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Prüfungsprotokolle - Physikum detail

Prüfer : Ganitkevitch
Uni : Jena
Fach : Physiologie

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


GedächtnisprotokollMündliches Staatsexamen (alte/neue AO)___________________________________________________________________________Prüfungstermin: 15.09.2011 Ladung kam: 7 Wochen vorherFach: Physiologie Prüfer: Wladimir Garnitkevitch ______________________________________________________________________Fragen, Gewichtung, Tendenzen:1.Runde: Ionenkonzentrationen extra- und intrazellulär, RuhemembranpotenzialEr fing an mit der Frage: Erzählen sie mal Ionenkonzentrationen extra- und intrazellulär. Also fing ich an sämtliche Konzentrationen aufzuzählen, die mir eingefallen sind. Besonders wollte er auf Natrium und Kalium hinaus. Daraufhin wollte er etwas über die Natrium- Kalium-Pumpe wissen und wie das Ruhemembranpotenzial zustande kommt, was es ist und wofür es wichtig ist. Er wollte dann die Formel zur Berechnung des Gleichgewichtspotenzials wissen (Nernst- Gleichung), da ja das Ruhemembranpotenzial nahe dem des Kalium-Gleichgewichtspotenzials ist. Nachdem ich die Formel aufgeschrieben hatte, wollte er wissen, wie sich das Potenzial verändert, wenn nur halb so viele Kanäle für Kalium offen sind (gar nicht, da die Leitfähigkeit nicht in der Nernst- Gleichung auftritt)2.Runde: Muskel Seine Einstiegsfrage zu diesem Thema war: Was ist eine motorische Einheit? Nach meiner Definition fragte er dann, wie die Kontraktionskraft eines Muskels gesteigert werden kann (Rekrutierung motorischer Einheiten, tetanische Kontraktion) Danach wollte er eine Skizze der motorischen Endplatte haben mit den Abläufen, was dort so passiert. Wichtig war ihm dabei einmal, wie das Acetylcholin wieder den synaptischen Spalt verlässt und wo an der Muskelzelle das Aktionspotenzial entsteht (in der Peripherie und nicht direkt an motorischer Endplatte) Er wollte dann noch wissen was Myasthenia Gravis ist und wie es behandelbar ist und was Botulinumtoxin macht. Anschließend ließ er sich ein Sarkomer aufzeichnen (dabei wollte er auch wissen, wo das Titin liegt) Es folgte dann die Frage nach der optimalen Länge eines Sarkomers (2,2 µm) und wollte das entsprechende Diagramm aufgezeichnet haben. Die letzte Frage war dann, in welcher Länge sich die Sarkomere während der Diastole beim Herzen befinden (1,9 µm) Das wollte er dann noch in meinem Diagramm eingezeichnet haben.(Die anderen hatten: 1.Runde: alles Mögliche zu Atmung mit sämtlichen Zahlen zu Sauerstoffpartialdrücken ect., akuter Blutverlust und anschließend Wasser- und Natriumresorption in der Niere mit Gegenstromprinzip, EKG mit Herztönen und Erregungsleitungssystem im Herzen2. Runde: Auge mit lateraler Hemmung und Signaltransudkiton,Arbeitsdiagramm des Herzens mit Frank-Starling-Mechanismus, Leistungsphysio mit sämtlichen Parametern)Besonderheiten:Dr. Garnitkevitch hat wirklich seine Lieblingsthemen. Ich persönlich bereite mich ungern auf Lieblingsthemen vor, weil immer noch mal kurz vorher der Prüfer wechseln kann oder der Prüfer doch mal ein neues Thema prüft. Trotzdem lohnt es sich \'seine\' Themen nochmal genau zu lernen. Er lässt sich gerne Diagramme aufzeichnen oder Skizzen machen. Zu seinen Lieblingsthemen kann man ja schon mal zu Hause üben. Das ist vor allem Herz (Druck-Volumendiagramm mit Frank-Starling-Mechanismus, Erregungsleitunssystem mit EKG, Herzmechanik), Kreislauf (akuter Blutverlust, Kreislaufregulation), Niere (Natrium und Wasserresorption, Formeln von Clearance und GFR, RAAS) , Leistungsphysio (eigentlich nur die Parameter in Ruhe und bei maximaler Belastung, Koronarreserve und Entstehung von Artherosklerose), Säure- Basen- Haushalt (welche Puffer gibt es und welche PK-Werte haben diese), Atmung (vor allem Sauerstoffpartialdrücke, Sauerstoffbindungskurve, Sauerstoffgehalt des venösen und arteriellen Blutes, Sauerstoffausschöpfung, die verschiedenen AtemwerteAtemzugvolumen, Inspiratoirisches Reservevolumen ect.), Auge (laterale Hemmung, Signaltransduktion, Optima der verschiedenen Zapfen und Stäbchen, Farbensehen)Er hat sich bei uns fast gar nicht nach Anatomie gerichtet. Ich glaube, wenn es gerade passt, dann fragt er angelehnt an Anatomie (Beispiel Anatomie Lunge, Physio Atmung) Aber scheinbar trotzdem nur seine Themen.Psychologie des Prüfers:Er wirkte sehr gelangweilt während der anderen Fächer. Im Präpsaal ist er herumgelaufen, hat aus dem Fenster gesehen und gar nicht wirklich zugehört. Anfangs wirkte er sehr streng und schlecht gelaunt. Während der Prüfung hat sich seine Laune aber verbessert. Ich finde ihn super nett und sogar lustig. Bei uns sah er auch sehr gepflegt aus. Er hat zwar einen Akzent, man versteht ihn aber ohne Probleme.Tips zur Prüfungsvorbereitung:Ich habe mit Medi-Learn gelernt. Hat vollkommen ausgereicht. Ab und zu mal ein ausführliches Buch genommen um spezielle Sachen nachzulesen. Auf jeden Fall vorher das Zeichnen von Diagrammen üben. Vielleicht könnt ihr euch auch mit eurer Gruppe treffen und seine Lieblingsthemen durchsprechen.Viel Erfolg!!!!!!!!___________________________________________________________________________Mein Eindruck: leicht ...1...2...3...4...5...6... schwer fair ...1...2...3...4...5...6... unfairMeine Noten: 1-1-3-3 (ich)

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