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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Emotionaler Fliegenpilz Avatar von Minoo
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    Moinsen,

    die Chancen als Apothekerin in der Industrie zu arbeiten stehen wirklich gut. Man muss da aber auch nach Bereichen unterscheiden. Positionen im Development/Research sind relativ beliebt und nicht ganz einfach zu bekommen. Hingegen sind die klassischen Stellen wie in der Qualitätskontrolle oder der Validierung mit viel Erfolg zu finden.
    Eine Promotion ist kein muss, um einen Jo zu finden, aber eine wichtige Voraussetzung, um in der Industrie Karriere zu machen.
    Wenn du dir also die Arbeit in der Pharmaindustrie vorstellen kannst, dann führt dich ein Pharmaziestudium wohl deutlich eher an Ziel als ein Medizinstudium. Soll es unbedingt in Richtung Forschung gehen, musst du in der Pharmazie auf jeden Fall noch eine Promotion nachschieben. Die dauert einfach mal 4 Jahre und nicht wie in der Medizin 1.
    "Kunstwerke bleiben nur hängen, wenn sie aus dem Rahmen fallen"



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  2. #12
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    Ich rate ja immer eher fürs Medizinstudium, da (je nach Fachwahl) eine gute Mischung aus Lebens- und Arbeitsqualität besteht.

    Den Horrorgeschichten von früher solltest du hier keine Aufmerksamkeit schenken, die Zeiten von 36h-Diensten sind weitestgehend vorbei, und wenn man fachlich flexibel ist, dann kann man meist schon pünktlich Feierabend machen bei gutem Gehalt.

    Ich denke das "Schwert der Automatisierung" schwebt über der Pharmazie einfach wesentlich stärker als über der Medizin. Viele pharmazeutische Prozesse sind prinzipiell jetzt schon oder in naher Zukunft komplett oder teilautomatisierbar (Stichworte: 3D-Druck von Medikamenten, neulich erste FDA-Zulassung; in-Prozess-Qualitätskontrolle, Lagerautomaten, Versandhandel, für etwaige Dienstleistung hoch entwickelte und interaktive Software ...). Dies geht in der Medizin beispielsweise nicht so leicht, weil man das Gesamtpaket Mensch mit allen seinen Qualitäten (Tastsinn, Geruch, Sehen, Hören, Kommunikation, Erfahrung, Sensomotorik ...) momentan nicht künstlich nachbilden kann - Aspekte ja, aber nicht das Paket.

    Aber: Da momentan eine massive Verrentungswelle stattfindet, bin ich sehr zuversichtlich, dass du mit einem gescheiten Studium (was Pharmazie ja ist) auch definitiv etwas bekommst.



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  3. #13
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    Zitat Zitat von Minoo Beitrag anzeigen
    Soll es unbedingt in Richtung Forschung gehen, musst du in der Pharmazie auf jeden Fall noch eine Promotion nachschieben. Die dauert einfach mal 4 Jahre und nicht wie in der Medizin 1.
    Stimmt, man braucht wesentlich länger für die Promotion. Aber natürlich kommt es auch auf das Fach an, in welchem du promovierst. Ich habe mal mit meinem Pharmakologie Professor gesprochen, ob man bei ihm denn als Pharmazeut promovieren könne usw., da sagte er auch, dass es natürlich möglich sei, aber 2,5 Jahre sollte man da schon einplanen. In der Chemie brauchst du aber schon wesentlich länger, unsere Assistenten, die schon im ersten Semester da waren, sind jetzt auch noch dabei (und ich bin jetzt im letzten Semester).



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  4. #14
    Pillenfee Avatar von Phosphorsalzperle
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    Zitat Zitat von StuartProwerFaktor Beitrag anzeigen


    Ich denke das "Schwert der Automatisierung" schwebt über der Pharmazie einfach wesentlich stärker als über der Medizin. Viele pharmazeutische Prozesse sind prinzipiell jetzt schon oder in naher Zukunft komplett oder teilautomatisierbar (Stichworte: 3D-Druck von Medikamenten, neulich erste FDA-Zulassung; in-Prozess-Qualitätskontrolle, Lagerautomaten, Versandhandel, für etwaige Dienstleistung hoch entwickelte und interaktive Software ...)..
    Natürlich ist jede Fertigungsbranche mehr von der Automatisierung betroffen als es die Medizin sei wird. Bin mir sicher, dass sich da noch sehr viele Prozesse verbessern, also automatisieren lasse. Das bedeutet aber für einen Apotheker, der Industrie arbeitet nicht unbedingt weniger Arbeit. Der Apotheker steht ohnehin nicht am Fertigungsplatz. Der ist mehr für das "reine "denken" und beurteilen erforderlich. Stichwort GMP, Qualitätskontrolle, Freigabe, Audits zur Herstellerarlaubnis....das wird auch alles noch bei automatisierten Prozessen gefordert sein.
    Aufstehen, Krone richten, weiter machen!



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  5. #15
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    Zitat Zitat von MineBiene Beitrag anzeigen
    Stimmt, man braucht wesentlich länger für die Promotion. Aber natürlich kommt es auch auf das Fach an, in welchem du promovierst. Ich habe mal mit meinem Pharmakologie Professor gesprochen, ob man bei ihm denn als Pharmazeut promovieren könne usw., da sagte er auch, dass es natürlich möglich sei, aber 2,5 Jahre sollte man da schon einplanen. In der Chemie brauchst du aber schon wesentlich länger, unsere Assistenten, die schon im ersten Semester da waren, sind jetzt auch noch dabei (und ich bin jetzt im letzten Semester).
    Aber dann ist die Doktorarbeit ja auch was wert und ist nicht mit ner popligen Seminararbeit zu vergleichen



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