Abenteuer Zahnmedizin

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Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg hat eine Marathon-Ausbildung hinter sich. Er ist nicht nur Zahnarzt, sondern muss auch Humanmedizin studiert haben, bevor er die fünfjährige Weiterbildung zum MKG’ler antreten darf. So vergehen gut und gerne fünfzehn Jahre vom Studienbeginn bis zum Facharzttitel.


Ein Mund-Kiefer- Gesichtschirurg diagnostiziert, behandelt und verhütet funktionelle Erkrankungen, die das Kauen, Sprechen und Schlucken betreffen. Neben oralchirurgischen Eingriffen, wie der Extraktion von retinierten und verlagerten Weisheitszähnen, übernimmt der MKG-Chirurg auch große, oft mehrstündige Tumor-Operationen im Kopf- und Halsbereich; manchmal auch im Team mit Gefäß- und oder HNO-Spezialisten.

Ein paar Worte zur Ausbildung: Der MKG-Chirurg ist kein Fachzahnarzt, sondern ein Facharzt. Voraussetzung für den Beginn der Facharztausbildung ist das abgeschlossene Humanmedizinstudium. Ein approbierter Arzt kann die Facharztausbildung parallel zum Zahnmedizinstudium absolvieren. Ein approbierter Zahnarzt muss erst das Humanmedizinstudium beenden, bevor er die Facharztweiterbildung beginnen darf — der Zahnarzt braucht also etwas länger für die Weiterbildung.

In der Musterweiterbildungsordnung der Deutschen Ärztekammer sind die Ausbildungsinhalte für die MKG festgelegt. Noch mehr Informationen findest du auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

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