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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo liebes Forum!

    Ich hoffe, Ihr könnt mir etwas helfen.

    Ich habe ein Angebot als Assistenzärztin in der Anästhesie. Allerdings macht mir die Regelung der Dienste teils arge Bauchschmerzen, weil, wie ich das Arbeitszeitgesetz verstehe, diese nicht ganz gesetzeskonform ist.
    Vielleicht hat einer von Euch etwas mehr Durchblick als ich?

    Regulär kommt man morgens 2x in der Woche um 7 Uhr, ansonsten um 7.30 Uhr, und geht regulär um 16 Uhr, wobei Überstunden nicht ungewöhnlich sind. 2x die Woche hat man "Spätdienst", d.h. man kommt morgens ganz normal und bleibt bis 18 Uhr (also 2 Überstunden). Wenn man unter der Woche Dienst hat, kommt man auch ganz normal um 7/7.30h macht bis 16 Uhr seine Arbeitszeit, und dann fängt der Bereitschaftsdienst bis zum nächsten Morgen an. Am nächsten Morgen geht man dann um 7.30/8 Uhr, und da Bereitschaftsdienst keine Arbeitszeit ist, werden einem für diesen Tag 8 Stunden abgezogen, die man dann mit Überstunden wieder reinholen muss.
    Am Wochenende arbeitet man auch 24 Stunden, da Dienste ja keine Arbeitszeiten sind, arbeitet man die zusätzlich.
    Laut einer Assistenzärztin käme man unter`m Strich mit den Minus-/Überstunden so ziemlich mit 0 raus.

    Diese Regelung geht doch nur mit dieser Opt-Out-Geschichte, oder? Allerdings wurde dieser Begriff mir nie gennannt, sondern dieser Ablauf als feste Tatsache ohne Alternativen genannt.
    Ich will kein Opt-Out unterschreiben! Ich finde das eine absolute Ausbeutung, wo man seinen arbeitsrechtlichen Schutz aufgibt.

    Was denkt Ihr über diese Regelung? Ist die ohne Opt-Out wirklich zulässig?
    Ich muss Montag Bescheid sagen, wie ich mich entschieden habe, ob ich die Stelle annehme oder nicht. Was würdet Ihr machen? Was ist, wenn ich zusage, bei Vertragsunterzeichnung das Opt-Out aber nicht mit unterschreibe? Rechtlich darf mir ja kein Nachteil entstehen, aber bin ich nicht dann direkt unten durch?

    Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr Eure Meinung schreibt. Vielleicht kennt sich jemans auch rechtlich besser aus als ich?!

    Schon mal vielen Dank!

    Viele Grüße
    Pamina



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
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    Dass dieses Konstrukt mit den Über/Minusstunden bei etwa Null auskommt, würde bei einem Dienst unter der Woche ja schon bedeuten, dass man auch bei den normalen Tagen, an denen man offiziell keinen Spätdienst hat, dennoch bis pi mal Daumen 18h bleibt (ein FZA - Tag mit acht Minusstunden ausgeglichen durch zwei reguläre Spätdienste und noch mal vier Überstunden). Das alleine finde ich in zu erwartender Regelmäßigkeit schon ordentlich. Acht Mehrstunden zu den vereinbarten 40 hast du durch den Dienst ja auch und bist damit am Ende der zulässigen Arbeitszeit ohne Opt-out. Da sind aber die frühen Tage mit dem Beginn eine halbe Stunde früher noch nicht mit eingerechnet und auch nicht die Wochenenddienste. Also entweder sehr wenige Dienste im Monat, dass man es sich nicht vorstellen kann, dass es das gibt, oder aber Opt-out.



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    03.05.2009
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    200
    Diese Regelung ist für jemandem, der Kohle braucht, super. Für diejenige, die eher mehr Freizeit haben möchten, eher schlecht.
    Normalerweise werden diese 8 Stunden vom Bereitschaftsdienst abgezogen, sodass man nicht 15,5 Stunden bezahlt bekommt, sondern nur 7,5 (von Montag bis Donnerstag).
    Wenn man zum Dienst um 7.30 kommt und am nächsten Tag um 8 Uhr geht, ist das nicht gesetzkonform - man darf nicht mehr als 24 Stunden arbeiten.



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  4. #4
    Administrator Avatar von Brutus
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    Das stimmt so nicht. Jemand der Kohle braucht, der darf nicht Überstunden machen, um Minusstunden abzubauen! Wenn ich Kohle brauche, dann sollen die mir von 16 BD-Stunden 8 Stunden FZA abziehen und bitte alle anfallenden Ü-Stunden mit 135% bezahlen. Da kriege ich mehr raus, als wenn ich die Ü-Stunden 1:1 für den FZA abarbeiten muss...
    Ich würde das nachverhandeln. Opt-Out wird nicht unterschrieben. FZA soll von den BD-Stunden abgezogen werden. Und die Ü-Stunden im Rahmen der Spätdienste und / oder längerer Arbeitszeit werden ausbezahlt mit Überstundensatz.
    Und das Niveau liegt unter dem Bett und weint.

    Hallo. Ich heiße Ingo und ich werde gemobbt. - Halt die Fresse Ingo!!!

    9 von 10 Menschen finden Mobbing gut!



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    03.05.2009
    Beiträge
    200
    und wer bezahlt 135% für ÜS?



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