Abenteuer Zahnmedizin

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Kurioses – Teil 4: Yaeba

In regelmäßigen Abständen überraschen uns die Japaner mit mehr oder weniger verrückten Trends. So wurde vor einiger Zeit über das Phänomen des Augen-Leckens berichtet. Als innige Liebkosung bescherte dieser Kuss jedoch nicht nur Schmetterlinge im Bauch, sondern auch jede Menge Keime auf dem Auge, was zu einem rasanten Anstieg von Bindehautentzündungen führte.

Aber auch zahnmedizinisch wartet das Land der aufgehenden Sonne mit einer Besonderheit auf: Yaeba. Dieser Begriff bezeichnet am ehesten das, was wir „schiefe Zähne“ nennen und im gewissen Maße ist auch das zum Trend geworden.

Einige japanische Zahnärzte bieten das gewollte „Schief-Stellen“ von Zähnen sogar als medizinische Leistung an.

Neben der Tatsache, dass in Japan die kieferorthopädische Behandlung meist zurückhaltender praktiziert wird, spielt beim Trend des Yaeba auch das japanische Schönheitsideal eine wichtige Rolle. Alles, was jugendlich-kindlich wirkt (und dazu gehören krumm stehende Eckzähne), gilt als schön und somit als erstrebenswert.

Die Yaeba-Begeisterten besitzen übrigens auch eine eigene Facebook-Seite, auf der auch reichlich Bilder von Mädchen mit schiefen Zähnen finden: Crooked Teeth auf Facebook.

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