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Prüfungsprotokolle - Physikum detail

Prüfer : Prof. Gebhardt
Uni : Leipzig
Fach : Biochemie

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


Protokoll, Biochemie, 20.03.2015, Zahnmedizin, 09:00-11:00

Prof. Dr. Gebhardt

4 Prüflinge in 2 Fragerunden, Inhalt:
Zahnflourose: was ist es, warum kommt das (Überflouridierung) v.a. durch Tabletten. Wann wird den mit Flourtabletten begonnen. Ab der Schwangerschaft! Wo ist Flour noch drin: flouridiertem Salz, und Trinkwasser, aber nicht in Deutschland!. dann sollte der Prüdling noch auf Apatit eingehen und wovon Apatit noch Bestandteil ist (Knochen) ab dann gings nur noch um Knochen, Differenzierung aus Mesenchymzellen oder die chondrale Ossifikation gibts. Osteoblasten, Osteocyten, Haverskanal, und wie die Osteocyten sich ernähren, weil der Haverskanal ja die einzige Versorgungsquelle darstellt: über die Osteocytenfortsätze! Differenzierung zum Osteoklasten. nicht aus den Osteocyten!
Bestandteile des Speichels. Der Prüfling begann mit Mucinen und beendete nach 15min mit Mucinen :D. Es ging los mit Funktion: Gleitfähigkeit, dann doch sehr detailiert zum Aufbau. Glykoproteine die stark glykosiliert werden. Wie funktioniert die Glykosylierung? prinzipiell gibt es N und O Glykosylierung. darüber solltet ihr etwas sagen können ;) ansonsten sind in Mucinen noch Disulfidbrücken drin.
Plaquebildung, dafür sind vor allem 2 Sachen wichtig. zum einen sind es Bakterien die Dextrane verwerten (was nicht von der alpha 1,4 Amylase abgebaut werden kann, da Dextrane vor allem aus alpha 1,6 Bindungen besteht) diese wird zu Lactat (anaerobe Glykolyse ist das Stichwort) und zum anderen sind Nischen notwendig, die nicht gut durch den kariesprotektiv wirkenden Speichel erreichbar sind.
Was passiert bei Skorbut? Bindegewebsschwäche, die durch Vitamin C Mangel kommt. alles zu Vit.C erzählen: uns fehlt das Enzym neben den Primaten, im Fall von Skorbut gibts eine Einschränkung der Prolyl und Lysyl Hydroxylierung, folglich wird die Beweglichkeit und die Quervernetzung eingeschränkt von Kollagenen. Anschließend etwas zur Quervernetzung erzählt über die Lysyloxidase mit Schiffscher Base und Kondensationsreaktion über Aldehyd und Lysylrest (wie schon aus vorherigen Protokollen hervorging schien es wichtig zu sein darüber etwas sagen zu können). dann das ganze von vor begonnen. Einteilungen von Kollagenen fibrillär/ nicht fibrillär, Vorkommen, Typ 1: Knochen und Faserknorpel, Typ 2: hyaliner Knorpel, elastischer Knorpel, Typ 3: Haut und Sehnen, Typ 4= wichtigster Vertreter von nicht fibrillärem Kollagen in Basallamina und um Muskeln und Nervenzellen. als es zur Synthese ging hat er aber abgewunken.

Runde 2:
reaktive Sauerstoffspezien. wie sie entstehen- vor allem durch die extramitochondrialen Sauerstoffwerter Oxidasen und Oxygenase Reaktionen, wie werden Sie eliminiert: einmal enzymatisch über Superoxiddismutasen, Glutathionperoxidasen, Katalasen,…Beispiele für Reaktion noch nennen und obs immer schädlich ist. Nein, denn Makrophagen und Granulocyten machen das auch, aber nur nach Phagocytose von Bakterien. dazu sollte der Prüfling noch näher erklären was passiert, wenn man die Sachen wie Myeloperoxidasen nennen kann, geht man stramm auf die 1 zu. aber auch ohne die zu kennen.
Wofür braucht unser Körper Zink? klang nach einer sehr speziellen Frage. ich glaube, damit konnte erstmal keiner was anfangen, aber Herr Gebhardt half und wollte letztenendes auf den Zinkkomplex hinaus den das Insulin als Speicherform in den B-Zellen im Pankreas bildet. darüber ging es zur Freietzung von Insulin.
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Glykoproteine des Extrazellularraumes: wusste da erstmal nicht was genau er wollte und habe ihm Proteoglykane angeboten, aber nein. er wollte trotzdem wissen, was das ist. stark glykosylierte Glykoproteine hat ihn als Antwort gereicht. dann weiter. hm, vielleicht Komplementfaktoren, nein. er wollte letztlich Sachen hören wie Fibronektin, Integrin, Laminin. da jeweils etwas zu Funktion und Aufbau sagen können. Ansonsten habe ich etwas zur N und O Glykosylierung allgemeint erzählt.


Atmospähre:
wie schon aus anderen Protokollen. Herr Prof. Gehardt ist sehr nett, sehr ruhig, sehr fair. Zumindest bei uns wurden keine Stoffwechselsachen gefragt, und selbst bei der Glykolyse von Glucose zu Lactat (für die Kariesentstehung) wollte er keine Reaktionsschritte. Ihm ist Verständnis wichtig und ich denke auch die Verknüpfung der Themen untereinander. Bei seinen VLs kann man sich aber doch schon detailierter vorbereiten, was ich bei meinem Thema gemerkt habe. ansonsten hat uns die erste Fragerunde schon kalt getroffen. Ich hatte ihm zwar vorabe eine Mail geschrieben, ob er Themen als wichtiger sieht als andere, darauf antwortere er, dass natürlich alles gefragt werden kann, aber er bei Zahnmedizinern mehr Wert auf Zahnmedizinische Biochemie als auf Gynäkologie legt. Trotzdem, Karies und Zahnflourose kam weder in Vorlesungen noch steht davon etwas in den Büchern. Man konnte durch ihn geleitet trotzdem etwas draus machen.
Ansonten habe ich mit dem Löffler gelernt, was sich ausgezahlt hat und seine Protokolle sollte man auch durchgehen und seine VLs sowieso.
Hat alles gut geklappt.

Noten: 1,2,4,1

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