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PJ in der Peripherie

Klein aber oho

Andrea Weinbrenner

An Wahlfächern wird durch den Zusammenschluß der 4 Häuser eine große Vielfalt geboten (außer vielleicht Gyn, Pädiatrie, Derma). Man kann theoretisch kostenlos im Wohnheim wohnen (also auch gut für alle, die nicht-motorisiert sind), ein Transfer zwischen den Häusern ist auch kostenlos durch den Fahrdienst organisierbar.Außerdem kann man in allen Häusern kostenlos in der Cafeteria essen, und man bekommt natürlich die Kleidung (6Kittel, 6 Hosen) gestellt.

Seminare:

Einmal pro Woche findet ein 2stündiges Seminar statt, an dem sich alle Fachrichtungen beteiligen (es ist daher qualitativ sehr unterschiedlich). Zusätzlich haben wir einmal pro Woche Radiologie-Seminar gemacht, in dem wir so ziemlich alle radiologischen Gebiete kennengelernt haben (inkl. Sono-Übungen). Hier zeigte sich wieder der Vorteil der kleinen Gruppe, da wir sehr flexibel in der Gestaltung des Seminars waren: Wollten wir gerne sonographieren, haben wir das auch gemacht ;-)

Surftipp

Links
Weitere Informationen sowie weitere Berichte aus Lehrkrankenhäusern in Düsseldorf.

Fazit:

Ich kann diesen Verbund nur weiterempfehlen, ich habe in diesem Jahr sehr viel erlebt und gelernt, und ich denke, durch den kleineren Rahmen ist es dort einfach familiärer als an der Uni. Die Vergünstigungen wie Essen, umsonst Wohnen bekommt man an kaum einem anderen Krankenhaus und dadurch, dass nur sehr wenige PJler dort sind, sind irgendwie die meisten Ärzte auch viel motivierter und freuen sich, wenn sie einem was erklären können. Auch das Pflegepersonal (an den Unis oft genervt durch die vielen Studenten) war fast immer sehr nett und kooperativ!
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