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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,

    tut mir Leid, wenn das hier nicht der richtige Thread sein sollte aber ich weißt sonst nicht wohin damit.

    Ich habe zwei Fragen an die Medizin-Erfahrenden unter Euch:

    Muss man sich für das Studium ziemlich viel Literatur kaufen, die auch viel kostet oder sollte man alles in der Bibliothek der jeweiligen Universität finden? Kann jemand etwas für die Bibliothek in Heidelberg sagen?

    Dann eine Fragen zum Pflegepraktikum. Gibt es irgendwelche Abteilungen, die zu empfehlen sind, wenn man möglichst viel lernen möchte, d.h. Verbandswechsel, Blut abnehmen, Blutdruck messen, Infusionen anbringen etc. Mir ist bewusst das es ein PFLEGE Praktikum ist aber ich hab schon von vielen gelesen, die meinte, dass sie neben den pflegerischen Tätigkeiten auch oben genanntes machen durften. Wie sieht es aus mit Fragen, ob man bei einer OP mit dabei sein darf? Ist das normal das man das Fragen kann oder lehnt man sich da weit aus dem Fenster?

    Bin dankbar für jeden Rat!

    VG und Danke,

    Cove



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  2. #2
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    Die Bib in HD hat alle Bücher die das Herz begehrt in mehrfacher Ausführung, dennoch kann es natürlich sein, dass man im 1. Semester keinen Prometheus mehr bekommt, weil die relativ schnell ausgeliehen werden.

    Es gibt Leute, die ohne ein einziges eigenes Buch durch die vorklinik kommen, ich habe aber zum Beispiel für jedes Fach einen dicken Schinken, den ich ganz nach Wunsch anmalen und mit Notizen versehen kann.

    Aber, um die Frage nach dem "Grundbedarf" zu beantworten - es geht sicher auch ganz ohne Buch.



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  3. #3
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    Bezüglich der Frage auf das Praktikum bezogen... Blutdruck messen lernst du eigentlich überall - zumindest auf der Chirurgischen als auch der Inneren. Blutzucker, Temperatur, Puls, Gewicht etc. messen ist i.d.R. auch immer dabei. Verbände wechseln wird wohl eher auf einer Chirurgischen gemacht. Je nach Personal darfst du auch Infusionen vorbereiten, anhängen, ab- und umstöpseln, Branülen ziehen (diese Dinge habe ich auf der Chirurgischen gelernt und dann als Wissen mit zur Inneren genommen - das Pflegepersonal hat sich gefreut ^^).
    Blutabnahme dürfen Schwestern auch nicht durchführen - ich denke auch, dass das eher zu den Ausnahmen zählt, wenn man das lernen darf, da es im schlimmsten Fall als "Körperverletzung" gewertet werden kann (selbst wenn die Person gar nicht verletzt worden ist)... Ansonsten kannst du auch bei Vielem zusehen und helfen (Katheter legen - Urologie, Innere), Tamponaden ziehen (Chirurgische) usw.
    Das sind alles nur Beispiele. Wichtig ist, dass du beachtest, dass jede Station diese Dinge unterschiedlich handhabt - und dass das auch von Pfleger zu Pfleger variieren kann. Sei einfach allgemein offen, frag nach (bspw. "was bedeutet diese Abkürzung auf dem Übergabeplan... oder was umfasst jenes Krankheitsbild?"). Es hilft auch immer, nach entsprechenden Pflegemaßnahmen zu fragen, da das der anderen Person ein gutes Gefühl gibt in ihrer Position als Pfleger. Und oftmals haben junge Pfleger und Pflegeschüler mehr Hintergrundwissen zu bestimmen Krankheitsbildern, da sie noch näher an den einst gelernten Ausbildungsinhalten dran sind - ergo sie können dir (manchmal) mehr Details geben.
    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen ^^
    Liebe Grüße



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  4. #4
    Diamanten Mitglied Avatar von WackenDoc
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    Mach das Pflegepraktikum am besten auf ner Station die entweder nen guten Ruf hat was das Praktikum angeht, oder sonst irgendwo wo nicht so hoher Grundpflegebedarf ist. Psychiatrie, Derma, Kinder. Aber mit Psych vorher fragen wegen Anerkennung.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Migole
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    Bei den Büchern kommt es ganz auf dich an. Ich kenne Leute, die nur zwei oder drei Bücher gekauft haben (Prometheus und vlt noch ein anderes) und ansonsten nur mit den Vorlesungen gelernt haben. Leute, die alles aus der Bib ausleihen/nur in der Präsenzbib lernen. Leute, die ein paar Bücher kaufen und ein paar leihen. Leute, die zerknitterte und markierte Bücher hassen und alles kaufen (ich ). Da musst du wirklich gucken, was für ein Typ du bist. Bis auf die Atlanten gibt es aber eigentlich an den meisten Unis einen ausreichenden Bib Bestand.

    Zum KPP: ich kann dir nur raten nicht zu viel zu erwarten. Natürlich gibt es Stationen auf denen man viel machen darf und auch mal bei den Ärzten mit darf (Op, Blutentnahme), aber die Regel ist es nicht. In Krankenhäusern herrscht eine sehr starre Hirarchie und als Praktikant bist du ganz unten. Das heißt: du machst wofür die Pflege keine Zeit/Lust hat. Wenn man da zu schnell den zukünftigen Arzt raus hängen lässt kann das sehr schnell in die Hose gehen. Sei neugierig und höflich und mache die dir aufgetragen Aufgaben zuverlässig und ordentlich. Wenn du nicht auf einer völlig beschissenen Station bist (dann würde ich da aber sowieso nicht bleiben) ist es dann auch nicht verwerflich in der 3. oder 4. Woche mal freundlich (!) nachzufragen ob es möglich wäre z.b. einen Tag mit in den OP zu gehen. Häufig wird es dir sogar angeboten werden.
    Hör dich vorher bei Kommilitonen um wo sie das Praktikum gemacht haben. Je nach Kollegen kann es in jeder Fachrichtung gut oder schlecht werden. Tendenziell wirst du aber an kleinen, ländlichen Kliniken mehr machen dürfen (ich kenne Leute, die komplett in der Notaufnahme waren) als an der Uniklinik. Tendenziell "angenehm" sind Auge, HNO, Gyn, Derma, Päd, Psych, aber in einem kleinen Haus mit gutem Stellenschlüssel kann es auch auf der Inneren spannend sein.



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