Warum ich Mediziner wurde
Interview mit praktizierenden Ärzten
MEDI-LEARN (Redaktion)
Welche Tipps würdest Du Studenten, die jetzt vor der Entscheidung stehen, Medizin zu studieren, mit auf den Weg geben?
Lilian:
Der Arztberuf ist einer der schönsten, die es gibt. Auch wenn das Studium mitunter manchmal endlos und schwierig erscheint und es vorher immer Leute gibt, die einem abraten wollen: Wer den Entschluss für sich gefasst hat, sollte sich davon nicht abbringen lassen! Man muss sich sein Ziel zwischendurch immer wieder vor Augen führen und die Momente, in denen man weiß, warum man gerade diesen Beruf gewählt hat, gut im Gedächtnis behalten. Zum Beispiel dann, wenn sich Patienten für die Behandlung bedanken und man merkt, dass man etwas leisten kann.
Andrej:
Dem kann ich mich nur anschließen. Nichts ist so wertvoll, wie festzustellen, dass man etwas bewirken, jemandem helfen kann. Das macht den Beruf so einzigartig. Und was das Studium angeht: Hört einfach mal auf das, was die erfahrenen Studenten der höheren Semester sagen! Versucht bloß nicht, immer alles selber herauszufinden: Wenn die Älteren zum Beispiel sagen, die Veranstaltung kann man knicken, da muss man nicht hin, dann knickt es und genießt lieber die Zeit!
Fazit
Abschließend lässt sich folgendes sagen: Wer gerne Medizin studieren möchte, sich über das Studium und die spätere berufliche Tätigkeit informiert hat und wirklich bereit ist, die Herausforderung anzunehmen, der sollte das Studium unbedingt anstreben.
Bereits früh im Studium wirst du merken, wie interessant das Erlernen der verschiedensten Vorgänge im menschlichen Körper ist. Dabei faszinieren die meisten werdenden Ärzte besonders das Erkennen und die Behandlung von Krankheiten.
Darfst du nach dem Studium die erlernten Tätigkeiten schließlich anwenden, so wirst du merken, dass sich die lange, oft mühsame Zeit der Ausbildung gelohnt hat! Du wirst immer mehr Verantwortung für die eigene Tätigkeit und für die eigenen Patienten übernehmen. Dabei wirst du feststellen, dass diese Verantwortung, verbunden mit der Möglichkeit, etwas gegen die Krankheiten und Leiden deiner Patienten bewirken zu können, sehr viel Freude bereitet und Erfüllung für das eigene Leben bringt. Soviel ist sicher: Wer diese Erfüllung findet, hat den richtigen Beruf gewählt!