Abenteuer Zahnmedizin

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Buchtipps:Vorklinik

Als Zahnmedizinstudent wirst du bereits zu Beginn des Studiums praktisch tätig: Zähne aufwachsen, Gipsmodelle herstellen und Prothesenzähne aufstellen verlangen viel handwerkliches Geschick von dir. Daneben musst du auch theoretisch fit sein; vor allem in den Gebieten Prothetik und Werkstoffkunde. Wir geben dir in diesem Artikel ein paar Tipps, in welche Bücher du einen Blick werfen kannst, damit du die Prüfungen bis zum Physikum meisterst.

Für den ersten Einblick in die Arbeit des Zahnarztes haben sich in den letzten Jahren u.a. zwei Bücher etabliert: Einführung in die Zahnmedizin (Reitemeier, Schwenzer, Ehrenfeld; Thieme Verlag) und Zahnärztliche Propädeutik (Lehmann, Hellwig, Wenz, DZÄV). Beide Bücher vermitteln die Grundlagen der Zahnmedizin, von der Anatomie der Mundhöhle über Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates bis zur Versorgung mit Füllungen und Prothesen.  Das Thieme-Buch ist dabei thematisch noch etwas breiter angelegt (beinhaltet z.B. auch Kapitel über Geschichte der Zahnmedizin und gibt Tipps zur Literaturrecherche). Die Zahnärztliche Propädeutik hat ein nüchternes Layout und beschäftigt sich detailliert mit der für die Vorklinik wichtigen Prothetik.

 

Spätestens zur Vorbereitung auf das Physikum wirst du um die Anschaffung eines umfangreichen Prothetik-Lehrbuchs nicht herumkommen (dieses benötigst du später für die Prothetik-Kurse der Klinik und im Staatsexamen übringens nocheinmal).

Auch hier hat der Deutsche Zahnärzteverlag ein Buch im Angebot: Lehrbuch der zahnärztlichen Prothetik (Marxkors), sowie der Thieme Verlag: Zahnärztliche Prothetik (Gernet, Biffar, Schwenzer, Ehrenfeld). Eine weitere etablierte Lehrbuchreihe ist das Curriculum Prothetik (Strub, Türp, Kern, Heydecke, Wolfart, Witkowski; Quintessenz Verlag) – ein dreiteiliges, sehr umfangreiches Lehrbuch. An den Heimat-Unis der Herausgeber ist das Curriculum sozusagen Pflichtlektüre.

 

Das Fach Werkstoffkunde ist bei vielen Studenten nicht sonderlich beliebt – kommt es doch oft sehr trocken daher. Bekannt und oft zitiert ist das Werk von Marxkors „Taschenbuch der zahnärztlichen Werkstoffkunde“ (DZÄV). Eine Alternative ist „Zahnärztliche Werkstoffe“ (Craig, Powers; Elsevier) und das doppelbändige „Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung“ (Kappert, Eichner; Thieme). Darüber hinaus hat das „Marburger Werkstoffkundeskript“ (findest du hier) einige Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus erlangt. Marburger Studenten haben in ihrem Skript in knapper und übersichtlicher Form, das wichtigste Prüfungswissen für das Fach Werkstoffkunde zusammengefasst.

 

Hast du noch Buchempfehlungen und Geheimtipps? Dann hinterlasse doch einen Kommentar unter diesem Artikel.

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