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Ausbrennen der Seele beginnt ganz harmlos

Besonders häufig betroffen sind sogenannte helfende Berufe

MEDI-LEARN (Redaktion)

Die selbst verordnete Dauer-Überforderung und Verleugnung eigener Bedürfnisse bleiben nicht folgenlos. Unmerklich beginnt sich das Blatt zu wenden: Seele und Körper reagieren mit Selbstschutz. Das beginnt bei Müdigkeit und Konzentrationsstörungen bis hin zur Geistesabwesenheit und „Tagträumen“.

Surftipp

In der Hoffnung, dass du es für dich selber nie als Betroffene/r in Anspruch nehmen musst, kannst du dich zum Thema hier weiterbelesen und ggf. Hilfestellungen bekommen:
Die bisher so ausgeprägte Empathie schlägt in Zynismus und den Wunsch nach Distanzierung von anderen Menschen um – beruflich und privat. Die Einstellung zu Beruf und Arbeitsplatz verändert sich und wo man sich früher auf die Arbeit gefreut hat, wird diese nun als belastend und kaum zu bewältigen empfunden. Zugleich nimmt die Gefahr der Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen, Glückspiel etc. stark zu, ebenso die von depressiven Erkrankungen und im Extremfall der Suizidalität. Wichtig ist, sich dieser Gefahren deutlich bewusst zu sein, in regelmäßigen Abständen einmal in sich „hineinzuhören“ und zu prüfen, wie gut die eigenen Bedürfnisse aktuell erfüllt sind und wie es einem in der aktuellen Situation geht. Bemerkt man Anzeichen dieser Symptome bei sich, sollte man sich dringend in die Hände von erfahrenen Therapeuten begeben. Erste Anlaufstellen für Betroffene können der Vertrauensarzt oder Betriebsrat sein, die mit Hinweisen auf Beratungsstellen und psychotherapeutische Angebote weiterhelfen. Dabei gilt wie so oft: Je früher man sich darum kümmert, desto schneller und besser kann man diese Probleme und Symptome beeinflussen und sich vor dem dauerhaften Ausbrennen bewahren.
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