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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Liebe Leute,

    ich überlege derzeit hin und her ob ein Zweitstudium Pharmazie für mich überhaupt noch Sinn macht (oder ob ich meine Situation verschlechtere). Ich schließe gerade mein Sinologie-Studium ab (für das ich ziemlich lang gebraucht habe und ich habe auch nicht direkt nach dem Abi damit angefangen) und habe mich (nun noch als Erststudent) vorsichtshalber mal beworben.

    Nach dem Abi hatte ich schon mal die Zulassung für Pharmazie, aber da ich Laborarbeit in der Schule so wenig mochte (ich bin eher ein Theoretiker, der gerne andere Menschen bequatscht), habe ich das ganze damals verworfen. In einer Apotheke hat man dann am Ende aber ja kaum Laborarbeit!

    Sinologie habe ich aus reiner Leidenschaft (neben pharmazeutischen/medizinischen Themen) studiert, aber in der Realität finden sich neben den raren Stellen an Unis eben nur Jobs bei Unternehmen, die dann nichts mehr mit den interessanten Aspekten des Studiums zu tun haben, oder wenige andere kulturwissenschaftliche Stellen, die dann aber vollkommen fachfremd (meist schlecht bezahlt+wenig Sicherheit) sind. Eine Promotion in Sinologie und auf eine Stelle an der Uni zu hoffen, ist eigentlich aussichtslos.


    Daher schwirren mir folgende Möglichkeiten im Kopf rum:

    Plan A (wirkt auf mich eher unattraktiv)

    Nach der Sinologie Fortbildungen aus dem BWL-Bereich oder ein Fernstudium BWL in Teilzeit absolvieren, daneben bei Unternehmen den Fuß in die Tür kriegen. Der Vorteil eines BWL-Studiums wäre für mich die Möglichkeit, sich nach der entsprechenden Prüfung auch als Steuerberater selbstständig machen zu können (aber ka, ob mir das so gefallen würde).


    Plan B (der risikoreichste)

    Nach Sinologie versuchen, im Bereich "Sprachschulen" eine Stelle zu kriegen (oder Praktikum und nebenher jobben) und selbstständig etwas im Bereich des chinesischen Sprachunterrichts an Schulen, für Jugendliche oder Erwachsene aufzubauen. Hier ist aber noch nichts etabliert.


    Plan C (womöglich der sicherste?)

    Zweitstudium Pharmazie (großes Interesse wäre da) und irgendwann vllt sogar eine eigene Apotheke leiten, in einer naturwissenschaftlichen Bibliothek arbeiten (ich habe schon mehrere Jahre als Student in Bibliotheken gearbeitet), unterrichten oder nebenbei was im Wissenschaftsjournalismus machen. In der Freizeit könnte ich ohne Druck in Richtung Sprachunterricht arbeiten, wenn ich das dann noch wollen würde.
    Allerdings wäre ich zu Arbeitsbeginn schon 34 oder 35 und eigentlich hatte ich schon geplant, irgendwann Kinder zu bekommen. Und das Pharmazie-Studium zu unterbrechen, wäre wahrscheinlich nicht sonderlich gut...


    Mein Problem ist also eigentlich das Alter, auf das man als Frau ja leider immer schauen muss.

    Die Frage wäre also: Macht es mit 29 als Frau überhaupt noch Sinn mit Pharmazie zu beginnen, wenn man irgendwann ab 32/33 ans Kinderkriegen denken muss?


    Viele Grüße



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  2. #2
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    P.S.: Zum aktiven Studienbeginn im WS wäre ich gerade 29 geworden.



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  3. #3
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    Du musst dir auch Gedanken um das Finanzielle machen, da ist auch nicht gerade unwichtig ... denn arbeiten neben Pharmazie zum Decken eines halbwegs anspruchsvollen Lebensstils kannste vergessen (zumindest wenn du Regelzeit anpeilst).

    Das Alter spielt in Bezug zum Arbeitsmarkt keine Rolle. Apotheker werden händeringend gesucht, gerade außerhalb der Ballungsgebiete. Ich habe mit einem zusammen studiert, der war > 50 Jahre (promovierter Chemiker), der hat auch sofort ne Stelle bekommen. Du kannst ja im PJ (also nach 4 Jahren Studium schon schwanger werden), ich würde das PJ dann halt nur komplett in der Apotheke machen, dass du ausreichend Praxis hast, bevor du dich in die Mutterschaft verabschiedest.

    Du darfst in Pharmazie nicht den Fehler machen, normale Maßstäbe aus der Wirtschaft anzulegen. Du musst nicht viel können ... deine Approbation ist absolut ausreichend um eine Stelle zu finden.



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  4. #4
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    Zum Finanziellen: Ich bin bereit mich hier relativ stark einzuschränken (in den Urlaub fahr ich zB eh kaum, ich hab keine hohen Wohnansprüche und kauf auch nicht ständig iwelches Zeug) und zumindest zur Zeit wohne ich extrem günstig. Ich dachte daran in den Semesterferien oder am Wochenende zu arbeiten oder zur Not das ganze mit einem Studienkredit abzusichern. Meine private Krankenversicherung ist allerdings ein Kostenfaktor.

    Ich nehme an, dass es überhaupt keine Möglichkeit gibt unter 8 Semestern zu studieren, oder? Theoretisch zumindest, ganz abgesehen davon, dass das Studium natürlich sehr schwierig ist und das praktisch wahrscheinlich nicht möglich wäre.



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  5. #5
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    Nein, Pharmazie in unter 8 Semestern ist definitiv nicht möglich - außer vielleicht bei der Bundeswehr. Dafür ist der Studenplan viel zu sehr überfrachtet - du musst von 3 Monaten Semester im Schnitt 2 Monate jeden Tag bis 16-18Uhr im Labor stehen ... Mal davon ab sieht es die Studienordnung auch nicht vor.

    Aber wie gesagt, wenn Kinder für dich ein großes Thema sind, kannst du (je nach Uni) ab dem 8. Semester ja schwanger werden - also nach 3,5 Jahren von Studienbeginn. Es zwingt dich ja keiner direkt nach dem Studium das Examen zu machen (mehr als 1/2 Jahr Pause halte ich jetzt aber auch nicht für sinnvoll). Sonst halt im oder nach dem PJ. Mehr Möglichkeiten sehe ich da nicht.



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