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Prüfungsprotokolle - Physikum detail

Prüfer : May
Uni : Marburg
Fach : Anatomie

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


Hatte als Präparate Ureter und Kleinhirn (Kurskasten Präparate aber waren so abgeklebt, dass man oben nicht die Nummern lesen konnte).
Ich sollte mit dem Ureter anfangen und habe erstmal allgemein über seine Funktion gesprochen und dann die histologischen Besonderheiten wie das Urothel des Epithels und die Scherengitterartige Muskelschicht. Dann ging es weiter mit der Makroskopie und den Besonderheiten. Fing dort an mit den Über- und Unterkreuzungsstellen und der Mündung in die Harnblase am trigonum vesicae, habe dabei gleich die Embryologie abgehackt und erzählt, dass es mesodermaler Herkunft aus der Ureterknospe ist (im Vergleich zur Harnblase endodermaler), auch das deshalb das Trigonum eine andere Beschaffenheit (glattwandig) hat als der Rest der Harnblase. Im Anschluss habe ich dann noch die 3 Engstellen genannt und das hat ihr dann gelangt und ich sollte mit dem Kleinhirn weitermachen.
Habe die 3 Schichten genannt und was die Schichten ausmachen, hatte zum Stratum moleculare nichts weiter genannt, da hat sie nachgefragt was den hier verläuft, ich meinte daraufhin die weiter verlaufenden Bahnen des Körnerzellen (hat ihr gelangt). Machte dann weiter mit der Makro und erzählte dann von der groben Einteilung in die 3 Lappen und durch welche Fissuren sie getrennt wurden, auch die Einteilung nach dem Alter/Funktion (sprich Neo-, Archi- und Paleocerebellum bzw. Spino-, Ponto- und Vestibullorcerebellum) sowie die 4 Kerne. Sprach dann noch die 3 Pedunculi an mit Afferenzen und Efferenzen und die Besonderheit, dass der mittlere nur Afferenzen liefert. Erwähnte auch noch kurz die Kleinhirnschleife über Ncl. Ruber und unteren Olivenkomplex.
Sie stellte mir dann noch eine Frage zu den Purkinje-Zellen was sie den jetzt genau machen und wie sie verschaltet werden, ich sagte das sie GABAerg auf die Kleinhirnkerne wirken und sie somit hemmen außer sie werden selber durch inhibitorische Interneurone gehemmt. Und wollte wissen was bei einem Ausfall passiert, nannte den Intentionstremor und dann ausversehen Akinese, das erste bejahte sie bei dem zweiten wollte sie aber die Ataxie hören da stand ich auf dem Schlauch bis sie es mir sagte. Zum Schluss erzählte ich noch schnell die Embryo über die Hirnbläschen und das reichte ihr dazu.
Im Anschluss stand sie auf und überlegte was sie mich noch fragen könne und bat mich ans Skelett. Ich sollte ihr das distale Handgelenk erklären. Sagte das direkte nur der Radius mit hier interagiert und bei der Ulna ein Diskus zwischengeschaltet ist. Sie wollte noch die Handwurzelknochen hören bei Os capitatum und hamatum auch die deutschen Namen stand ich im ersten Moment auf dem Schlauch war aber auch in Ordnung.
Ihre Abschlussfrage war ob es zwischen den Handwurzelknochen noch ein Gelenk gibt, sagte ja zwischen der proximalen und distalen Reihe der Knochen. Das langte ihr und sie sagte sie sei fertig.
Frau Dr. Mey ist eine sehr nette Prüferin und lässt einen frei reden, wenn sie Fragen stellt will sie oft nur einzelne Wörter wissen. Wenn man mal etwas nicht weiß ist es nicht weiter schlimm.

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