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Prüfungsprotokolle - Physikum detail

Prüfer : Prof. Dominik Oliver
Uni : Marburg
Fach : Physiologie

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


Er griff das Thema von Anatomie auf und wollte von mir im Allgemeinen wissen wie den die Harnkonzentrierung abläuft. Fing an mit der Filtration des Primärharns und nannte die Bestandteile des Nephrons mit proximalem und distalem Tubulus sowie Intermediärtubulus. Erklärte dann den die Henle-Schleife und wann was für was durchlässig bzw. dicht ist. Und dass die Osmolarität von Rinde bis ins Mark immer weiter zunimmt und das die treibende Kraft für die Wasserresorption ist. Habe die ganze Zeit das Sammelrohr vergessen und er wollte mich dann darauf hinführen in dem er mich fragt was man den bei einem Querschnitt durch das Mark den sieht, also was ist angeschnitten. Nach ein bisschen raten wusste ich dann auch worauf er hinaus wollte und nannte das Sammelrohr. Es ging dann noch um die einzelnen Abschnitte der Henle Schleife wann was resorbiert wird und auch noch über die Vasa recta und ich erklärte das Prinzip des Stoffaustausches (anhand des Beispiels mit dem Storchfüßen bei Kälte, die Abbildung aus den Lehrbüchern). Ging dann noch auf die Wirkweise von ADH und Aldosteron ein. ADH bei erniedrigtem Blutvolumen und erhöhter Osmolarität und Aldosteron bei verringerter Osmolarität. Nannte als Gegenspieler ANP und seine Wirkung auf ENaC und fälschlicherweise auf Aquaporine er fragte mich für was den ANP steht, ich meinte atriales natriuretisches Peptid und er fragte und wirkt es jetzt auf Aquaporine und ich verneinte die Aussage. Sprachen dann noch kurz über die Bedeutung von der Natrium Resorption auf die Wasserresorption und das diese dadurch angetrieben wird. Themenwechsel er griff kurz die Basalganglienschleife auf und wollte nur die Funktion wissen, da er das vorher in der Anatomie nicht so ganz verstanden hätte. Sagte dass sie die Funktion hat zu „entscheiden“ ob eine Bewegung ausgeführt wird oder nicht und die Kleinhirnschleife die Feinmodulation und die Überwachung der Bewegung macht. Das langte ihm und er ging weiter zu Reflexen. Sollte kurz den Weg eines monosynaptischen Reflexes schildern mit der Umschaltung auf das Motoneuron. Dann fragte er nach was den passiert bei einer Rückenmarksdurchtrennung passiert, ich schilderte kurz, dass erst zu einer Lähmung kommt und dann durch den Ansatz weiter Neurone an das Motorneurone zu einem übersteigerten Reflex. Dann kam die Frage welcher Transmitter bei der Umschaltung im Rückenmark benutzt wird, Glutamat. Fragte mich nach den Rezeptoren, metabotrope und ionotrope Rezptoren, bei NMDA wollte er dann auf die Hemmung über Mg2+ mehr wissen und wie das funktioniert und ob es den intra- oder extrazellulär ansetzt. Sagte erst intra dann meinte er den wie wird den die Hemmung aufgelöst sprach über Depolarisation und dass es ja zu einer Umkehr der Ladung an der Membran kommt und dann außen negativ/ innen positiv und sagte dann sie müsse extrazellulär sein damit die bei Hyperpolarisation hemmt und bei Depolarisation aufgrund der unterschiedlichen Ladung die Pore freigibt.
Die Fragestellung war aber zum Teil ein bisschen verwirrend und man wusste nie ob die Antwort die man gegeben hatte die Richtige war oder nicht er machte dann oft einfach weiter. Bei vielen Sachen muss man sehr einfach denken und er will nur ein Wort hören.

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