25.10.2006

Ausgabe 320

Anzeige: Alles über die wichtigsten Medikamente auf einen Blick
FAKTEN Arzneimittel 2007: Immer up to date
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591681Semesterauftakt Herbst 2006
In diesem Herbst wurden an der Medizinischen Fakultät der Uni Rostock erstmals Auswahlgespräche durchgeführt, um die am meisten geeigneten Bewerber auszusuchen. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Lernen in Gruppen macht Spass - das Interview
3.Unbegrenzte Möglichkeiten in Kanada
  
4.Semesterauftakt Herbst 2006
5.Einsparung von Antibiotika auf Intensivstationen verhindert Antibiotikaresistenzen
6.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
7.Cartoon der Woche: Himmel
8.Gesundheits- & Pflegewissenschaften: Neues Angebot an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
9.Klinikwahrheit: Otto-Körner Klinik - HNO-Heilkunde - Rostock
  
10.Ein bisschen mehr Zeit zum Genießen
11.Malaria: Wie die Parasiten rote Blutkörperchen auffressen
12.Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte
  
13.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,

auch diese Woche erhaltet ihr wie gewohnt eine neue Ausgabe der Onlinezeitung. Dieses Mal u.a. mit einem Artikel über Antibiotikaresistenzen, einem Erlebnisbericht von Heike Braunsfurth über ihre Zeit in Kanada und einem Beitrag zum Semesterauftakt in Rostock. Berichtenswert auch das neue Studienangebot Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Uni Halle-Wittenberg.

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Viel Spaß bei der Lektüre,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

P.S: Gerade neu erschienen:
Hammerfragen: Original IMPP-Fälle mit Kommentaren von MEDI-LEARN

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Kostenloser Vortrag MC-Techniken

Hannover 01.11.2006
Hamburg 02.11.2006
Marburg 08.11.2006
München 21.11.2006
Ulm 22.11.2006
Heidelberg 23.11.2006
Würzburg 28.11.2006
Erlangen 29.11.2006
Frankfurt 30.11.2006
Düsseldorf 05.12.2006
Gießen 06.12.2006
Leipzig 07.12.2006
Tübingen 12.12.2006

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 2. Lernen in Gruppen macht Spass - das Interview

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1. Wann hast Du begonnen, Dich auf das Examen vorzubereiten? Wie hast Du Deine Lernzeit geplant und eingeteilt?
Das "Examen" war bei mir das Physikum und da die mündlichen Prüfungen noch anstehen, bin ich noch gar nicht durch. Mit der Prüfungsvorbereitung habe ich in den Frühjahrs-Semesterferien angefangen.

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Das war damals aber noch sehr entspannt, wir haben uns zu dritt in der Lerngruppe getroffen und die Neuro- und einen Teil der vegetativen Physiologie durchgesprochen. Die Themen zu den Treffen hatten wir jeweils vorbereitet. Die Vorbereitung orientierte sich aber sehr danach, wie viel Zeit wir hatten und wir haben alle drei auch noch andere (schöne) Dinge in den Semesterferien gemacht. Während des Semesters haben wir dann (neben der regulären Biochemie und anderen Veranstaltungen) versucht - und es mehr oder weniger auch hinbekommen - die Anatomie zu wiederholen. Eine aus unserer Lerngruppe war Hiwi im Präp-Kurs und am Präp-Curriculum haben wir uns einigermaßen orientiert (wir waren auch zwischendurch noch mal im Präp-Saal an der Leiche). Ich persönlich war aus privaten Gründen im Juni 8 Tage lang weg und musste mich danach ziemlcih ranhalten, denn da hatte ich den Anschluss an unsere Lerngruppe etwas verloren. Biochemie und den Rest der vegetativen Physiologie habe ich dann nach dem Semester ende wiederholt, Psychologie habe ich nicht gemacht (das konnte ich schon) und die kleinen Fächer habe ich nur am Ende gekreuzt, aber nicht eigenständig wiederholt.

2. Wie hat ein typischer Tag während der Lernphase bei Dir ausgesehen?
Zum Ende des Semesters und ab Semester ende bis zu den Prüfungen (Mitte August) kam dann die "echte" Lernphase. Ich habe zu Anfang morgens früh (zwischen 6 und 8 Uhr) eine Session gemacht (häufig Kreuzen). Dann war ich so zwischen 9 und 10 in der Bibliothek, habe dort eine weitere Session gemacht (bis ca. 12, sowohl kreuzen als auch Neues erarbeiten mit rausschreiben), war dann Mittag essen (oft länger, so bis halb zwei). Danach kamen - je nach Tagesform und gefühltem Druck - noch ein bis zwei Nachmittagssessions in der Bibliothek, meist so zwischen 2 und 4 Stunden (eher Neues erarbeiten und rausschreiben, nur ganz kurz vor den Prüfungen auch Kreuzen). Ich habe also zwischen 6 und 8 Stunden ohne Pausen gelernt, allerdings neige ich auch zu Träumereien, sodass die Stunden nicht immer auch mit der effektiven Lernzeit gleichzusetzen sind.

3. Thema Ernährung: Fastfood, Nulldiät oder Fertiggerichte? Wie sah Dein Speiseplan in der Zeit der Examensvorbereitung aus?
Habe eigentlich ganz normal gegessen. Mittags meist Mensa, zum Schluss war ich öfter auch mal zuhause, dann hab ich entweder selbst was Kleines gekocht oder mich von meinem Freund bekochen lassen. Fertiggerichte kaum, Diät schon gar nicht. Glücklicherweise hielt sich auch der Süßigkeitenkonsum in Grenzen ... nachmittags zum Kaffee aber schon meist was Kleines Süßes.

4. Wie sah es mit Pausen (kleine Pause oder freie Tage) zwischen dem Lernen aus? Hast Du besondere Dinge unternommen?
Die lernfreien Tage konnte ich nicht ganz so aufrechterhalten, wie ich es eigentlich richtig finde, weil ich eben im Juni über eine ganze Woche raus war und danach viel hinterher hinkte. Zu Anfang habe ich Samstags einen halben Tag gelernt und Sonntags frei gemacht, später dann nur noch Sonntags frei und zum Schluss (so die letzten 4 Wochen) habe ich mir insgesamt nur noch zwei komplett lernfreie und einen halben lernfreien Tag genommen. Pausen zwischendurch aber auf jeden Fall! Eine längere Mittagspause, morgens und nachmittags auch noch mal eine Pause, sodass ich selten länger als zweieinhalb Stunden am Stück etwas gemacht habe. Abends habe ich oft relativ früh Schluss gemacht, morgens dafür auch früh angefangen. Das Freizeitprogramm hat allerdings etwas gelitten, ich hatte häufig keine Energie, wirklich noch was Großes zu unternehmen und auch der Sport (Laufen gehen, Kampfkunst trainieren) hat in der Lernzeit stark nachgelassen.

5. Was hat Dir am meisten Probleme bei der Examensvorbereitung gemacht?
Hmm, schwer zu sagen ... letztlich, mir die Fülle von Informationen wirklich zu MERKEN. Ich bin nicht blöd und verstehe die meisten Sachen ganz gut und kann es auch wiedergeben, wenn ich mir ein Stoffgebiet neu erarbeitet habe. Aber das Problem ist für mich die Fülle - drei Wochen später ist nämlich ein großer Teil der Informationen schon wieder futsch. Und ich hasse stures Auswendiglernen und wiederholen!

6. Was hat Dir besonders viel Spaß gemacht?
Am allermeisten - ganz klar - die Lerngruppentreffen. Das war immer lustig und viel abwechslungsreicher und kommunikativer als alleine lernen. Aber mir hat auch das Kreuzen einigermaßen gefallen, weil man immer sofort Rückmeldung bekommt und auch merkt, wie man mit der Zeit ein wenig besser wird.

7. Mit welcher Literatur (Bücher und CD-ROMs) hast Du Dich auf das Examen vorbereitet und welche Erfahrungen hast Du mit diesen gemacht?
An Lehrbüchern/Atlanten habe ich benutzt: - Anatomie: Moll, Prometheus (Bewegungsapparat), Sobotta (für Kopf und Hals). Topographische Anatomie der Inneren Organe ging fast ohne Atlas, konnte ich mich an den Präpkurs erinnern. - Physio: Hick und die Kurs-Skripte - Biochemie: Horn (ihr merkt, ich bin ein Kurzlehrbuch-Fan) Außerdem habe ich alle 4 großen Fächer (inkl. Psycho) einmal in der Schwarzen Reihe gekreuzt und danach nur noch mit der Medilearn-CD.

8. Hattest Du Prüfungsangst bzw. wie bist Du mit der nahenden Prüfung umgegangen? Wie sah es mit Lernfrust aus und was hast Du dagegen gemacht?
Nee, ich habe schon ziemlich viel Prüfungserfahrung, sodass es einigermaßen ging mit der Angst. Bisschen war schon da, aber durchaus aushaltbar. Allerdings habe ich auch extra in einer "Nicht-Mediziner-Bibliothek" gelernt, wo nur wenige aus meinem Semester waren. Jeden Tag von allen anderen zu hören, was sie alles schon gemacht haben oder noch vorhaben, hätte mich auch nicht kalt gelassen. Dazu kam, dass wir in meiner Lerngruppe sehr darauf bedacht waren, uns gegenseitig auch emotional zu unterstützen und uns nicht verrückt zu machen. Hat meistens auch geklappt, einige Male hatte ich natürlich trotzdem das (auch objektiv zutreffende) Gefühl, dass die anderen schon weiter sind als ich. Meist ging das dann aber auch schnell wieder weg. Wenn ich mich in so Befürchtungs-Spiralen ("es ist soooo viel... wie soll ich das alles schaffen?") verloren habe, hat es oft geholfen, wenn ich gedanklich einen Schritt zurück gemacht habe und z.B. dachte "ich lerne auf jeden Fall regelmäßig, habe alle meine Scheine bestanden und bin nicht blöd - es ist deshalb doch ziemlich unwahrscheinlich, dass ich das Physikum nicht bestehen sollte" Lernfrust hatte ich auch, klar ... habe ich auch noch (sonst würde ich hier ja nicht so lange an diesem Interview teilnehmen, sondern lieber weiterlernen). So richtig viel dagegen machen kann man nicht - aber wenn mir zum Beispiel Lernzeit verloren gegangen ist, weil ich lieber im Internet gesurft habe als mich auf die Medilearn-CD zu konzentrieren, habe ich danach nicht versucht, all das aufzuholen, sondern eben nur das im normalem Rahmen noch mögliche zu schaffen. Dadurch, dass ich nur sehr grobe Lernpläne hatte, habe ich auch nicht andauernd gegen mir selbst gesetzte Ziele verstoßen und musste mich nicht darüber ärgern.

9. Was hast Du am Vorabend des Examens gemacht?
Gekreuzt und Pseudo-Spickzettel geschrieben. Die habe ich natürlich zuhause gelassen, aber nach der Binsenweisheit, dass man die Sachen, die man auf so einen kleinen Zettel schreibt, am nächsten Morgen meist noch weiß, habe ich so allerlei Fakten, die ich häufig falsch gekreuzt habe, noch mal aufgeschrieben.

10. Welche Tipps hast Du für zukünftige Studenten für die Prüfungsvorbereitung?
Eine gute Lerngruppe suchen. Dabei sollte im Vordergrund stehen, dass man sich mag und relativ problemlos versteht - gar nicht gebrauchen kann man noch so Freundschaftsdramen während der Lernzeit. Ich persönlich kann gut mit Leuten lernen, die nicht zu rechthaberisch sind und denen auch ein gutes Maß an Freizeit noch wichtig ist neben der Lernerei. Das Kreuzen am Ende bringt wahnsinnig viel fürs schriftliche Examen. Mir ging es aber so, dass sinnvolles Kreuzen erst möglich war, nachdem ich mir ein Thema selbst erarbeitet hatte - darum habe ich insgesamt gesehen erst relativ spät viel gekreuzt. Im Zweifelsfall lieber mehr als weniger Kreuzen, fürs schriftliche ist das auf jeden Fall das allerwichtigste!


   
Autor(in): U. aus Göttingen (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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Hammerexamen abschaffen!

Jetzt Petition im Bundestag unterstützen!


Zum Wintersemester 2006/2007 hat der
Aus
schuss der Medizinstudenten im Hartmannbund eine Petition im Deutschen Bundestag gegen das Hammerexamen eingereicht, die ihr online unterzeichnen könnt.

[Kommilitionen mobilisieren][klick hier]

  

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 3. Unbegrenzte Möglichkeiten in Kanada

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Motivation und Vorbereitung
Mein Wunsch war es schon immer, zur Forschung ins Ausland zugehen. Auch als Student hat man schon die Möglichkeit dazu. Über die Internetseite der DFA (www.dfa-germany.de) gelangt man zum sogenannten „Research Exchange“. Dort findet man die Suchmaske der IFMSA (Internation Federation of Medical Student Association), in der man nach Fach, Land und Zeitraum ein passendes Projekt auswählen kann. Mein besonderes Interesse war schon immer die Orthopädie. So fand ich ein spannendes Projekt mit dem Thema „Does decompression reduce back pain?“ in der Hauptstadt Kanadas, in Ottawa.

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Bewerbung
Die Bewerbungsmodalitäten sind relativ strikt vorgegeben. Der Stichtag für einen Aufenthalt im Sommer ist jeweils der 1. Dezember. Man brauchte ein englisches Sprachzeugnis, was aber im Lehrstuhl für Anglistik nicht schwer zu bekommen war. Das Gesundheitszeugnis, indem alle wichtigen Impfungen vermerkt werden müssen kann ein von der kanadischen Botschaft ausgewählter Arzt kostenlos ausstellen. Zusätzlich musste man noch einen „Letter of Motivation“ und einen Lebenslauf schreiben sowie sich einen „Letter of Recommendation“ ausstellen lassen. Dazu eignet sich besonders der Doktorvater oder ein Vertreter des Auslandsbüros mit hoher Stellung. Und dann hieß es warten auf… • Zusage aus Deutschland • Zusage aus Kanada • Zusage aus Ottawa • Weitere Anweisungen • Flug • Kommunikation mit NORE, LORE und Tutor (betreuender Arzt im Krankenhaus)
Und los geht‘s…

Aufenthalt
Mein Aufenthalt in Ottawa war 30 Tage lang. Die Unterkunft war frei und ich bekam direkt am Anfang 75 $Can Verpflegungsgeld für diese Zeit. Während des Projekts habe ich bei einem Chemiestudent aus Ottawa gewohnt, dessen Freundin auch einen Research Exchange im Ausland gemacht hat und somit in dieser Zeit ein Platz in der gemütlichen Wohnung frei war. Die Tage vor und nach dem Projekt in Ottawa nutze ich zum Reisen. Meine Freizeit verbrachte ich überwiegend mit meinem Mitbewohner, den anderen Studenten der Universität und den Leuten aus dem Forschungsteam.

Arbeit
Im Krankenhaus war ich in der „Spine Surgery“ der Orthopädie tätig. Zwei Tage pro Woche konnte ich in den klinischen Bereich hineinschnuppern, bei Operationen assistieren und in der Ambulanz oder Sprechstunde Patienten untersuchen und befragen. Die anderen drei Tage habe ich an dem Forschungsprojekt gearbeitet und die meiste Zeit damit verbracht Literatur zu suchen, Artikel auszuwerten, Daten einzugeben und mit den anderen Mitgliedern des Forschungsteams zu diskutieren.

Freizeit
• Ausflüge von Ottawa nach - Kingston - Brockville - Parc de la Gatineau - Mooney‘s Bay
• Universitätsaktivitäten
• BBQ der Chemiker
• Treffen bei Prof. Johnson (Chef Orthopädie)
• Comedy-Abend
• Laufen
• Radfahren
• Schwimmen
• Triathlon
• Beach-Volleyball
• Kanu/ Kajak/ Wasserski
 Rundreise im Anschluss: NEW YORK, Washington D.C., Buffalo, NY, Niagara Fälle, Toronto....

Fazit
Der Research Exchange in Ottawa war eine unvergessliche fachliche und menschliche Erfahrung. Kanada ist ein tolles Land mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Die Gastfreundlichkeit ist beeindruckend. Das Nebeneinander der Sprachen Englisch und Französisch an der Grenze zu Quebec ist amüsant und man kann seine Fremdsprachenkenntnisse zweigleisig verbessern.


   
Autor(in): Heike Braunsfurth (E-mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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 4. Semesterauftakt Herbst 2006

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Abiturienten wollen zum Medizinstudium nach Rostock,
Fakultät veranstaltete Auswahlgespräche mit Bewerbern.

Der Andrang auf die Studienplätze der Humanmedizin an der Universität Rostock ist groß. Die Zahl der Bewerber mit dem Wunsch, in Rostock zu studieren, wächst ständig. Auch der Notendurchschnitt der Abiturienten wird immer besser. In diesem Herbst wurden an der Medizinischen Fakultät der Uni Rostock erstmals Auswahlgespräche durchgeführt, um die am meisten geeigneten Bewerber auszusuchen.

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"Rostock ist als Studienort unter den bundesdeutschen Abiturienten sehr gefragt", sagt Professor Dr. Emil C. Reisinger, Studiendekan an der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock. Insgesamt bewarben sich 4670 junger Leute um einen Studienplatz der Humanmedizin in Rostock. Etwa 1000 von ihnen gab die Uni Rostock als ersten Wunschort für ihr Studium an. "Aufgrund der großen Zahl der Bewerber entschlossen wir uns, in diesem Jahr erstmal Auswahlgespräche mit den Bewerbern durchzuführen", sagt Professor Dr. Reisinger. Dabei werden die Abiturienten eingeladen, in Gruppen eingeteilt und von Medizinprofessoren der Fakultät befragt. "Das Niveau der Bewerber war teilweise sehr hoch", sagt Professor Dr. Reisinger. "Viele haben sich vor ihrer Bewerbung bereits intensiv mit dem Arztberuf auseinander gesetzt."

Befragt wurden die Studienplatz-Anwärter vor allem nach ihren Kenntnissen und Fähigkeiten in den für das Studium der Humanmedizin wichtigen naturwissenschaftlichen Fächer. "Uns interessierte außerdem, ob sich die jungen Leute auch für die Forschung begeistern können", so Professor Dr. Reisinger. Voraussetzung für eine Einladung zum Gespräch waren gute schulische Leistungen. "Die Abiturnoten sind bundesweit deutlich besser als in den Vorjahren", sagt Professor Dr. Reisinger. "Während in den Vorjahren ein Abiturnotendurchschnitt von 1,6 für einen direkt zugewiesenen Studienplatz in der Medizin ausreichte, ist in diesem Jahr ein Notendurchschnitt von 1,1 erforderlich. In Rostock stehen 206 Studienplätze zur Verfügung.

Dass die Medizinische Fakultät der Universität Rostock auch bundesweit zu den besten gehört, bestätigte unterdessen auch der deutsche Wissenschaftsrat. Von allen 35 Medizinischen Fakultäten der Bundesrepublik wurde Rostock in Bezug auf den Erfolg bei Studienergebnissen als eine der Spitzenfakultäten benannt, die zwar relativ klein ist, aber eine qualitätvolle Ausbildung anbieten (siehe Wissenschaftsrat: Stellungnahme zu Leistungsfähigkeit, Ressourcen und Größe universitätsmedizinischer Einrichtungen).

www.wissenschaftsrat.de

Kontakt
Professor Dr. Emil C. Reisinger
Studiendekan
Rembrandtstraße 17/18
18057 Rostock


Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Ingrid Rieck ([email protected])
  
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1. Das Prinzip des Spieles dürfte vielen bekannt sein: es gilt die pärchenweise vorhandenen Abbildungen zu ermitteln und nacheinander anzuklicken.

2. Mit dem ersten Klick legst du eine Karte frei, zu der
du mit dem zweiten Klick die passende, gleiche Abbildung suchst.


3. Je schneller du alle Pärchen freilegst, desto besser. Das Spiel ist beendet, wenn du alle Pärchen gefunden hast.

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 5. Einsparung von Antibiotika auf Intensivstationen verhindert Antibiotikaresistenzen

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Berlin - Die Zahl der Erreger, die nicht mehr mit an sich gut wirksamen Antibiotika behandelt werden können, ist in den letzten Jahren bedrohlich angestiegen. Diese "resistenten" Erreger treten ganz besonders auf Intensivstationen auf und verursachen beispielsweise Lungenentzündungen. Die Behandlung mit Antibiotika bei den lebensbedrohlich kranken Patienten mit schweren Infektionen muss sofort erfolgen. Der Nachweis der Erreger gelingt nur zu einem Teil und erfordert wie die Feststellung der Resistenz Zeit. Daher ist eine sogenannte "kalkulierte" Therapie ohne Kenntnis des Erregers erforderlich.

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Dies hat in der Vergangenheit zu einem übermäßigen Einsatz von Antibiotika geführt. Ein übermäßiger Antibiotikaeinsatz selbst aber führt zur Zunahme der Resistenzen, die Erreger "lernen" sich gegen die Medikamente zu wehren. den Einsatz von Antibiotika auf ein notwendiges Maß begrenzen Anästhesiologen der Berliner Charité haben deshalb Strukturen entwickelt, die zu einem rationalen Einsatz von Antibiotika führen und den Einsatz von Antibiotika auf ein notwendiges Maß begrenzen sollen.

Dies führt zu "Einsparungen" und ermöglicht eine erfolgreiche Therapie. Dr. med. Maria Deja von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Charité Berlin, stellt jetzt erste Erfahrungen auf der Fachtagung "HAI 2006" in Berlin vor. Die Medizinerin hat eine "Standard Operation Procedure" (SOP) formuliert. SOPs sind Standardanweisungen, wie sie in der Luftfahrt seit langem gang und gäbe sind.

"Unsere SOP beschreibt einzelne Arbeitsschritte auf der Intensivstation und hilft den Ärzten bei einem systematischen Vorgehen", so Deja.

Bevor die Ärzte neue Antibiotika verordnen, müssen Blutproben und andere Sekrete gezielt abgenommen werden, um einen erfolgreichen Erregernachweis für eine gezielte Therapie zu gewinnen. In einem über fünf Jahre laufenden Projekt prüft Dr. Deja derzeit, welchen Einfluss die SOP auf die Antibiotikaverordnungen hat. Erste Ergebnisse will sie auf einer Sitzung des HAI 2006 vorstellen. Ohne Einzelheiten vorweg zu nehmen, sei verraten, dass die Auswirkungen auf den Antibiotikaverbrauch deutlich waren. Gleichzeitig konnte die Resistenz vieler Erreger zurückgedrängt werden.

Quelle:
Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung unseres Kooperationspartners www.zwai.net übernommen.
[zwai: Portal für Anästhesie- und Intensivpflege - klick hier]


   
Autor(in): Redaktion zwai.net ([email protected])
  
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 6. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Cartoon der Woche: Facharztprüfung

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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 8. Gesundheits- & Pflegewissenschaften: Neues Angebot an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Zum Sommersemester 2008 bietet die Universität Halle-Wittenberg erstmalig ein ausbildungs-integrierendes Bachelor-Studienprogramm "Gesundheits- und Pflegewissenschaften" an. Innerhalb von viereinhalb Jahren können die Studierenden sowohl den international anerkannten akademischen Grad "Bachelor of Science" als auch einen Berufsabschluss in einem staatlich anerkannten Gesundheitsfachberuf erwerben.

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Das Studienprogramm wird in Kooperation mit Ausbildungszentren und Berufsfachschulen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen von der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit er Juristischen, der Wirtschaftswissenschaftlichen und den Philosophischen Fakultäten am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften durchgeführt. Die Besonderheit des Studien-Programms liegt in der Integration verschiedener Gesundheitsberufe wie Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Hebammenwesen, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Diät- und Medizinisch-therapeutische Assistenz. Hierdurch wird eine berufsgruppenübergreifende Lehr- und Lernplattform geschaffen, die es den Studierenden ermöglicht, ein umfassendes Fallverstehen zu entwickeln um komplexe Anforderungen in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention, Therapie und Rehabilitation interprofessionell kooperierend zu bewältigen. Das Bachelorstudium befähigt die AbsolventInnen weiterhin zu einem wissenschaftlich fundierten Arbeiten in den Bereichen Diagnostik, Therapie und Betreuung, Anleitung, Beratung und Schulung sowie Management und Führung.
Die Dualität der beruflichen und wissenschaftlichen Ausbildung trägt hierbei entscheidend zu einem zeitnahen und direktem Theorie-Praxis-Transfer bei.

Das Studienprogramm beginnt im zweiten Halbjahr der dreijährigen Berufsausbildung und gliedert sich in zwei Abschnitte. Im ersten Studienabschnitt (5 Semester) lernen die Studierenden vorrangig am Ausbildungszentrum und sind zu einzelnen Studientagen an der Universität. Der zweite Studienabschnitt (3 Semester) gestaltet sich als universitäres Präsenzstudium. Auch nach Abschluss einer dreijährigen Berufsausbildung ist ein Quereinstieg in das Bachelor-Programm möglich.

Bereits ab Oktober 2007 bietet die Medizinische Fakultät in Zusammenarbeit mit der Juristischen und Wirtschaftlichen sowie den Philosophischen Fakultäten ein Master of Science-Studienprogramm "Gesundheits- und Pflegewissenschaften" für die Berufsgruppen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Hebammenwesen, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Diät- und Medizinisch-therapeutische Assistenz an. Vorraussetzung ist, neben der beruflichen Ausbildung in einem der genannten Berufe, der Abschluss eines Bachelor-Studienprogramms in einem Gesundheitsberuf, in Psychologie, in Soziologie oder in einem vergleichbarem Fach. Das Studium schließt mit dem international anerkannten Master of Science ab.

Das Masterstudium "Pflege- und Gesundheitswissenschaften" vermittelt Kompetenzen für leitende Tätigkeiten in klinisch spezialisierten, administrativen, qualitätssichernden, beratenden, lehrenden und forschenden Einrichtungen des Gesundheitswesens (ambulante und stationäre Gesundheitseinrichtungen, Institute, Verbände, Politik, Versicherer, Forschungsförderer, ...) und qualifiziert für Beratungs- und Lehrtätigkeiten an Hochschulen, Fachhochschulen , Berufsfachschulen und anderen Ausbildungszentren. Es handelt sich um ein Studienprogramm mit forschungsorientiertem Profil, das in ausgewählten Inhalten unmittelbar promotionsorientierend angelegt ist.

Das MSc-Studium dauert vier Semester, wovon das vierte Semester für die schriftliche MSc-Arbeit reserviert ist. Unter Integration professioneller Tätigkeit im Gesundheitswesen verbindet das Studienprogramm internetgestützt Forschungsprojekte und Seminare mit vier Plenarwochen pro Semester. Daneben ist ein vierwöchiges Forschungspraktikum vorzugsweise im Ausland zu absolvieren.

Eine besondere Möglichkeit eröffnet der Masterstudiengang Studierenden, die eine Promotion anschließen möchten. Hierzu kann im Masterprogramm bereits die thematische Weichenstellung und methodisch-organisatorische Vorklärung erfolgen. In der anschließenden Promotionsphase erfolgen die individuelle Betreuung der Dissertation und eine weitere Förderung der Promovierenden durch die Teilnahme an einem interdisziplinären Studienprogramm. Es gibt den KandidatInnen eine umfassende Übersicht zu Aufgaben, Problemen, Inhalten und aktuellen Forschungsmethoden im Rahmen ihres Promotionsthemas und der jeweiligen relevanten Nachbarwissenschaften. Eine Dissertation und das Promotionsverfahren können dadurch innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden.

Nähere Informationen finden Sie unter:
www.medizin.uni-halle.de/pflegewissenschaft

Anfragen zu den einzelnen Studienprogrammen richten Sie bitte an das Sekretariat des Institutes für Gesundheits- und Pflegewissenschaften


Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Dr. Margarete Wein ([email protected])
  
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Examen? Abgehakt!
Inkl. Examen Stand Frühjahr 2006
  • Neue Prüfungsfragen der letzten Semester
  • Aktualisiert nach neuer AO mit klinischen Bezügen
  • Die ideale und unverzichtbare Prüfungsvorbereitung für die 1. ÄP
  • Verständlich und ausführlich kommentiert
  • Lerntexte zur Vertiefung wichtiger Prüfungsthemen
[Weitere Neuerscheinungen von Thieme]

  

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 9. Otto-Körner Klinik - HNO-Heilkunde - Rostock

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Klinikwahrheit: Otto-Körner Klinik - HNO-Heilkunde - Rostock

Nr. der Bewertung:9051-290
Autornickname:Taunus-Sunshine (Private Nachricht senden)
Klinik:Otto-Körner Klinik
Stadt:18057Rostock
Fachrichtung:HNO-Heilkunde
Tätigkeit:PJ-Tertial
Zeitpunkt:2005
Chefarzt:Prof. Pau
Bundesland:D-Mecklenburg-Vorpommern
Note Arbeitsklima:2 - gut
Kommentar Arbeitsklima:Sehr nette, vor allen Dingen junge Kollegen.
Oberarzt sehr launisch, nicht jedermanns Fall.
Chefärzte sehr nett und für alle Fragen offen.
Note Weiterbildungsangebot:3 - befriedigend
Kommentar Weiterbildungsangebot:Wöchentliche Minifortbildungen, in Form eines Kurzvortrages. Nicht sehr wertvoll...
Note Forschung:3 - befriedigend
Note Zeit:1 - sehr gut
Kommentar Zeit:Pünktliches gehen um 15.30, wo findet man das noch...geregelte Arbeitszeiten, sonst auch eher ruhiges und entspanntes Arbeiten.
Kommentar Bezahlung:PJ
Note Karriere:3 - befriedigend
Kommentar Karriere:Kaum Neueinstellungen, vor allem selten aus der eigenen Universität?
Note Ausbildung:4 - ausreichend
Kommentar Ausbildung:Typische PJ-Arbeit, Blutabnehmen, Infusionen, Aufnahmen, Haken halten. Wenig selbständiges Arbeiten, gerne gesehen lästiges DRG verschlüsseln. Oberarzt bringt sich wenig in Fortbildung ein, ist eher den Assis überlassen.
Note Betreuung:3 - befriedigend
Kommentar Betreuung:Eher nur die Assis, die sehr nett waren, allerdings hat eine führende Hand von oben gefehlt.
Gesamtnote:2 - gut
Abschließender Kommentar:Sehr nettes, vor allen Dingen junges Team, als Assi kann man viel machen, tolle Arbeitszeiten, überschaubare Klinik. Entspanntes Pj-Tertial, wer das sucht...

Redaktioneller Tipp
Wie werde ich eigentlich Facharzt für HNO-Heilkunde?

Wie werde ich eigentlich Facharzt für HNO-Heilkunde?Auf dem Weg zum Facharzt für HNO-Heilkunde stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für HNO-Heilkunde in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

[klick hier zum Weiterbildungsplaner]

Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

* Einmaliger Leitsymptomteil - vom Symptom zu Diagnose und Therapie
* Berücksichtigung der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde
* Zahlreiche Farbabbildungen für die Blickdiagnose
[klick hier zur Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]

Checkliste Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Hast Du Lust bekommen eine eigene Bewertung zu schreiben? Egal ob Pflegepraktikum, Famulatur, Blockpraktika, PJ-Tertial oder Assistensarztstelle - jede Bewertung ist hilfreich und unterstützt zukünftige Generationen. Die Bewertung dauert rund 5 Minuten pro Praktikumsstelle und völlig anonym.

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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Kopf frei fürs Examen - Studienendfinanzierung

Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.

Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu Ihrem Lebensunterhalt, an.

Die Vorzüge

  • keine Bearbeitungsgebühren

  • 100-prozentige Auszahlung des Kredits

  • freie Verfügbarkeit

  • niedriger Zinsaufwand

  • außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss

Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!

Weitere Informationen gibt’s unter:
[ http://www.apobank.de ]

  

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 10. Ein bisschen mehr Zeit zum Genießen

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Kopfschmerzen sind für viele Menschen ein Problem. Sofern es sich aber um reine Spannungskopfschmerzen handelt, ist die Heilung eher einfach: Ein wenig mehr Ruhe und innere Einkehr, eine halbe Stunde am Tag Entspannung reichen schon aus, um Kopfweh zu vertreiben.

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Belebend wirken auch frische Luft und gezielte Entspannungsübungen. Menschen mit Migräne allerdings ist damit wenig gedient. Doch auch für sie gibt es Hilfe - und zwar nicht nur Tabletten. Mediziner und Diplom-Psychologen besinnen sich mehr und mehr auf die nichtmedikamentöse Behandlung von Kopfschmerz. Zum Beispiel durch ein gerade erst entwickeltes "Migräne-Thermometer". Der Kopf schmerzt dumpf und drückend, die Laune ist schlecht, die Motivation am Boden: Der Spannungskopfschmerz ist unangenehm, aber im Grund harmlos. Er tritt episodisch auf, also nur ab und zu, und die Betroffenen können trotzdem ihren normalen Verrichtungen nachgehen. "Lange dachten wir, dass der Spannungskopfschmerz auch etwas mit verspannten Muskelgruppen etwa im Hals- oder Nackenbereich zu tun hat", sagt PD Dr. Peter Kropp, Leiter des Instituts für Medizinische Psychologie und Kopfschmerzexperte am Uniklinikum Rostock. "Aber das stimmt nicht. Es handelt sich in den meisten Fällen um einen so genannten projizierten Schmerz, der vom Hirnstamm ausgeht." Spannungskopfschmerz kann als typischer Bürokopfschmerz zum Beispiel durch schlechte Monitore mit geringer Bildfrequenz ausgelöst werden, durch schlecht eingestellte Klimaanlagen, aber auch durchs Wetter - und natürlich durch den Genuss von schlechtem Wein.

Die Heilung von dieser Form des Kopfschmerzes ist manchmal einfach: "Spannungskopfschmerzen lassen sich durch Bewegung an frischer Luft lindern, auch durch Entspannungsübungen", sagt Dr. Kropp. "Generell ist es für den Menschen gut, etwas mehr zu genießen, sich eine halbe Stunde am Tag Zeit zu nehmen und einmal nichts zu machen, nicht fernsehen, nicht am Computer sitzen, gar nichts." Menschen mit Migräne nützen derartige Tipps nur teilweise. Joggen mit Migräne zum Beispiel lindert das Kopfweh keineswegs, und oft lassen sich die starken Schmerzen nur durch Medikamente bekämpfen. Doch auch bei der Migräne wenden Experten zunehmend nichtmedikamentöse Formen der Behandlung an. "Auch bei Migräne hilft Entspannungstraining. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass bereits das Führen eines Kopfschmerztagebuchs die Zahl der Migräneanfalle um 20 bis 30 Prozent verringert", so Dr. Kropp.

Ein gut geführtes Tagebuch lasse nämlich Rückschlüsse auf die Auslöser der Migräneanfälle zu. "Migräne tritt nicht in Stresssituationen auf, sondern beim Übergang von Stress zu Entspannung", sagt Dr. Kropp. Aus diesem Grunde sei es hilfreich, die Lebensumstände der Betroffenen zu kennen, da sich auf diese Weise Zusammenhänge zwischen Stressphasen und Entspannungssituationen erkennen lassen. In vielen Fällen helfen kognitive Verhaltenstherapien, die Verhaltensmuster der Patienten aufdecken. Beim besseren Umgang mit Migräneanfällen soll künftig auch ein unter Mitarbeit von Dr. Kropp entwickeltes "Migräne-Thermometer" helfen. "Migräneanfälle bahnen sich schon ein bis zwei Tage vorher an. Die Betroffenen vermerken eine veränderte Wahrnehmung, sie müssen mehr gähnen und sie entwickeln eine regelrechte Aufmerksamkeitswelle", so Dr. Kropp. Derartige körperliche Erscheinungen lassen sich mit dem sensiblen Gerät erkennen. Es kann dann etwas gegen die Migräne unternommen werden, bevor der Anfall überhaupt begonnen hat. Die Behandlung der Migräne habe aber auch einen Nutzen über den einzelnen hinaus. "An Migräne leiden etwa zehn Prozent der Bevölkerung. Das sind über acht Millionen Menschen, die regelmäßig ausfallen und Behandlung brauchen", so Dr. Kropp. "Das ist auch volkswirtschaftlich signifikant."

Kontakt
PD Dr. Peter Kropp
Institut für Medizinische Psychologie
Zentrum für Nervenheilkunde
Universitätsklinikum Rostock
Gehlsheimer Straße 20
18147 Rostock


Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Dr.-Ing. Karl-Heinz Kutz ([email protected])
  
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Stiftung Warentest: Bestnote "Sehr gut"
Berufsunfähigkeitsversicherung
Sorgen Sie rechtzeitig vor!


Die Zeitschrift "FINANZtest" der Stiftung Warentest hat in ihrer Juli-Ausgabe insgesamt 91 Angebote für eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Lebensversicherung (BUZ) getestet und unter dem Titel "Retter in Not" veröffentlicht.

Die Deutsche Ärzteversicherung bekam die Bestnote "Sehr gut".

Ihre Arbeitskraft ist die Grundlage Ihrer Existenz und verdient eine vernünftige Absicherung. Darum: Sorgen Sie rechtzeitig vor, mit der Berufsunfähigkeitsversicherung der Deutschen Ärzte-Versicherung.
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 11. Malaria: Wie die Parasiten rote Blutkörperchen auffressen

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Einen wichtigen Schritt zur Entwicklung dringend benötigter neuer Medikamente gegen die Malaria haben Biochemiker der Universität zu Lübeck gemacht. Ihre Forschungen, denen das Journal of Biological Chemistry (JBC) jetzt sein Titelblatt widmet, werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in den nächsten zwei Jahren mit ca. 100.000 Euro gefördert.

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Jährlich erkranken zwischen 350 und 500 Millionen Menschen vor allem in den Tropen und Subtropen an der Malaria, und mehr als eine Millionen überleben die fiebrige Infektionskrankheit nicht. Die Infektion wird durch einen einzelligen Parasiten namens Plasmodium falciparum verursacht, der durch die Stechmücke Anopheles auf den Menschen übertragen wird. Im Menschen befallen die Parasiten Leberzellen und rote Blutkörperchen. In letzteren vermehren sie sich zu großen Stückzahlen und bauen dabei das Hämoglobin ab, um Aminosäuren für ihre Ernährung zu gewinnen.

Die medikamentöse Behandlung der Krankheit wird zunehmend schwieriger, da die Parasiten weltweit Resistenzen gegen die vorhandenen Malaria-Arzneimittel entwickelt haben. Das einzige Malariamittel, gegen das noch keine Resistenzen beobachtet wurden, ist das in der Pflanze "Einjähriger Beifuß" enthaltene Artemisinin. Aber auch hier muss damit gerechnet werden, dass der Erreger in Zukunft gegen das Arzneimittel unempfindlich werden wird.

Neue Medikamente zur Behandlung der Malaria werden also dringend benötigt. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung haben nun die Forscher um Professor Rolf Hilgenfeld vom Institut für Biochemie der Lübecker Universität getan, die hier seit drei Jahren die molekularen Grundlagen von Infektionen durch Viren (wie etwa das SARS-Virus oder HIV) und andere Erreger erforschen. Sie untersuchten, wie das Enzym Falcipain-2 des Malaria-Parasiten das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen bindet und abbaut. Wie sie in der neuesten Ausgabe des "Journal of Biological Chemistry" berichten (Vol. 281, Seiten 25425-25437, 1. September 2006), fanden sie, dass Falcipain-2 vor allem das in den infizierten Blutkörperchen vermehrt entstehende Methämoglobin regelrecht auffrisst, weniger dagegen die Sauerstoff transportierende, reduzierte Form des Hämoglobins.

Außerdem klärten die Lübecker Forscher mit Hilfe der Röntgenstrukturanalyse die dreidimensionale Struktur des Enzyms auf und sind damit jetzt in der Lage, gezielt Hemmstoffe gegen Falcipain-2 zu entwerfen. Gleichzeitig suchen sie zusammen mit eben jenem Institut in Shanghai, an welchem Artemisinin entdeckt wurde, nach Stoffen aus chinesischen Heilpflanzen, die Falcipain-2 hemmen und damit die Malaria heilen können.

Noch vor Bekanntwerden des Erfolgs aus der Lübecker Biochemie gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft bekannt, dass sie die Malaria-Arbeiten des Instituts in den nächsten zwei Jahren mit ca. 100.000 Euro fördern wird.


Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Rüdiger Labahn ([email protected])
  
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 12. Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte

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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer dienstags um 22:15 Uhr! Nächste Folge am 31.10.2006 um 22.15 Uhr auf Pro7

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Gerede
Meredith schleicht seit ihrer Trennung von Derek wie betäubt durch das Krankenhaus. Izzie und Cristina haben sich indes einen Patienten aus der Psychiatrie "ausgeliehen", der behauptet, schwanger zu sein - eine medizinische Sensation. Izzie freut sich über die Ablenkung, denn sie ist immer noch sauer über das enttäuschende Date mit Alex. Merediths Laune bessert der sensationelle Fall allerdings nicht gerade. Sie, über die ständig getuschelt wird, hat Mitleid mit dem Mann ...


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 13. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Daniel Luedeling, Cartoonist und Redakteur, Angelika Lehle, Redakteurin und Grafikerin, Simone Arnold, Redakteurin, Thorben Kühl, Redakteur und Grafiker, Martina Fröhlich, Programmierung, Kjell Wierig, Grafiker, Peter Wollny, Redakteur, Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Trojan Urban, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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