noch die Fragen ob ich noch etwas nachbestelle. Hubschrauber war hier die richtige Antwort. Dann waren die 10 Minuten um. Die Lösung der Reanimation war dann, dass es die Beifahrerin des Autofahrers war welche ausgestiegen ist und helfen wollte. Wegen einer Perimyokarditis und der Aufregung dann reanimationspflichtig geworden ist. Bin ich jetzt nicht so wirklich drauf gekommen. Aber war anscheinend nicht so schlimm. Insgesamt hat der Prüfer schon künstlichen Stress in der Situation gemacht und mich auch verunsichert mit Fragen wie "Der Motorradfahrer blutete ja immer noch...".

    Fall 2 (Internistisch)
    Sie kommen als NA in ein Bürokomplex und werden zu einem Geschäftsmann (Manager) geleitet. Er sitzt auf seinem Bürostuhl und berichtet, dass er seit ein paar Stunden Bauchschmerzen im Oberbauch habe. Ich stelle fragen zur Anamnese nach dem Sampler-Schema und bekam folgende Infos: Plötzlich einsetzende konstante Oberbauchschmerzen. Kein Erbrechen. Kein Druchfall. Keine Allergien. Keine Vorerkrankungen. Keine Medikation. Zuletzt gefrühstückt vor 4 Stunden. So etwas noch nie gehabt. Ich bin dann nach dem ABCDE-Schema durch. A: unauffällig B: Pulsoxy 99%, Lungen unauffällig C: RR 130/85 mmHg. Ich sagt dann ich lasse vom RA ein EKG schreiben. Die Prüferin sagt, das 3-Kanal EKG sei unauffällig. Ich äusserte, dass ich den RA noch bitten würde ein 12-Kanal EKG zu schreiben. Sie blendete mir dann ein Ekg mit einem sehr eindeutigen Hinterwandinfarkt (STEMI) ein. Dann die Frage nach der Therapie: i.v. Zugang, ASS 100mg i.v., Heparin 5000 IE i.v., Morphin 5mg i.v. (Patient ca. 70kg), Nitro 2 Hübe. Sie fragte ob ich wirklich immer Nitro gebe. Ich habe zuerst "ja" gesagt, solange keine Kontraindikation gibt (Aortenklappenstenose, Viagra, Hypotension). Sie meinte, dass es nicht immer notwendig ist. Dann meldete ich noch einen Herzkatheter im nächstgelegenen KH mit Herzkatheter an und lies den Patienten mit der Liege zum Auto bringen. Es kam noch die Frage, was ich mache wenn ich auf dem Land bin und der nächste Herzkatheter ein paar Stunden Fahrzeit entfernt ist. Ich schlug als erste Möglichkeit die Lyse mit Indikation und Kontraindikation vor und dann kam mir in den Sinn, dass ein Hubschrauber auch eine gute Lösung ist. Sie war mit beiden Ideen jedoch zufrieden.

    Fall 3 (Unfallchirurgisch)
    Sie kommen als NA in einen Garten. Dort sehen sie eine Leiter im Rasen liegen. Ein 40 jähriger Mann wollte mit dieser einen Baum besteigen. Die Leiter sei umgekippt und der Mann ist auf ei Holzlatte eines Holzzaunes gefallen welche den linken Oberschenkel durchspiesst. Er ist wach und klagt über Schmerzen. Die Umgebung ist sicher. Sie zeigte ein Bild von der Pfählungsverletzung und von einer tiefen Wunde am linken Thorax. Es kam die Frage, was ich mit dem Holzpfahl im Bein mache. Ich sagt, dass ich ihn nicht rausziehe und wenn er zu lange für den Transport raussteht die Feuerwehr rufe, damit sie ihn abschneiden kann. Ansonsten den Pfahl stabilisieren und erst im OP dann entfernen wegen Blutungsgefahr. Das hat ihr ausgereicht. Dann gibt es darum, was ich bei ihm mache. Ich sagte ABCDE Schema. Sie meint, dass ich das jetzt schon so oft gezeigt habe dass ich es kann dass wir gleich zu den pathologischen Befunden gehen. Bei der Auskultation höre ich auf der linken Lunge kein Atemgeräusch. Was kann das sein? Ich antwortete Pneumothorax. DD: Hämatopneumothorax (Hinweis wäre hämodynamische Instabilität) oder auch beginnender Spannungspneumothorax. Wie würde ich diesen Therapieren? Thoraxdrainage. Dann wollte sie ganz genau wissen, wie ich diese anlegen. Hautdesinfektion, möglichst steriles Arbeiten, Bülau (4./5. ICR mittlere Axillarlienie). Dann Hautschnitt. Hier wollte sie wissen, wie viele cm wenn der Mann adipös ist. Ich antwortete 5-10 cm. Die fand das gut und meinte auch, im Notfall lieber grosszügiger. Dann mit der Schere stumpf bis zur Rippe präparieren (spreizen) und dann über die Rippe gehen und die Plura durchstossen. Sie gab mir noch den Tipp, dass die Pleura manchmal sehr schwer zu durchstossen sei. Dann mit dem Finger die Pleurahöhle austasten. Die Dränage mit der Klemme nehmen und neben dem Finder einführen bis alle Löcher verschwunden sind. Dann Beutel an die Drainage da präklinischen kein Sog und mit Tabacksbeutelnaht fixieren und gut ankleben damit nix auf dem Transport rausrutscht. Ich habe den Patienten jetzt gut versorgt und bim im RTW auf dem Weh in die Klinik. Plötzlich wird der Patient reanimationspflichtig. Woran kann das liegen? Ich ging hier die H's und HITS durch. Bis auf die Herzbeuteltamponade sagte sie, dass die anderen Gründe nicht vorhanden sind. Dann kam die Frage, was ich jetzt mache? Ich antwortete, dass ich eine Perikardpunktion machen würde wenn ich wirklich davon als Ursache ausgehe. Sie frage wie? Ich antwortete mit der längsten Nadel unter dem Xyphoid unter Aspiration im ca. 45° Winkel nach rechts zum Herzen. Sie meinte wie lange denn die längste Nadel im RTW ist? Ich meinte ca. 5 cm. Und stellen Sie sich nun vor, der Patient ist sehr adipös und sie kommen mit der Nadel nicht bis zum Perikard. Was machen sie dann? Brechen sie die Reanimation ab oder fahren sie einfach weiter? Ich war mir unschlüssig da ich über die Mini-Thorakotomie gelesen hatte aber nich wusste ob sie darauf raus wollte. Da mit nix andere eingefallen ist sagt ich zögerlich, dass die Mini-Thorakotomie die ultima ratio wäre. Anscheinend war das die Lösung und sie erklärte begeistert, wie man diese Durchführt. Es handelte sich anscheinend um einen echten Fall von ihr und sie hat das wirklich präklinischen so gemacht.



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