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Zahnreport zeigt: Aufklärung über frühzeitige Prävention muss weiter verbessert werden

Berlin, 26.04.2012 –

Kleine Kinder sind zu selten beim Zahnarzt, nur knapp ein Drittel der unter Sechsjährigen nimmt an der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt teil.  Das geht aus dem BARMER GEK Zahnreport 2012 hervor. Mit diesen Zahlen wird erneut die Forderung der Bundeszahnärztekammer untermauert, die Aufklärung über die Bedeutung der frühzeitigen zahnmedizinischen Prävention innerhalb der medizinischen Berufsgruppen, im Rahmen der Schwangerenbetreuung und in Kindereinrichtungen weiter auszubauen. Auch Eltern sollten noch intensiver darüber informiert werden, wie bedeutend die Prävention im Alter zwischen Null und drei Jahren sei. „Das Risiko für Schäden des Milchgebisses mit möglichen Auswirkungen auf die Entwicklung des bleibenden Gebisses, die Sprachentwicklung und die psychisch gesunde Entwicklung wird in dieser Lebensphase bestimmt. Die erste zahnärztliche Kontrolle sollte deshalb bis zum Ende des ersten Lebensjahres erfolgen.“, so der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. Die Zusammenarbeit mit Kinderärzten und Hebammen müsse zudem verbessert werden, da offensichtlich die derzeitige Präventionsstrategie nicht ausreicht, die frühkindliche Karies wesentlich zu reduzieren.

Quelle: www.bzaek.de

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