Abenteuer Zahnmedizin

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Der Tod aus der Tube (?)

Und zwar aus der Zahnpasta-Tube! Ein Blog-Beitrag von Ken Davis über die Wirkung von Fluorid in Zahnpasten wird gerade heftig diskutiert. Die Fluorid-Verschwörung kommt dabei nicht weniger spektakulär daher als die Mondlandung im Fernsehstudio oder der „Tod“ Paul McCartneys.

Die Bundeszahnärztekammer hat reagiert und eine Pressemitteilung veröffentlicht. Unter anderem stellt die BZÄK klar:

Fluoride sind eines der weltweit am gründlichsten untersuchten Medikamente. Die „Giftigkeit“ der Fluoride ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen fast 10mal geringer als die von Kochsalz. Chemisch bestehen Fluoridverbindungen aus den Elementen Natrium oder Kalzium und Fluor. Als reines Element ist Fluor hochgiftig. Fluoride sind nahe verwandt mit Kochsalz, welches aus den giftigen Einzelelementen Chlor und Natrium besteht. Wie man beim Kochsalz sieht, ist die Verbindung zweier giftiger Grundsubstanzen ein äußerst lebensnotwendiges Salz. Ebenso verhält es sich bei den Fluoriden, die ein wichtiges Spurenelement für den menschlichen Körper sind. 

Auch die zm-online hat das Thema angesprochen und kommentiert.

 

 

2 Reaktionen zu “Der Tod aus der Tube (?)”

  1. Gustav Sucher

    Der Blog hier schreibt ja, dass Fluorid nicht gefährlich ist. Wie kann es sein, dass das dann trotzdem als gefahren reich angesehen wird? Ist das eine Verwechslung mit Fluor? Danke für die gute Erklärung! Das beruhigt mich total!

  2. Redaktion MEDI-LEARN

    Genau! Gefährlich ist das reine Fluor, nicht jedoch das Salz des Fluors, das Fluorid.

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