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Prüfungsprotokolle - Physikum detail

Prüfer : Löffler
Uni : Leipzig
Fach : Anatomie

Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:


Anatomie: Protokoll 18.03.2015, Zahnmedizin Inhalt: Sie überreichte uns eine vorbereitete Mappe und legte mit ihr zeitgleich die Reihenfolge fest. Diese Mappe beinhaltete: 2 Objektträger mit Histo-Präparaten Protokollblatt für die Histo-Präparate eingeteilt in die Rubriken: a) Zeichnung (war freiwillig), b)-c) Beschreibung der Strukturen, d) besondere Aufgaben, die dieses Gewebe besitzt (sofern es die gibt), e) Diagnose und Färbung. 3. Kopie aus dem Embryoskript Rother: Abb. 43 (Entwicklung der Kiemenbogenregion) 2 Prüflinge schickte sie zum Mikroskopieren, 2 wurden mündlich befragt. Die Themen pro Prüfling hatte sie sich schon vorher auf einem extra Zettel für sich selbst notiert. Mündlicher Teil: Ich musste die Lymphabflüsse der Mamma zeichnen (währenddessen wurde ein Anderer befragt). Anschließend musste ich erklären warum diese Abflusswege so wichtig zu wissen seien. Dabei wartete sie auf das alles entscheidende Schlagwort: Metastasierungen, da die Lymphwege untereinander verbunden seien. Gleich darauf war Pharynx Thema: Funktion, Etagenaufbau, Innervation. Das hat ihr dann gereicht und anschließend bekam ich eine weitere Pflichtzeichnung: Plexus cervicalis. der andere Prüfling durfte weitermachen. Als ich wieder an der Reihe war: C1-C5, N. Phrenicus, was innerviert er: Perikard, Pleura Parietalis, Peritoneum, Diaphragma. Wie kommt es, dass ein Halsnerv das Diaphragma innerviert? Wer ist dran Schuld: die Embryologie. reicht! :D Weiter mit dem Plexus: Ansa cervikalis aus Radix sup + Radix inf. mit Kontakt zum N. hypoglossus ohne Faseraustausch, motorische Äste zur Innervation der infrahyalen Muskulatur und welchem Muskel der suprahyalen M.? M. geniohyoideus, sensible Äste > Punktum nervosum. musste sie aber nicht aufzählen. hat ihr so gereicht. Dann ging es zum Mikroskopieren und da kann ich eine Sache empfehlen: unbedingt einen Lerntag mal in die Uni gehen. Ich habe mir vorher Karteikarten gemacht und dachte das wird so passen, aber: auf meinem osmierten peripheren nerv war plötzlich noch ein Anschnitt in Azanfärbung. hatte zwar die Diagnose richtig aber die Färbung nicht und das wurde mir zum Verhängnis. :( jetzt zur Atmosphäre: Frau Dr. Löffler empfing uns im Foyer und führte uns in den Prüfungsraum (Erdgeschoss, direkt neben dem Sekretariat) Aufteilung des Raumes: rechts hinten ein Seziertisch aber ohne Präparat. die werden bei den Humanern im Physikum gebraucht, welches zeitgleich wäre, was Schade für uns wäre. Das haben wir Prüflinge wohl anders gesehen. links ander Wand standen 2 Tische voll gepackt mit Kunstpräparaten. Daneben standen die 2 Mikroskope und in der Mitte des Raumes eine Tischreihe. Sie saß uns gegenüber. zu Frau Dr. Löffler gibt es ja unzählige Protokolle, aus denen hervorgeht, dass sie so ziemlich alles fragt, aber nie Detailwissen. Nunja, das kann ich bestätigen. Sie gilt allgemein als sehr nett und hilfsbereit. Bei uns hatte sie wohl aber einen schlechten tag. Sie war sehr ungeduldig, ließ einem keinen Raum, um etwas vorzutragen sondern drängte immer auf die alles entscheidenden Stichpunkte um einen Haken hinter die Aufgabe machen zu können. Bei Zahnis legte sie keinen Wert auf Ansatz und Ursprung von Muskeln (das hat sie auch so gesagt), aber der Kopf muss sitzen. Bei uns kamen auch nur die Kaumuskeln dran und auch die musste man nicht exakt mit Ursprung und Ansatz kennen. Bei einem anderen wollte sie dann aber Zugänge bei Nieren OPs wissen, woran ich mich bei den Präpkursen gar nicht erinnern kann und auch in keinem Protokoll gelesen habe. Einen anderen machte sie ganz schön kirre, weil der Probleme mit den Abgängen der A. Maxillaris hatte. Schon richtig, dass gerade das Basiswissen ist aber die hilfsbereite und freundliche Art mit der sie beschrieben wurde, ließ sie deutlich vermissen. Prüfungen vor und nach uns sollen aber mit einer gewohnten Frau Löffler durchgeführt worden sein. Mikroskopieren: Ich behaupte, dass sie sich das gar nicht alles durchgelesen hat, sondern es lediglich überflog. warum: Ich habe einen Zahn gehabt, und da die These aufgestellt, dass beim Menschen die Amelblasten zwar nicht regenierbar sind, aber der Schmelz als solcher remineralisiebar, was beim Menschen zwar ginge, bei dem vorliegenden Präparat Katze eher schwierig sei, da Katze+Zahnpasta=Emesis. Aus Sicht des Prüfers ist es doch sicher strange genug, um wenigstens mal erwähnt zu werden bei der Notenbegründung. aber nichts. Noten: 2,3,3,4

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